Ins Glas geflüstert: nachgekocht von Frau Lecker macht Laune! Feine süßsaure Cocktailtomaten

Einer meiner Lieblingsblogs ist ja Irinas „Lecker macht Laune„.
Sie kocht auch unter anderem gerne ein und ich mag ihren Stil, die Gläschen zu fotografieren sehr.
Auch auf Instagram folge ich ihr gerne.

Als ich mal wieder durch ihre Rezepte stöberte, kam mir eines für eingemachte Tomaten über den Weg. Lustig, oder? Dass sie die Tomaten komplett einkocht?
Das MUSSTE ich ausprobieren! Und habe auch recht wenig verändert, ausser dass ich mich für kleine Datteltomaten entschieden habe.
Zuerst einmal habe ich zwei kleine Gläschen gemacht- aber ich vermute, nächstes Jahr gibt es eine größere Menge🙂

Ach ja- a pro pos Irina:
Von Ihr habe ich euch eine Idee für etwas ganz besonderes bekommen.
Den Post gibt es nächste Woche.
Dafür braucht Ihr die Ofentomatensauce, die ich auch bereits auf meinem Blog habe.
Wenn Ihr das Rezept also nächste Woche nachmachen möchtet, rate ich euch, die Tomatensauce schon mal vorzukochen🙂 Ihr dürft euch freuen- es ist hammerlecker!!!!

Ins Glas geflüstert: nix mehr Möbelhaus- wir machen unsere Hotdoggurken selber!

Sie sind ja gerade total hip: diese Hotdogpakete, die man für Parties kaufen kann.
Ehrlich gesagt, war ich auch immer versucht, mal eines zu erstehen.

Allerdings finde ich die irgendwie ziemlich unpraktisch:
– von den Saucen hat man nachher immer soooo viel übrig, dass man gar nicht weiß, was man mit all der Remoulade anfangen soll.
– genauso geht smir imme rmit demn Gurkenscheiben
– Die Zwiebeln stehen wochenlang im Kühlschrank, bis man endlich Zeit findet, ein Zwiebelbrot damit zu backen
– Die Mengen sind für eine große Party zu klein, und für eine kleine Gesellschaft viel zu massig.
Kurz und gut: ich hab das noch nie gekauft, und obwohl ich es mir immer wieder vornehme, denke ich, dass ich es auch nie tun werde…
Trotzdem mag ich voll gerne Hotdogs- Ihr auch?

Für den zweiten Punkt auf meiner Liste habe ich nun endlich eine Lösung:
Wir machen die Gürkchen einfach selber und können somit die Größe der Gläschen selbst bestimmt. Kracher oder?
Jetzt habe ich hier so kleine Minitulpen von Weck * benutzt, die genau die Menge für uns drei People beinhalten.

Und nun kann sie starten, unsere Miniparty- ich freue mich schon riesig darauf!

*= die Links in diesem Beitrag sind amazon afiliate links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn Ihr über diesen LInk die besagten Teile kauft Für euch hat das preislich keine Auswirkungen!

Ins Glas geflüstert: wenn die Chilliernte überhand nimmt! Eingelegte Minichillies

Ich kann gar nicht so gut scharf essen- nennt mich Memme!
Mir steigen die Tränen in die Augen, wenn ich eine Habaneiro auch nur anschaue und Thai Curry gibt es bei uns nur in der harmlosen „deutschen“ Variante (selbst dabei speie ich Feuer!).
Darum:
Immer wieder haben wir Chili Pflanzen- die Schätzchen sind einfach zu hübsch.
Aber:
was soll ich mit den Schoten machen??????

Diese hübsche Minichilli Pflanze habe ich von meiner lieben Schwiegermutter geschenkt bekommen und sie war wirklich eine traumhafte Zierde auf unserem Balkon.
Wie immer stellte sich jedoch die Frage nach der Verwendung, als wir merkten, die kleinen fiesen Biester sind fertig zur Ernte!

Kurz und gut- ich abe sie einfach eingelegt. Und verschenkt🙂 Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Echt? Ich kann euch nicht sagen, wie sie schmecken. Die sind so scharf, dass alle, die sie probiert haben, weinen mussten.
Bin mal gespannt, wie die Gläschen ankommen.

Keiner der Beschenkten hat sich bisher gemeldet.
Ich hoffe doch sehr, dass es ihnen allen noch gut geht😛

Was meint Ihr? Wie hartgesotten seid Ihr? Sind sie zu scharf, oder seid Ihr auch so schwach?🙂

Ins Glas geflüstert: den Kampf der Birnenernte! Birnenmarmelade, sowas von vanillig!

Bei Freunden quoll der Birnenbaum über- das war vielleicht eine Pracht!
Die Zweige bogen sich nur vor lauter Früchten. Eine hübscher als die andere und keine Anzeichen von Wurmstich.
Jackpot!
Natürlich konnte ich da nicht nein sagen, als ich gefragt wurde, ob ich einen Teil dieser Pracht abnehmen wolle…

Ein Teil? Hahaha- ich hatte locker zehn Kilo in meinen Schüsseln und man sah dem Baum gar nicht an, dass etwas abgepflückt war.
Glücklich schleppte ich meine Beute nach hause und überlegte fieberhaft, was man damit anstellen könne.
Ich wollte natürlich entsaften, das habe ich auch zwei Tag emit meinem Dampfentsafter getan- aber es war immer noch so viel übrig!
Dann habe ich mich für herzaft, süß udn nen Kuchen entschieden.
Den Süßen Teil den werde ich euch heute hier mal kredenzen.

Diese Marmelade ist ganz herrlich birnig süß, aber durch die Vanille hat sie auch ordentlich „Struktur“- nicht so papig, wenn Ihr wisst was ich meine.
Normalerweise bin ich persönlich ja ein Freund von satig pürierten Marmeladen oder auch Gelees, aber in diesem Fall gefallen mir gerade die Birnenstücke darin sehr.
Der Kracher ist die KOmbination dieser Marmelade mit Camenbert!!!❤

Ins Glas geflüstert: ich konnte mich einfach nicht entscheiden, also gemischtes Steinobst in Sirup

Hallo zusammen,

ihr habt letzten Sonntag gar kein Rezept von mir bekommen, ist es euch schon aufgefallen?😉
Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung:
Ich habe das ganze Wochenende in der Küche gestanden! Jahaaaa!
Mich hat das Einkochfieber voll gepackt und ich konnte einfach nicht aufhören.
Dabei sind jetzt so viele tolle Sachen herausgekommen, dass ich euch diese Woche fluten werden!
BÄM!
Diese Woche wird es für euch jeden zweiten Tag ein Rezept geben!
Spitzt eure Bleistifte, holt die To Do Liste raus und ergänzt sie um das eine oder andere Rezept fürs Gläschen!
Ich freue mich schon so, mit euch einzukochen, das glaubt Ihr gar nicht!

Aber fangen wir doch mal ganz langsam an:
Ich bin nicht so ein riesen Fan von Obstkompott oder eben in Sirup eingelegten Sachen.
Ausser Pflaumen und Zwetschgen. Da könnt ioch mich reinlegen. Auf Milchreis oder einfach nur so ein Glas aufmachen: der Himmel auf Erden.

Darum habe ich dieses Mal einfach eine „bunte Tüte“ ins Glas geflüstert. Alles, was mir an STeinobst auf dem Markt so in die Finger kam: Reineclauden, Mirabellen und Zwetschgen. Alle vereint in einem Glas.
Ob mir die vier Gläschen über den Winter reichen werden? Hmmm- ich wage es zu bezweifeln😉

ins glas geflüstert: schichtzucchini süßsauer

Da steht die Freundin mit einem Mal vor mir uns wedelt einen Baseballschläger…
Ne- wartet mal, das ist doch eine Zucchini!
„Kannst Du hiermit was anfangen?“
Oh ja- und ob ich kann!

Da fallen mir einige Dinge ein, aber mir fällt auf- im Vorratsregal fehlt es mal wieder an süßsaurem!
Kurz und gut wird in Scheiben geschnitten, die gelbe und auch noch eine kleinere grüne gleich mit…
Bei der großen nehme ich die Kerne in der Mitte raus- das wird sonst so ein bißchen schwabbelig wenn man es einkocht.
Die kleineren haben nicht ganz so viel von diesem schwammigen Material in der Mitte, da gehts.

Was für eine Farbenpracht im Gläschen!
Mir gefällt das äußerst gut.
Bunt- das macht gute Laune!

Wenn dann die Brühe im Topf vor sich hin köchelt, ist der Geruch vom Essig immer ein wenig beissend, aber in meinem Kopf triggert das Bilder von schön gedeckten Abendbrot Tischen.
Mit rustikalem Bauernbrot, einer guten Eichsfelder Stracke in dicken Scheiben und süßsaurem Gemüse dazu….
Darum stört es mich so gar nicht!

Darum freue ich mich ebenso, wenn der Einkochtopf vor sich hin summt und diese farbigen Schichten für lange Zeit ins Glas bannt…
Lang?
Hmmmmm- das werden wir noch sehen, wie lange sich die halten!🙂

Bon Apetit!

ein erfrischendes Getränk frei nach Frau Flowers on my plate: Kvass

Kennt Ihr Dani und Michael? Die beiden führen den wundervollen Blog „flowers on my plate„. Dani macht ganz tolle Rezepte, Fotos und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Und wenn es den Michael nicht geben würde, könnten wir das alles nicht ansehen😉

Naja und manchmal entdecke ich dort etwas, von dem ich noch nie gehört hatte.
Hattet Ihr etwas schon mal den Begriff „Kvass“ gehört? Ich noch nicht und habe mich natürlich auch gleich mal daran gemacht, das zu recherchieren. Es handelt sich laut Dani um eine Art selbst fermentierter Limonade. Und sie schmeckt so großartig!

Ganz frisch und sprudelig kommt sie daher und man hat selber in der Hand, wie süß sie sein soll!
Klingt das verführerisch? Na dann schnappt euch mal Früchte. Und zwar die, die Ihr mögt. Bei mir waren es Beeren, aber auch mit ganz vielen anderen Obstsorten geht es ganz genauso gut.
Und mit ein wenig gutem Honig und Wasser lässt sich dann dieses feine Getränk zaubern- Ihr werdet es nicht bereuen.

Wenn Ihr dieses kreative Küchenpärchen noch nicht kanntet, hoffe ich dass ich euch etwas Lust aufs „rüber hüpfen“ gemacht habe. Dort ist zwar gerade Babypause angesagt, aber auch in den Archiven ist schon so einiges tolles zu entdecken! Stöbert mal etwas rum!
Und nun ein Prost mit Kvass auf die werdenden Eltern!