dritter Advent im Glasgeflüster: ein sahniger Spekulatiuslikör zum Niederknien

Dies war eines der etwas widerspenstigeren Rezepte.
So toll hatte ich mir das ausgedacht:
Ich habe noch so ein leckeres Spekulatius Gewürz aus dem Holland Urlaub- da könnte man doch bestimmt einen tollen Likör draus zaubern!


Habe mich ziemlich zeitnah dran gemacht, weil mir schon bei dem Gedanken an diese Kombi das Wasser im Mund zusammenlief.
Musste aber feststellen, dass das doch nicht ganz so einfach ging.
Denn als wir das erste Schlückchen über unsere Zungen laufen liessen, stellten wir fest „örgs- krümelig im Mund!“


Das Gewürz quillt richtig auf, wenn es mit der Sahne und dem Vodka in Verbindung kommt…
Darum habe ich nochmal gefiltert und siehe da- es war RICHTIG lecker!
Nun ist der Spekulatius Likör schon fest für Weihnachtsfeiern und Heiligabend mit der Familie eingeplant- so fein!
Hoffentlich schmeckt er euch auch so gut wie uns!

Habt einen tollen dritten Advent!

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zweiter Advent im Glasgeflüster: gebrannte Mandel Schnecken im Glas

Eigentlich kann man ja (fast) alles in Gläschen bannen.
Auch Kuchen.
Und wenn der Kuchen dann auch noch so lecker nach Weihnachtsmarkt riecht, wie diese kleinen Schneckchen hier, dann kann doch dem zweiten Advent wirklich nichts im Wege stehen, oder?

Ich liebe ja skandinavische Zimtschnecken. Das könnte ich mich förmlich reinsetzen.
Bei dieser Kombi hier habe ich zu dem Zimt auch noch knusprigen Mandelkrokant selber gemacht. Und alles in einen saftigen Hefeteig eingewickelt.
Gebannt in die Weckgläschen ist das super hübsch und auch noch einige Tage haltbar.
Achtung- diese Schnecken könnt Ihr natürlich nicht für lange Zeit lagern. Aber so zwei, drei Wochen dürften kein Problem sein.

Ich wünsche euch allen ein feines, zweites Adventswochenende!

erster Advent im Glasgeflüster: Cookiedough Aufstrich für die Keksmonster unter euch!

Jetzt ist sie wirklich da, die Adventszeit.
Weihnachten naht mit großen Schritten.
Und ich kanns kaum erwarten, mit meinen Lieben, leckerem Essen und vielleicht ein oder zwei netten Geschenken unter dem Weihnachtsbaum zu sitzen.
Darum habe ich mir wie jedes Jahr überlegt, euch in dieser Zeit mit vier Geschenkideen zu versorgen.
Jedes Adventswochenende eine.
Heute starte ich mit einem Gläschen, welches Ihr ganz eventuell gar nicht verschenken wollt. Sondern ALLES alleine (und zwar GANZ alleine) aufessen wollt. Also ich meine, das wäre wirklich weder erstaunlich, noch verwerflich!

Denn wer hatte diese Situation noch nicht zuhause:
Mama und Sohn (je nach vorhandenem Familienstand kann das „Sohn“ durch „Tochter“, „Nichte“, Neffe, oder auch „Ehemann“ ausgetauscht werden) backen Plätzchen.
Sohn:“Mama, kann ich den Rest Plätzchenteig aus der Schüssel schlecken?“
Mama:“Nein!“
Sohn:“Waruuuuuum nicht?“ (stampft evtl. mit dem Fuß auf)
Mama:“Na weil da rohes Ei drin ist!“ (augenroll)
Sohn reagiert mit Tobsuchtsanfällen.
Weil.
Da sind doch Zucker, Schokotropfen und Vanille auch drin.
Und menno, die schreien aus der Schüssel „ISS MICH!“

Aber Mama bleibt hart und muss deswegen dann auch alles ganz alleine abwaschen, aufräumen und die letzten Bleche alleine zuende backen.
Sohn erbarmt sich eventuell später einen oder zwei fertige Kekse zu essen.
Das wars.
Ungerecht!

Aber mit meinem Rezept könnt ihr in einer solchen Situation jetzt Abhilfe schaffen:
Einfach Kühlschrank öffnen.
Glas mit Cookiedough Brotaufstrich aus dem selbigen holen.
Großen Löffel bereit stellen.
Und einfach so aus dem Glas mümmeln!!!!!!!
Naja- oder Ihr verwendet die ganz vorsichtige Variante. Dann streicht Ihr den Aufstrich auch echt auf ein Brot.
Thihihi- Und jetzt habt Ihr die Wahl!
Einen schönen ersten Advent wünscht
Eure Britta Glasgeflüster

Gedanken über Bloggerfreunde und ein ganz besonderes Rezept: Quitten Pickles

Heute bin ich mal wieder blogtechnisch unterwegs. Das tut mir wirklich gut- ich habe mich jetzt seit Monaten darauf gefreut.
Ihr habt ja schon gemerkt, dass es hier zeitweise ganz schön still war, auf meinem Blog.
Ich habe es versucht, euch regelmäßig zu „füttern“, aber irgendwie wollte und wollte meine Zeit nicht mehr werden.
Denn nebenbei gibt es ja noch ein kleines Projekt, was ich erst zuende führen muss…
Und versprochen- schon ganz bald kann ich euch endlich davon erzählen!

Aber zurück zum Anfang:
Heute ist ein echt schöner Tag, weil ich nbämlich endlich wieder zur Blogst kann.
Die Blogst ist eine jährlich stattfindende Bloggerkonferenz, auf der wir Blogger uns treffen, etwas lernen, uns austauschen udn wie man so schön sagt „netzwerken“.
Oft kommen dabei schöne Kooperationen heraus, manchmal aber auch echte Freundschaften.
Ja, wie „Internetzler“ haben auch im echten Leben digitale Freunde :-)!

Und weil ein Tag ist, der gefeiert werden muss, gibt es jetzt was ganz besonderes für Euch ins Glas.
Ich wette, dass Ihr sowas noch nie versucht habt. Aber Ihr MÜSST einfach!
Diese Quitten hier habe ich süßsauer eingelegt. Eigentlich wie Gurken oder Perlzwiebeln.
Aber noch viel leckerererer!
Die Gewürze machen aus diesen besonderen Früchten fast ein Gemüse (klinge ich verwirrt???).
Na- seid Ihr mutig? Oder traut Ihr euch nicht?

Bevor ich euch das Rezept verrate, würde ich euch aber genre noch fragen: soll ich Euch demnächst über die Blogst berichten? Interessieren euch solche Events? Oder soll ich lieber bei meinen Rezepten bleiben?
Bittebitte schreibt mir- ich freue mich auf eure Meinung!

inspiriert durch Katti von Pottgewächs: Kürbispesto

Die liebe Katti,  der folge ich nun schon einige Zeit auf Instagram, auf ihrem Blog- zeitweise auch bei Snapchat (jaaaa, diese Phase ist bei mir leider doch recht schnell vorübergegangen…) und sie ist wirklich eine ganz klasse Person, davon bin ich überzeugt!

Und als sie neulich über ein ganz leckeres Kürbispesto schrieb, da ging mir durch den Kopf- waaaarum in drei -piiiiieps- Namen habe ich diese Idee denn noch nie selber gehabt?
Natürlich habe ich mich gleich dran gemacht!
Aber weil ich doch niemals alle Zutaten hier habe, und dann auch immer noch denke, dass ich was anders machen muss, weicht meine Version jetzt doch ein bißchen ab. Liebe Katti, ich hoffe, Du verzeihst mir!

Alles in allem ist es ein knallerleckeres Pesto, das ich inzwischen schon viermal gemacht habe (im letzten Monat!) Und auch schon diverse Male verschenkt.
Also, die Quintessenz aus dieser Lobeshymne:
1.) Besucht Katti auf ihrem Blog!
2.) macht Kööööörbispesto!

Tomatenwoche im Glasgeflüster: Tomatengelee mit Kräuterinfusion

Schnief. Jetzt isse schon wieder fast vorbei unsere Tomatenwoche.
Meine Tomatenpflanzen gammeln vor sich hin, und leider hat es die letzten Tomaten dabei auch erwischt. Nochmal schnief.
Darum freue ich mich daran, wie viel Spass ich mit den „Überlebenden“ vor zwei Wochen hatte. Und damit, diese Woche hier für euch aufzubereiten.
Ich bin dankbar für alles, was geklappt und geschmeckt hat!

Für heute habe ich ein zweites Mal den Dampfentsafter angeschmissen. Dieses Mal ist auch alles gelungen und es kam ein ganz leckeres Gelee heraus.
Könnt Ihr euch noch an meine Tomatenmarmelade erinnern? Die kann ich auch auch wärmstens ans Herz legen. Aber dieses Mal ist es doch ein wenig anders.
Das hier ist ein ziemlich festes Gelee, welches ihr auf euere nächsten Käseplatte nicht nur als Ergänzung, sondern meiner Meinung nach auch als den Star der Platte präse4ntieren könnt.
Das Gelee glänzt und funkelt! Es schmeckt und riecht wundervoll nach meinen liebsten Kräutern: Rosmartin und Thymian.

Was ganz besonderes sage ich euch!
Bittebitte probiert es aus- Ihr werdet es nicht bereuen!

Hiiiiier das Rezept in gewohnten zwei Ausführungen:

Tomatengelee mit Kräuterinfusion
Ergibt ca. 5-6 Gläschen á 100ml:
Was wir brauchen:
1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten
300g Gelierzucker 3:1
5 Zweige Thymian
2 große Zweige Rosmarin
2 Knoblauchzehen

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.
Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen und mit den gewaschenen Kräutern und den Knoblauchzehen (ruhig ungeschält!) in einem Topf aufkochen. So lange köcheln lassen (ca. 10-15min), bis die Flüssigkeit deutlich nach Kräutern duftet und schmeckt. Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen.
Bis hierhin sollte die Flüssigkeit etwas reduziert sein. Dennoch einmal abmessen- wir benötigen 600ml davon!
Diesen Saft nun mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Gläser füllen, diese zuschrauben und auf den Kopf gedreht auskühlen lassen.
Das Gelee schmeckt toll zur Käseplatte oder zu einem Stück gutem Steak.

Tomatenwoche im Glasgeflüster: ein Kitchenfail wird zum Küchenstar, scharfer Tomatensirup

Teil drei unserer Tomatenwoche führt mich in die Welt der mißlungenen Küchenexperimente.
Gut- ich bin oft echt experimentierfreudig. Da probiert man so einiges aus, und auch einiges landet im Ausguss oder Mülleimer (wenn man es nicht irgendwie weiterverwenden kann).
Hier wollte ich auch mal etwas herumprobieren und hatte auf ein scharfes Gelee gehofft.
Leider hat mir die „Masse“ jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl ich die richtige Menge an Gelierzucker verwendet hatte und Tomaten sogar einen recht hohen Pektingehalt haben sollen- es wollte und wollte einfach nicht.

Zuerst war ich ganz schrecklich frustriert.
Bis ich den Finger in mein mißlungenes Experiment steckte und ihn ableckte- BÄM!
Whoa war das lecker!
Und überhaupt: warum MUSSTE das denn unbedingt ein Gelee werden?
Plötzlich schossen mir Verwendungsmöglichkeiten durch den Kopf, sah ich Minifrühlingsrollen und Mozzarellasticks vor meinem geistigen Auge.
Darum habe ich beschlossen: dieser Kitchenfail ist gar nicht wirklich mißlungen!

Habt Ihr eine Ahnung, wie sehr ich mich beim Shooting dieser Leckerei zusammenreissen musste, sodass die Frühlingsröllchen überhaupt mit aufs Bild kamen? 😉
Also: absolute Nachmachempfehlung!
Wenn Ihr keinen Gelierzucker zur Hand habt, oder ihn nicht verwenden möchtet, dann nehmt einfach die selbe Menge normalen Zucker. Ihr müsst dann den Sirup einfach etwas länger köcheln lassen, bis die Menge eingekocht und somit eingedickt ist.

Hier euer Rezept: erst bloggertechnisch, dann bekommt Ihr das PNG zum Herunterladen und ausdrucken!

 

scharfer Tomatensirup

Ergibt ca. 3 Flaschen á 250ml:

Was wir brauchen:

1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten

300g Gelierzucker 2:1

2 EL Tabasco (oder andere Chili-) Sauce

Und so geht`s:

Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.

Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen.

Diesen Saft und die Chilisauce nun zusammen mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Flaschen füllen, diese zuschrauben auskühlen lassen.

Der Sirup schmeckt schön scharf und süß zu gebackenen Mini-Frühlingsrollen oder anderen Tapas, Snacks oder asiatischem Fingerfood.