Rote Bete Salz als Geschenk zu Weihnachten

Ich wünsche Euch einen herrlichen, ruhigen oder ereignisreichen, frostigen und Dezemberklaren zweiten Advent.
Seid Ihr im Weihnachtsstress?
Bei mir hält es sich in Grenzen. Leider aber auch nur, weil ich momentan echt voll durchgetaktet bin.
Jede Minute meines Tages ist verplant udn ich komme daher gar nicht richtig zum weihgnachtlichen Vorbereiten…
Schade.
Aber darum kann ich eben auch gar nicht in Stress geraten.
Gut- ich versuche es positiv zu sehen😉

Trotzdem zeige ich euch heute eine leckere Sache, die Ihr gut verschenken könnt, weil es etwas ganz besonderes ist, und sich hervorragend vorbereiten lässt.
Ein rote Bete Salz.
Es hat diesen ganz typischen, erdigen Geschmack und Geruch und lässt sich super vielseitig einsetzen.
Probiert es auf Euer Frischkäse Brot, genauso wie zum Würzen in der nächsten Bolognese- und tausend weitere Ideen warten darauf, entdeckt zu werden.

Ich habe die rote Bete in einem Dörrautomaten getrocknetr, das fand ich natürlich relativ energiesparend, aber wer möchte, kann das ganze auch im leicht geöffneten Backofen bei ca 50-70°C machen. Es wird etwas länger dauern- Ihr müsst eben nur darauf achten, dass die Bete wirklich komplett trocken ist.
Ansonsten habt Ihr nachher eine breiige Mantsche udn kein trockenes Salz.

Die Farbe ist wirklich ein Kracher und ich finde es sooo hübsch im Gläschen, dass ich mich kaum daran sattsehen kann- was sagt Ihr?


rote Bete Salz
Ergibt ca. 1 Gläschen á 50ml Inhalt:
Was wir brauchen:
1 normalgroße rote Bete
3 TL grobes Meersalz

Und so geht`s:
Rote Bete in hauchfeine Scheiben hobeln und in einem Dörrautomaten knusprig trocknen (ca 1,5-2 Std).
Vollkommen auskühlen lassen.
Ca 8-10g abwiegen.
In einer Kaffee-/Gewürzmühle) portionsweise mit dem Salz vermahlen.
In einem Glas kühl und trocken lagern

Sauerampfer Cranberry Butter

Ich wünsche euch allen einen wundervollen ersten Advent!
Bei uns ist er gerade so traumhaft sonnig und die letzten Herbstblätter an den Bäumen malen ein so schönes buntes Bild, dass wir erst einmal einen spontanen kleinen Spaziergang am Mittellandkanal gemacht haben.
Es war so schön.
Wir haben geschnackt bis zum geht nicht mehr.
Herrlich, wenn man mal wieder so in der realen Welt unterwegs ist.

Und jetzt sitze ich hier mit roten Bäckchen und frischer Luft in meinen Lungen am Computer und schreibe einen Post für euch, der etwas auf den letzten Drücker kommt.
Denn der Blutampfer hat laut einigen Webseiten, die ich durchstöbert habe, noch genau bis Ende November Saison.
Also geht schnell los und versucht noch welchen zu ergattern.

Diese Cranberry-Blutampfer-Butter würde nämlich grandios zu jedem Weihnachtsdinner als Vorspeise zu Brot passen!
Mach die Butter und friert sie ein- dann ist sie am heiligen Abend ganz schnell aufgetaut und macht den tollsten Auftakt für Euer Dinner!

Der Blutampfer ist eine farbenfrohe Variante des Sauerampfers, den Ihr am Wegesrand kennt und der so eine frische leckere Note in jeden Salat bringt.
ZUsammen mit den leichte gesüßten Cranberries gibt es ein leckeres Gesamtblid. Dazu so ein leckeres Nußbaguette oder auch Pumpernickel. Mjamm!

Und was macht Ihr so am ersten Advent?

Cranberry Sauerampfer Butter
Ergibt ca. 4-5 Vorspeisen Portionen:
Was wir brauchen:
120g Butter
15g (ca. 20-25 Blättchen mit Stielen) Blut- oder Sauerampfer
30g gezuckerte und getrocknete Cranberries

Und so geht`s:
Sauerampfer waschen und gut abtrocknen. dann in feine Streifchen/Stückchen schneiden. Auch die Cranberries feinst würfeln.

Mit der weichen Butter vermischen und in ein Stück Frischhaltefolie in Wurstform rollen.
Im Kühlschrank einen Tag ziehen lassen.
Dann in Taler schneiden und zu frischem Brot servieren.

HIer nochmal zum Ausdrucken:

Rote Bete Salat mit Meerrettich

Die Eltern eines Freundes haben einen Garten, der die traumhaftesten Gemüse- und Obstsorten hervorbringt…
Und als meine Freundin mit ihm neulich Abend vor meiner Tür stand, da konnte ich mir ein riesen Grinsen nicht verkneifen!
Sie brachten mir rote Beten, die Kindsköpfen nicht ganz unähnlich waren.
RIIIIIIESENGROSS!!!
Und sofort machte ich mich daran, etwas daraus zu zaubern.

Hier zeige ich euch heute einen Salat, den man einfach mal so zum Abendbrot aus dem Keller zaubern kann.
Der Meerrettich gibt nur eine ganz kleine Schärfe- wer davon gerne mehr mag- gibt etwas mehr davon ins Gläschen.
Liebe Juli und lieber Daniel- Ihr dürft gerne wieder mit so einer Ernte rumkommen!🙂

Rote Bete Salat mit Meerettich

Ergibt ca. 5 Gläschen á 250ml Inhalt:

Was wir brauchen:
1 kg gekochte rote Bete
35g Salz
16g Zucker
125ml Rotweinessig
75ml Wasser
65g frisch geriebener Meerrettich

Und so geht`s:
Rote Bete in feine Stifte oder grobe Raspeln schneiden. Mit dem geriebenen Meerrettich vermengen und in die Gläser schichten.
Alle anderen Zutaten aufkochen und kochendheiß in die Gläser füllen. Gläser mit Ringen, Deckeln und Klemmen verschließen und bei 90°C 30min einkochen.
Klemmen erst entfernen, wenn die Gläser völlig ausgekühlt sind.

Und hier nochmal zum Ausdrucken:

Pflaumensauce aus dem neuen Buch „Würzig!“

Als die liebe Sabine vom Haedecke Verlag mich fragte, ob sie mir ein Rezensionsexemplar von einem ihrer neuen Bücher schicken dürfe, wusste ich noch nicht, dass das echte Kochbuchliebe werden würde.
Bitte vertraut mir, das sage ich nicht, weil ich das muss…
Dieses Buch hier ist genau mein Geschmack.
Und darum würde ich es euch gerne wärmstens ans Herz legen.

„Würzig“ zeigt, wie man alles selbermachen kann, was man sonst mehr oder weniger einfach im Super-/ Asia-/ oder sonstigen Markt findet.
Wusstet Ihr zum Beispiel, dass man Worcestersauce oder asiatische Currypaste ganz einfach selber machen kann?
Verschiedene Ketchups, diverse Gewürzmischungen- mir gefällt vor allem die Auswahl der verschiedenen Rezepte. Nichts ist gleich, aber alle sind super gut beschrieben.
Und was bei mir ja auch total wichtig ist: die Bilder sind soooo klasse. Schlicht und einfach aber so auf den Punkt, hach so ein Buch hätte ich auch gerne mal geschrieben!
Manche Zutaten sind einfach von sich aus so hübsch- da braucht es gar nicht so viel „Tütü“ drumherum!
Und auch die Gläser und Flaschen sind so hübsch in Szene gesetzt, dass es eine Freude ist, eine Seite weiter zu blättern!

Aber nur schicke Fotos reichen ja nicht aus für ein gutes Kochbuch.
Darum habe ich gleich mal eines der Rezepte auf Herz und Nieren geprüft: die Pflaumensauce, die es auch immer beim Asiaten gibt, soll ganz einfach und lecker nachzumachen sein.
Und Tatsache!
Diese Sauce ist so knallerlecker!Besser als jeder Ketchup!
Ein bißchen geärgert habe ich mich, dass ich nur das halbe Rezept genommen habe, da muss ganz bald schon nachproduziert werden!

Ich hoffe, Euch gefällt das Rezept und ich konnte euch schon mal eine Idee für euren Wunschzettel liefern- das Buch gehört definitiv drauf🙂.

Asiatische Pflaumensauce
Ergibt ca. 2 Flaschen á 250ml:
Was wir brauchen:
500g blaue Pflaumen
50ml Apfelessig
45g Rohzucker (Muskovado)
25ml helle Sojasauce
1 Knoblauchzehe
2cm frischer Ingwer
1/2 Sternanis

Und so geht`s:
Pflaumen waschen, entkernen und grob würfeln. Knoblauchzehe schälen und grob hobeln.
Nun alle Zutaten zusammen aufkochen, bis die Pflaumen ganz weich sind. Alles mit dem Passierstab fein pürieren.
Ggf. noch durch ein Sieb streichen, falls noch grobe Schalenstückchen übrig sind.
(In meinem Fall war die Sauce superfein, ich musste kein Sieb verwenden).
Sauce kochend in Flaschen füllen und sofort zuschrauben.
Die Sauce hält im Kühlschrank ca. 1 Monat.

Quittengin- ein Rezept mit Geduld

Da isser nun- lange angekündigt, und endlich abgegossen.
Und wenn Ihr genau hinseht, erkennt Ihr- das erste Foto ist noch zu einer Zeit gemacht, als es warm war. Sonnig. Spätsommerlich…
Inzwischen ist einige Zeit ins Land gegangen. Der Herbst hat Einzug gehalten und die Quitten haben ihr sensationelles Aroma an den Gin abgegeben.

Jeden Morgen und jeden Abend bin ich an dem Glas vorbeigegangen und habe mich auf den Tag gefreut, an dem ich dieses feine Getränk abfüllen kann.
Die ersten Blätter fielen und immer näher rückte die Zeit- jetzt ist sie endlich da.

Der Quittengin riecht und schmeckt so fein- und das nur, weil ich Geduld hatte.
Heute geht alles so schnell, nur nicht das Likör aufsetzen.
Lasst ihm Zeit- gönnt ihm Ruhe. Und freut euch an dem Anblick auf der Fensterbank. Es lohnt sich!

Quittengin
Ergibt ca. 1 Flasche á 1l Inhalt:
Was wir brauchen:
4 Quitten (ca. 750g-1kg)
20g Ingwer (ein „daumengroßes“ Stück)
15g Kandis (ca. 3 Kluntje)
1l Gin

Und so geht`s:
Quitten mit einem Tuch abrubbeln, um den Flaum zu entfernen. Dann in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.
Nun alles in ein fest verschließbares Glas geben und eventuell mit einem Teller oder ähnlichem beschweren, damit es unter der Flüssigkeit bleibt.
ca 4 Wochen ziehen lassen. Dann abseihen und in einer Flasche dunkel aufbewahren.

Möhrensuppe für den Vorrat und herbstliche Gedanken

Ich habe mir einen Jogginganzug gekauft. So einen einteiligen.
Wisst Ihr, wie toll das ist?
Man kommt von einem echt stressigen Arbeitstag nach Hause, schmeisst die Tasche in die Ecke, zieht die doofen KLamotten aus und kuschelt sich in dieses sensationelle Teil.
Feierabend.

UNd DANN????
Dann geht man in den Keller, holt sich ein Glas Möhrensuppe heraus, erhitzt den Inhalt kurz, gibt Kokosmilch dazu, kuschelt sich aufs Sofa, und macht den Fernseher an.
Jawoll!
KLingt das für euch genauso verführerisch wie für mich?
Na denn mal los:
Schnell einen solchen Overall kaufen, und auf dem Rückweg die Zutaten für diese grandiose Möhrensuppe besorgen.
Während die Waschmaschine mit dem neuen Schätzchen bereits läuft, bereitet Ihr die Gläser Suppe zu und kocht sie ein.
Und wenn der Anzug morgen trocken auf der Leine hängt, könnt Ihr es genau wie ich machen🙂

Doch noch ein kleiner Hinweis:
Bitte beachtet, dass die Kokosmilch nicht mit eingekocht werden sollte!
Sie beeinflußt die Haltbarkeit der Suppe stark. Und Ihr wollt doch möglichst lange was von eurem Eingemachten haben, richtig?

Rezept Karottensuppe

Ergibt ca. 2 Gläser á 1,5l:

Was wir brauchen:
1250g Möhren
500g vorwiegend festk. Kartoffeln
4l Wasser
20g frischer Ingwer
2 Zwiebeln
3geh. EL Suppengemüse, eingesalzen
(oder entsprechend Brühpulver)
2geh. TL rotes Thai-Currypulver
Pfeffer
1geh. TL Salz

zum Verfeinern:
400ml Kokosmilch
einige Cashewkerne

Und so geht`s:
Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Ingwer schälen und fein würfeln. Mit Wasser und allen Gewürzen in einem hohen Topf aufkochen und solange kochen lassen, bis das Gemüse gar ist.
Nun mit dem Pürierstab fein passieren und abschmecken.
Zum Einkochen in Gläser füllen (0,5cm unter dem Rand frei lassen), mit Ringen, Deckeln und Klemmen verschließen und 40min bei 100°C einkochen.
Zum Verfeinern mit der Kokosmilch erhitzen und einige Cashews hineinlegen.

Ein Haferflockenbrot als Begleiter zu all den leckeren Dingen, die wir immer so ins Glas flüstern…

Wenn sich nach der Einkoch-Hauptsaison mein Vorratsregal so richtig schön gefüllt hat, stehe ich echt manchmal einen MOment davor und schaue einfach nur.
Die Farben sidn noch alle so schön frisch, die ganze Auswahl ist noch so schön groß.
Es gibt alles, was das Herz begehrt.

Von herzhaft bis süß, von großen Gläsern, bis zu kleinen Pintchen- alles steht da so schön aufgereiht…
Ich liebe diese „Supermarkt Feeling“ im eigenen Keller.
Und wenn man dann mal wirklich nicht weiß, was es zum Abendbrot geben soll, dann holt man sich einfach einen Möhensalat, ein paar saure Gurken und ein Cranberry Relish aus dem Keller.
Man backt ein frisches Brot, und alles ist gut.

Frisches Brot?
Na klar, habe ich mal wieder ein Rezept für euch!
Dieses Haferflockenbrot ist recht schnell zubereitet, gebt ihm nur etwas Zeit zum Gehen. Sonst wird es nicht so schön fluffig.
Aber Hexenwerk ist das wirklich nicht.

Was sagt Ihr? stellt Euch dieses Brot duftend in Eurem Ofen vor- was würdet Ihr dazu aus dem Keller holen?