ein erfrischendes Getränk frei nach Frau Flowers on my plate: Kvass

Kennt Ihr Dani und Michael? Die beiden führen den wundervollen Blog „flowers on my plate„. Dani macht ganz tolle Rezepte, Fotos und auch ihr Schreibstil gefällt mir sehr. Und wenn es den Michael nicht geben würde, könnten wir das alles nicht ansehen😉

Naja und manchmal entdecke ich dort etwas, von dem ich noch nie gehört hatte.
Hattet Ihr etwas schon mal den Begriff „Kvass“ gehört? Ich noch nicht und habe mich natürlich auch gleich mal daran gemacht, das zu recherchieren. Es handelt sich laut Dani um eine Art selbst fermentierter Limonade. Und sie schmeckt so großartig!

Ganz frisch und sprudelig kommt sie daher und man hat selber in der Hand, wie süß sie sein soll!
Klingt das verführerisch? Na dann schnappt euch mal Früchte. Und zwar die, die Ihr mögt. Bei mir waren es Beeren, aber auch mit ganz vielen anderen Obstsorten geht es ganz genauso gut.
Und mit ein wenig gutem Honig und Wasser lässt sich dann dieses feine Getränk zaubern- Ihr werdet es nicht bereuen.

Wenn Ihr dieses kreative Küchenpärchen noch nicht kanntet, hoffe ich dass ich euch etwas Lust aufs „rüber hüpfen“ gemacht habe. Dort ist zwar gerade Babypause angesagt, aber auch in den Archiven ist schon so einiges tolles zu entdecken! Stöbert mal etwas rum!
Und nun ein Prost mit Kvass auf die werdenden Eltern!

in die Flasche geflüstert: jetzt kommts. Ein sensationeller Gurkensirup!

Hä? Was hat sie da geschrieben?
Gurkensirup?
Schatz, lies das mal- die hat sich doch verschrieben (kicher), aus Gurken kann man doch keinen Sirup kochen! Bäh, wie eklig muss das denn schmecken?

Neinneinnein- euch werde ich es zeigen!
Bittebitte gebt mir die Chance- es ist wirklich eine ganz ganz tolle Sache, was ich euch hier fotografiert habe! Aaaaaah ich liebe diesen Sirup so sehr!
Bitte guckt und lest weiter- es wird sich lohnen!

Schon immer, seit ich ein Kind war, habe ich den Geruch von Gurken so geliebt. Frisch und fast „fruchtig“ und er roch so herrlich nach Sommer.
Wenn wir Gurkensalat gemacht haben und man hatte dieses Wasser übrig, musste ich vor dem Entsorgen immer nochmal dran schnuppern und habe mir gedacht „Schade, dass man damit nichts anfangen kann!“.

Aber man kann es eben doch!
Eben Sirup draus machen! Und Ihr solltet es sofort tun.
Ihre habt noch eine oder zwei Salatgurken im Kühlschrank? Dann legt los- ihr MÜSST einfach!
Allein dieser wundervollen Farbe wegen!

Aber wenn Ihr dann den Geruch und den Geschmack wahrnehmt- dann ist es um euch geschehen. Da fallen einem unendlich viele Möglichkeiten damit ein.
Als erstes natürlich ein Gin Cocktail- was liegt näher als das? Gebt einfach einen oder zwei Esslöffel in einen Gin Tonic und der Gurkengin ist geboren.
Sprudelwasser lässt sich mit zwei Esslöffeln Sirup zur leckersten Gurkenlimonade adeln.
Oder was haltet Ihr von einem kleinen Spritzer Sirup im nächsten Senf-Salatdressing? Statt Honig?

Hach- ich würde mich freuen, wenn Ihr mir eure Ideen schreibt. Bin gespannt, was da alles so zusammenkommt!

Gerne könnt Ihr mir auch bei Instagram oder Facebook eure Kreationen zeigen! Was haltet Ihr von einem gemeinsamem Hashtag?
Dann schießt los- ich würde mich über eure Bilder freuen-> #glasgefluestergurkensirup
Dann bekommen wir vielleicht eine ganze kleine Galerie damit zusammen!

Habt einen tollen Sonntag und gurkt nicht mehr soviel rum!

zurück zuhause! Ins Glas geflüstert: Ombré Marmelade aus den hübschesten Johannisbeeren

Kennt Ihr das, wenn man lange im Urlaub war, und dann das erste Mal die Wohnungstür aufschließt?
Dieser Geruch, der einem entgegenströmt:
Eine Mischung aus nicht-gelüftetem Muff, dem eigenen etwas abgestandenen Parfumgeruch, aber gaaaaanz viel ZUHAUSE?
Wenn man das riecht, ist das Ende des Urlaubs mit einem Mal gar nicht mehr so schlimm. Denn man ist daheim
So geht es mir jetzt gerade.
Hier.
Im Glasgeflüster.
Denn hier bin ich auch zuhause.

Und darum freue ich mich, endlich wieder bei euch zu sein- habe euch vermisst!
Obwohl unser Urlaub in den Bergen wirklich großartig war- was haben wir gewandert, gegessen, gefaulenzt, gesonnt, geschwommen und gelesen!
Trotzdem war es toll, wieder für Euch danach in der Küche zu stehen- und glaubt mir, ein paar echt schöne und leckere Dinge habe ich mir für euch ausgedacht- Ihr solltet gespannt sein🙂

Fangen wir gleich mal mit etwas an, das irgendwie anders verlief als geplant: diese Marmelade hier.
Ich hatte mir das so schön vorgestellt: eine Marmelade, die von einem hellrosa in ein rot, in ein dunkles blau übergeht. Ombre eben.
Gut.
Ähm.
NEIN- das hier ist kein Fussballweltmeisterschaftsgedöns!
DAS
IST
NICHT
SCHWARZROTGOLD!
kicher… obwohl….

Es ist auch egal-leeeeecker ist sie!
Ihr solltet das unbedingt ausprobieren!
Und wenn Ihr ganz sicher gehen wollt, probiert die Farben doch mal in untrerschiedlichen Reihenfolgen aus, dann gibts keine Deutschlandflagge🙂

Ich schicke Euch liebe Wiederkehrergrüße- schön, dass Ihr noch alle da seid, fühlt euch umarmt!

in die Flasche geflüstert: ein feiner Holunderblütenessig und etwas Zeit….

Wie bitte? Die Sommerferien sind da? Das ist ja wirklich unglaublich!
Naja- sie sind schon ganz schön früh dran, dieses Jahr, die schönsten sechs Wochen des Jahres.
Trotzdem- die Zeit rennt, sie reeeeennt!
Gerade haben wir doch noch die Wunderkerzen zu Silvester angezündet und Schnee geschippt- und nu?
Schon cremen wir uns mit Sonnencreme ein und los gehts- Ferienzeit, nanaaananana, das ist die beste Zeit, nanaaananana!

Darum habe ich euch noch schnell etwas feines aus den letzten Holunderblüten am Wegesrand gezaubert: einen Essig!
Nicht wundern, das klingt vielleicht ganz komisch, aber er riecht wirklich zum Niederknien!
Schaut mal in den etwas schattigeren Ecken eures Örtchens, ob da eventuell noch ein paar letzte, einsame Blüten vor sich hin schlummern, denn diesen Essig wollt Ihr auch in eurem Schrank haben, da bin ich mir ganz sicher!

Und während Ihr nun die Blüten mit dem Essig aufgiesst, erzähle ich euch, dass ich jetzt eine Sommerpause mache.
Ich werde jetzt hier sechs Wochen die Türen schließen. Einmal raus schauen in die Welt 1.0 und dort mit meiner Familie Ferien machen. Nein wir sind nicht sechs Wochen unterwegs- aber da gibt es so viel zu erledigen, das kennt Ihr selber.
Nach den Sommerferien bin ich mit neuen Ideen und frischen Rezepten ganz neu für euch da- darauf freue ich mich schon!
Und für eine Campingwoche werde ich auch noch sorgen, das ist sicher!
Vorerst empfehle ich euch, diesen Essig gut ziehen zu lassen und danach ein traumhaftes Salatdressing draus zu zaubern.
Ich habe dazu 2 TL davon genommen, 7 EL Osaft, 5 EL Olivenöl und 1 gehäuften EL Senf (hier einer von der Monschauer Mühle, der ein ganz leichtes Tomatenaroma hat).
Das ist wirklich superduper lecker!

Meldet euch gerne- hier per Kommentar oder per Mail, Instagram, Twitter oder Snapchat- ganz wie Ihr mögt.
Aber: seid mir auch nicht böse, wenn ich mir zum Antworten etwas Zeit lasse!
Bis dahin wünsche ich euch einen mega Sommer. Leckeres Essen. Feine Getränke. Schöne Reisen. Aber auch tolle Zeit zuhause.
Geniesst die Zeit, gehabt euch wohl und schaut in sechs Wochen wieder in die Glasgeflüsterküche!
Tschüssi- bis dann!

in die Flasche geflüstert: wiedermal ein Sirup- ich kann es einfach nicht lassen! Rhabarber-Himbeer-Sirup

Ich bin ein Sirup Addict.
Echt.

Sobald ich ein leckeres Obst/Gemüse entdecke, muss ich darüber nachdenken, in welchen Formen ich diese in eine süße Flüssigkeit verwandeln kann- ich kann gar nichts dagegen tun!
Dass ich noch keinen Gurkensirup gemacht habe, ist echt ein Wunder (warte- das wäre doch mal eine Idee, oder?!?)

Zumal auch meine beste Freundin immer wieder eine „Farbe“ im Sekt verlangt, also einfach nur schnöde ein Sektchen oder Prosecco, das geht nun wirklich nicht.
Naja und Limo kannste auch wirklich jedem Kind anbieten, oder?
Demnach habe ich natürlich auch immer dankbare Abnehmer für diese kleinen bunten Fläschchen.
Also wird meiner Sucht kein Einhalt geboten- es kann lustig weitergehen!🙂

Macht Ihr mit?
Dieses Mal sind zum saisonalen Rhabarber süsse, tiefgefrorene Himbeeren gewandert, die ich noch übrig hatte und die dem Sirup echt eine wunderschöne Farbe geben.
Was sagt Ihr? Appetitlich, oder?

Ein Fetadip, um sich wieder aufs schöne Wetter zu freuen

Jetzt waren wir aber verwöhnt, was? So traumhafte Zeiten waren das.

Mit Sonnenauf- und Untergängen. Mit Bierchen am Kanal. Mit Boccia Spielen und Freibadbesuchen.
Was haben wir schon gegrillt! Ooppps- als ob das schöne Wetter jetzt nie wieder kommt…
Aber Mensch Leute. Das sind doch nur die Eisheiligen, die uns dieses Jahr an Pfingsten besuchen! Lasse doch wüten!
Danach gibts wieder Grillwetter en masse- ich bin mir sicher!
Irgendwann.

Und bis dahin sammeln wir schon mal Grillrezepte.
Wie zum Beispiel ein leckerer Dip mit Feta. Dazu knackige Gurken und knusprige Brotchips und auch ohne schönes Wetter gibts einen feinen Abend!
Oder was haltet Ihr von einem selbstgemachten Döner oder einem hausgewickelten Wrap? Auch da passt diese Sauce toll rein.
Aber so ein Grillabend…. Mit Steak und Cevapcici vom Grill und dazu den Dipp- unschlagbar!

Sammelt mal weiter. Es wird sooooo viele tolle Abende geben, dieses Jahr!
Wir sprechen uns im Dezember wieder und ziehen Resümee- okay?😉

ins glas geflüstert: ein sensationeller Studentenfutter-Brotaufstrich und ein Gewinner

Meine Art, hier Rezepte zu posten, hat sich im Laufe der Zeit echt sehr verändert.
Früher waren es doch meistens eher Rezepte aus Büchern, Zeitschriften, oder anderen Blogs, die ich nur leicht verändert oder an unsere Bedürfnisse angepasst habe.
Später wurden sie doller verändert.
Und inzwischen versuche ich, den größten Teil selber zu „erfinden“.

Man sieht zwei, drei Zutaten und denkt sich „könnte ich daraus nicht etwas nettes zaubern?“. Und schon rennt das Hirn und überlegt sich Kombinationen und Zubereitungen aus.
Manchmal allerdings ist es auch so, dass ich ein fertiges Produkt entdecke, das mich reizt.
So auch in diesem Fall.

Ich sah im Biomarkt meines Vertrauens ein Gläschen mit der Aufschrift „Studentenfutter-Brotaufstrich“. Aaaaaaaah- wie lecker muss das denn sein?
Noch nicht einmal die Zutatenliste habe ich angeschaut, ich bin sofort im selben Markt zum Nuss-Regal und habe mir eine Tüte Studentenfutter besorgt.
Zuhause in die Vorräte geschaut und schon hatte sich meine eigene Zutatenliste gebildet: da stand ungenutztes, gutes Kokosöl im Kühlschrank (nachher las ich, dass es eben dort gar nicht hinein gehört….).

Schon als ich den Pürierstab anschmiss, roch ich dieses wundervolle Aroma und es war um mich geschehen- so lecker!
Ich sage euch: das MÜSST Ihr einfach probieren! Besser als jede Nussbutter und so würzig durch die Rosinen!
Wer diese nicht mag, dem steht es natürlich frei, jede andere Nussmischung zu verwenden: Cranberries oder Ananas mit drin? Kein Problem- nein!
Während ich mir hier also ein Croissant mit meinem neuen Lieblingsaufstrich und Marmelade (gerne eine säuerliche!) bestreiche, verrate ich noch etwas…
Gut, dass man mich nicht schmatzen hören kann…

Ihr wollt doch eigentlich nur eines wissen- wer hat denn nun dieses mega coole Buch gewonnen?
Es ist…

…..DANIELA!!!!

Ich wünsche Dir ganz viel Spass mit dem Buch- bitte sende mir doch Deine Adresse an glasgefluester@gmx.de, damit es ganz ganz bald auf den Weg geschickt werden kann!
Allen anderen möchte ich noch ein dickes Dankeschön fürs Mitmachen sagen- es war mir ein Fest mit euch! Und nicht traurig sein: es wird bestimmt bald mal wieder ein neues Buch zu gewinnen geben!