PaStell Dich auf den Sommer ein: mit einem Salbeiblütenessig

Unser Salbei ist explodiert. Aber wirklich wahnsinnig!
Die Pflanze hat es in den letzten drei Jahren auf die dreifache Höhe gebracht und überwuchert schon fast unseren Rosmarin.
Ehrlich gesagt, verwende ich Salbei immer nur in kleinen Dosen- tja, da wächst eben mehr als verbraucht wird…
Und als er nun auch noch blühte- da wurde mir bewusst: Ich muss was tun 🙂

Kurz und Gut. Da ja mein Schnittlauchblütenessig der meist verwendete im Haushalt Glasgeflüster ist- warum nicht mal eine andere Blütensorte verwenden?
Zack- schon war die Reisessig Flasche gezückt, die hübschen kleinen Blüten abgezupft und in ein Fläschchen gepackt.
Gut- das hier ist nun fast eher ein DIY als ein Rezept- denn zwei Zutaten- nun ja, ist eben nicht viel.
Dennoch solltet Ihr das mal ausprobieren.
Ebenso wie die Schnittlauchblüten geben die Salbeiblüten eine ganz tolle Farbe ab.
Sind sie anfangs eigentlich eher Lila, so wird der Essig im Endeffekt ganz hübsch rosa.

Waaaartet mal. da habe ich doch was von einer Linkparty gehört, oder?
Jaaaa- alles in Pastellfarben!
Unter anderem die liebe Marileen von Holz und Hefe hat ein tolles Event zu diesem Thema ins Leben gerufen.
Und weil dieses kleine Fläschchen so hübsch rosa aussieht, reiche ich es hiermit auch gleich mal ein- passt doch, oder?

Ehrlich gesagt, mag ich euch jetzt kein aufregendes Rezept dafür schreiben- darum breche ich heute mit alles Regeln und schreibe es euch gaaaanz einfach auf:

Salbeiblüteneesig:
Eine Handvoll Salbeiblüten in ein Fläschchen geben und in einer Flasche mit ca 100ml Reisessig begiessen. Diese verschlossen eine bis zwei Wochen stehen lassen- gelegentlich schütteln.
Danach abgiessen und in ein sauberes Fläschchen füllen.

Und jetzt, wo Ihr eure Salbeiblüten aufgesetzt habt, da könnt Ihr doch ein bisschen pasteliges auf den anderen Blogs stöbern gehen, oder?
Na dann schaut mal rein, bei:
-> Bimmelbommelei
-> Naschen mit der Erdbeerqueen
-> Tulpentag
-> Some Joys
-> little Bee
-> Happy Dings
-> Unter Freunden Blog
-> Vergiss mein nicht
-> Filizity
-> Fräulein Meer backt
-> Love Decorations

Salzzitronen: ein kleiner Bericht über ein Bloggerevent und Gedanken über nachhaltige Fischerei

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe lange nichts von mir hören lassen und muss mich auch sehr entschuldigen, dass ich eure Kommentare alle nur so super langsam beantworte. Es ist mir unangenehm, aber ich habe zur Zeit wirklich ein bißchen viel um die Ohren.
Dazu gehört ein (zur Zeit noch geheimes) Geheimprojekt, bei dem ich gar nicht erwarten kann, euch endlich davon zu erzählen…!
Aber ich war auch auf einigen Events, die mich mal wieder in die Bloggerarbeit reingeschubst haben- mensch da schließt sich der Kreis wieder: Ich habe meinen Blog so vernachlässigt.

Eines dieser Events hat mich wirklich geflasht.
Der liebe Bart van Olphen hatte nämlich zu einem Abend ganz im Zeichen der Nachhaltigen Fischerei geladen*.

Nicht nur, dass Bart mit Jamie Oliver (seufz- mein Kochgott…) zusammenarbeitet, nein er ist selber ein ganz grandioser und super sympathischer Zeitgenosse.
Und er hat uns wirklich einiges Interessantes erzählt.
Wusstet Ihr eigentlich, dass 80% unserer Ozeane auf der Welt bereits entweder bereits überfischt sind, oder kurz davor?
Oder dass wir, wenn wir weiterhin so Fisch essen, wie wir das heute tun, 2045 keinen mehr haben werden? KEINEN FISCH? Schluck.
In dieser Form war mir das nicht bewusst.
Bart versucht sich dafür einzusetzen, dass wir und auch unsere Kinder immer noch leckeren Fisch auf den Teller bekommen können. Dass die Fischbestände sich etwas erholen können. Das finde ich wirklich eine großartige Mission.

Was ich ja wirklich auch einen interessanten Ansatz fand- der mir so absolut entsprach:
Auch bei Fisch sollte man darauf achten, dass er nur „in der Saison“ gefangen wird. Man kann ihn ja konservieren. Das gilt für die gute alte Fischdose genauso, wie für Matjes und Tiefkühlprodukte.
Möchtet Ihr Genaueres wissen? Bart hat auch ein tolle Webpräsenz, durch die Ihr echt mal durchstöbern solltet, es lohnt sich!

Auf diesem tollen Abend gab es eine Vorspeise, die uns wegen einer kleinen minimini Zutat alle völlig in ihren Bann gezogen hat. Da gab es ein Carpaccio vom Räucherlachs (Sockeye), das mit einigen Zesten von Salzzitronen garniert wurde. Und die- die waren der Knaller.
Bianca von elbcuisine und ich- wir waren hin und weg und haben nachher noch die letzten Zitronenzesten vom Teller gekratzt. (Aber auch unsere liebste Tastesheriff Clara war bei den Zitronenliebhabern dabei- sie hatte die Idee, das gleich mal nachzumachen!)
War doch klar, dass man das tun muss!
Und ich muss zugeben, dass ich schon seit Jahren Salzzitronen machen will. Das einzige, was mich daran hinderte, war dass ich nicht wusste, was ich damit dann nachher anfangen soll…

Aber da diese Hürde nun aus dem Weg geschafft wurde, hab ich gleich am nächsten Tag losgelegt. Das Rezept ist denkbar einfach. Man muss nur ein wenig Zeit aufbringen, damnit die Zitronen ziehen können.
Man kann diese aber natürlich nicht nur zu Fisch servieren, sondern auch ganz hervorragend in marrokanische Gerichte einbauen- probiert es einfach mal aus.
UND: (ich weiss, das sollte kein Kriterium sein) die sehen auch noch so mega dekorativ aus!

Also, ich hoffe Ihr lasst euch ein wenig inspirieren.
Von Bart und seiner Fisch Philosophie. Und vielleicht auch ein winziges bisschen von meinen Salzzitronen.
Und hüpft unbedingt zu Bianca rüber- sie hat gerade parallel auch ein Rezept für leckere Salzzitronen, das etwas anders gemacht wird!

Salzzitronen

Ergibt ca. 1 Glas á 1000ml:

Was wir brauchen:

7-8 Bio Zitronen (je nach Größe)

1 Cup reines Meersalz

1/2 EL Zucker

 

Und so geht`s:

Zitronen richtig gut waschen- am besten sogar  mit einer Bürste oder einem Schwamm abrubbeln.

Eine der Zitronen aufschneiden und auspressen.

Bei den anderen die Enden abschneiden und sie rundherum einschneiden. In diese Schnitte jeweils Salz hineindrücken.

Nun in das Glas unten eine feine Schicht Salz hinein streuen und dann die erste Schicht Zitronen fest hineindrücken. Mit Salz und etwas Zucker bestreuen und die weiteren Zitronen ebenfalls abwechselnd mit dem Salz hineinstecken. Sollten zu große „Luftlöcher“ entstehen, kann man die Zitronen auch in Hälften oder Viertel schneiden, um so die Lücken zu füllen.

Nun den ausgepressten Saft der einen Zitrone darüber gießen.

Glas verschließen und an einem dunklen Ort 3-4 Wochen ziehen lassen. Dabei ab und zu etwas schütteln oder drehen, damit sich das Salz im entstehenden Saft auflöst. Um die Zitronen in der Flüssigkeit zu lassen, gerne etwas zum Beschweren in das Glas geben.

Zum Kochen dann Zitronen abspülen und die Schale (hauchfein abgeschnitten) oder das Fruchtfleisch verwenden.

Hier das Rezept nochmal als PDF für euch zum Ausdrucken oder speichern:

*=Ja ich wurde zu diesem Event eingeladen und dort bekocht. Für diesen Bericht hier werde ich aber nicht bezahlt oder ähnlich vergütet. Es hat mir einfach sehr gut gefallen.

Rhabarber Ingwer Likör und ein kleines Dankeschön an die Vereinsmeierei

Ich bin zutiefst dankbar.
Für all die engagierten Vereinsmitglieder, die es ermöglichen, dass Vereine existieren und so sind, wie sie eben sind: eine Gemeinschaft.

Unser Sohn ist gleich in zwei Vereinen, ich in einem anderen und mein Mann macht seinen Sport wieder wo anders.
Und überall sieht man diese Menschen, die sich um die Jugendarbeit kümmern, Grillfeste organisieren, die gehasste Geldgeschichte managen, oder Erwachsene für völlig neue Sportarten begeistern.
Das sind in meinen Augen wirklich TOLLE Menschen!
Und manchmal habe ich das Gefühl, dass man das gar nicht genug würdigt, zwischen all diesem „Ich-muss-gleich-noch-einkaufen-aber-fahre-dich-schnell-zwischendurch-zu-deinem-Sport“-Gehetze.
Gestern abend wurde es mir wieder bewusst.
Als wir das „Matjesessen“ im Segelverein meines Sohnes besuchten.
Da wurde an alles gedacht: „Wer keinen Matjes mag, der bekommt einen Burger vom Grill!“. Oder „gleich kommt der Mann mit dem Schifferklavier!“ Oder „Hast Du schon die Anmeldung für den Wochenendausflug ans Steinhuder Meer ausgefüllt?“
Und als dann der Vereinsvorsitzende diejenige in den Arm nahm, die sich so lieb und gut um unsere Kids kümmert, und sagte, er wüsste gar nicht, was er ohne sie machen würde, da hat es bei mir klick gemacht… Danke Julia- uns geht es genauso!
Das möchte ich jetzt mal stellvertretend für alle sagen, denen es genauso geht wie mir.

Und vieleicht- ja ganz vielleicht- macht Ihr ja auch fürs nächste Grillfest was leckeres?
Ich könnte euch diesen Likör hier empfehlen. Er ist sofort trinkbar, ohne langes Ziehenlassen- das finde ich echt praktisch.
Durch Rhabarber und Ingwer ist es auch nicht so pappig süß, und ist somit gestern Abend auch bei einigen der Herren ganz gut angekommen!

Ein Prost der Vereinsmeierei!

Rhabarber-Ingwer-
Likör
Ergibt knapp 2 Flaschen á 1000ml:
Was wir brauchen:
1 großes Stück Ingwer (insgesamt ca 150g geschält)
2 kg Rhabarber
1/2 Zitrone
200ml Wasser
100g Zucker
1l Vodka

Und so geht`s:
Rhabarber waschen, die Blätter abschneiden und die Stangen in ca 1cm große Stücke schneiden. Diese in den Dampfentsafter geben und entsaften.
Ingwer schälen und in feine Stücke schneiden. Davon 50g in das Gefäß geben, in das man den heißen Rhabarbersaft fließen lässt. Den Saft so ziehen und auskühlen lassen.
Den restlichen Ingwer mit dem Zitronensaft, dem Wasser und dem Zucker aufkochen und eine Minute sprudelnd kochen lassen.
Dann von der Platte nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Saft und Sirup nun abseihen und mit dem Vodka verrühren. In Flaschen abfüllen und kühlen (schmeckt gekühlt nämlich am besten…!).

hier nochmal das Rezept als PDF zum Download:

eine Grillsauce zum Niederknien: ich nenne sie Feuerwerk!

Es gibt da diese wahnsinnig scharfe Grillsauce, deren Namen hier nicht genannt werden darf (kicher…).
Die isst mein Mann ja so gerne! Und immer wenn ich mal wieder einen Grillabend plane, ist das erste was ich höre, ob ich bitte dann auch seine Lieblingssauce kaufen werden!
Klar, das tu ich normalerweise auch!
Aber irgendwie…
Irgendwie…

Konnte ich es nicht lassen- die MUSS doch auch selber zu machen sein!
Gesagt getan.
Ich habe mich an diversen Ketchup Rezepten im Netz orientiert und einfach ein paar Zutaten hinzugefügt oder weggelassen.
Das wichtigste waren jedoch die Paprika und vor allem die Chilies, die ich hinzugefügt habe.
Letztere geben diesen Kick, den die Grillkerle so gerne mögen.
Ich zitiere:“Hmmm- lecker! Aber scharf isses nicht!“
.
.
.
.
„….ohooo- doch!“

Sie explodiert förmlich im Mund.
So mag er das- der liebe Herr Glasgeflüster!
Gut ich denke, das mal wieder eines dieser Lebensmittel, die wir wohl zukünftig eher nicht mehr einkaufen müssen…
Bin sehr gespannt, wie lange diese vier Flaschen wohl im Hause Glasgeflüster überleben 😉

Feuerwerk-Grillsauce
Ergibt ca. 4 Flaschen á 250ml:
Was wir brauchen:
1Ds. (400) gehackte Tomaten
1 Flasche (500g) Passata
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 gelbe und 1 rote Chili
2 rote Paprika
2 EL Ahornsirup
1TL braunen Zucker
2 EL Schnittlauchblüten (oder anderen)-Essig
3 TL Tomatenmark
4 Körner Piment
je 1/2 TL Paprika edelsüß und Senfpulver
1/4 TL Zimt
1 geh. TL Salz (ich habe mein rote Bete Salz genommen)

Und so geht`s:
Pimentkörner fein mörsern und mit den restlichen Gewürzen vermischen. Paprika unter dem Grill des Backofens (fast schwarz) rösten, dann sofort in Alufolie einpacken und auskühlen lassen. Daraufhin die Haut ab pulen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knobi schälen und würfeln. Chillis waschen und fein schneiden (mit Kernen, wenn es scharf werden soll, ohne für ein mildes Aroma).
Nun alle Zutaten in einen hohen Topf geben und aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Zauberstab pürieren. Nun noch 10-15 min bis zur gewünschten Konsistenz köcheln (Achtung- dickt etwas nach!). Dann ich Flaschen füllen, diese zuschrauben und im Einkochtopf bei 100°C 30min einkochen.

Und hier das Rezept für euch nochmal zum herunterladen oder ausdrucken:

Rhabarber-Stachelbeer-Gelee, oder wenn dich die Stachelbeer Ernte vom letzten Jahr immernoch jagt…

Ich bin ein Sammler und Jäger.
Angebote kaufe ich immer in rauen Mengen ein, gekocht wird bei mir immer gleich für zwei Tage und wenn ich ernte, dann wandert die Hälfte der Ernte in den Tiefkühler.
Manch einer mag sagen- das ist doch toll, so hast Du im Winter eben auch eigene Beeren und kannst sie geniessen!
Ja schon! Das gilt aber nur, wenn man das dann auch tut!
Leider ist es bei mir so, dass ich mich den ganzen Winter über darüber ärgere, dass das Gefrierfach so voll ist, aber die Früchte verarbeiten, das tu ich oft erst ganz kurz bevor die neue Ernte losgeht.
Shame on me.

Heute war es dann wieder so weit. Ich wollte EIGENTLICH Rhabarbergelee machen. Schlicht und einfach…
Als mir die zwei Tüten Stachelbeeren im Gefrierfach wieder einfielen und ich sie mitleidsvoll aus ihrem kalten Verliess befreit habe!
Heldenhaft.

Und nun, nun gibt es einen Star mehr auf unserem Frühstückstisch- so frisch und säuerlich, den werden alle lieben!
Und ich finde, er hat auch wirklich eine ganz bezaubernde Farbe!
Findet Ihr nicht?

Stachelbeer-Rhabarbergelee
Ergibt ca. 5 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
1 kg Rhabarber (am besten Erdbeer-/Himbeerrhabarber)
350g rote Stachelbeeren
350g helle Stachelbeeren
500g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Rhabarber und Beeren waschen, Rhabarber in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit den Beeren in den Dampfentsafter geben.
Während des Entsaftens den Saft in einem hitzebeständigen Gefäß auffangen und auskühlen lassen.
Nun 1200ml abmessen und diese mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf vermengen. Etwas stehen lassen.
Aufkochen und 4min sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in saubere Twistoff Gläser füllen und diese sofort verschließen.
Gläser auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal zum Herunterladen oder Ausdrucken:
Rezept  Rhabarber Stachelbeer gelee by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Das duftet in der ganzen Wohnung wunderbar: Rosmarinknoten

Jagut- es ist schon noch recht frisch draussen, gell?
Aber trotzdem geniesse ich zur Zeit wirklich jeden Sonnenstrahl.
Wie viele von euch wissen, waren wir letzte Woche noch in Dänemark und ich muss echt sagen, wir hatten ein Heidenglück mit dem Wetter.
Es gab zwar von Sturmböen über Regen bis Hagel alles, aber lustigerweise immer, wenn wir uns gerade im Wohnwagen eingemummelt hatten, und es somit einfach dadurch drinnen nur noch gemütlicher wurde.
Das war doch die ideale Konstellation.
Denn wenn wir dann draussen waren, dann strahlte der Himmel im schönsten blau und schob so wahnsinnig fotogene weiße Wölkchen hin und her!

Nun gut, inzwischen sidn wir wieder zuhause und weinen unserem traumhaften Urlaub in Vejers Strand noch ein paar Tränchen nach (hätten auch gerne drei Wochen sein dürfen…).
Heute ist hier aber fast genau das selbe Wetter.
Nur der Sturm ist hier inmitten der Bundesrepublik eben nicht ganz so dolle 🙂
Darum- warum sollte man denn nicht angrillen?
Und so sind wir heute abend auf ein kleines Grillerchen zum ersten Mai eingeladen.

Da muss man doch was mitbringen- und ich habe mich heute für die Brotbeilage entschieden.
Und seit ich die gebacken habe, benötigen wir hier weder Duftkerzen, noch Raumspray. Rosmarin ist doch einfach der Kracher als Raumbeduftung, oder?
Es duftet hier so wunderbar- ich kann mich kaum zusammenreissen, wenn ich an dieser Schüssel mit den kleinen Knötchen vorbei muss….
Aber jetzt ist es nur noch eine Stunde, bis ich sie endlich essen kann, dann sind wir endlich bei der Grillerei 🙂

Euch wünsche ich noch einen tollen Abend des ersten Mai- hoffentlich konntet auch Ihr diesen Tag so geniessen, wie wir!

Rosmarinknoten
Ergibt 8 Brötchen:
Was wir brauchen:
2-3 große Zweige Rosmarin
(die Nadeln müssen ein Gewicht von 15g ergeben)
450g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 EL Zucker
1 Tüte Trockenhefe
2EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
20g frisch geriebenen Parmesan
250ml warmes Wasser
etwas Mehl und Öl zusätzlich

Und so geht`s:
Mehl, Zucker, Hefe, Salz verrühren. Nun aus den (gewaschenen) Rosmarinnadeln, dem Knoblauch, dem Öl und dem Wasser eine lauwarme „Brühe“ mixen, indem man mit dem Passierstab alles fein püriert.
Nun zu der trockenen Mischung geben und mithilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem homogenen, glatten Teig verkneten. Kurz vor Ende den Parmesan mit hineinrühren.
Jetzt den Teig abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Dann acht gleiche Teile abteilen, gut mit bemehlten Händen durchkneten und jeden in eine ca. 30cm lange „Wurst“ rollen, die man dann am Ende „verknotet“. Diese mit genügend Platz auf einem Backblech mit Backpapier nochmal 20min gehen lassen.
Dann mit etwas Öl bepinseln und bei 220°C 20 min backen.

Pizzabrötchen, oder: wir freuen uns auf Ostern, gemeinsam mit diesen scharfen Häschen!

Ich bin echt nicht so der Osterdekotyp- langsam kennt Ihr mich ja alle…
Also ne, überall Plastikeier in den Büschen, dann sieht man über all Kunstgras und diese kitschigen Küken, vor denen man sich kaum noch retten kann.
Das ist wirklich nicht ganz so mein Ding, entschuldigt!

Aber womit man mich schon kriegen kann, sind Häschen in allen Formen!
Damit meine ich jetzt nicht Plüsch- oder Porzellannhasen, sondern solche, die man futtern kann!
Bei Pinterest tummeln sich da die süssesten Back-, Koch- und Essensdeko Ideen.
Ich konte mich gar nicht entscheiden, welche ich nun backen soll.
Aber für eines schlug mein Herz am höchsten: diese kleinen, pummeligen Hasen waren einfach zu schnuckelig…

Schwerer als die Wahl der Form fiel mir jedoch, wie sie schmecken solten. Denn um ehrlich zu sein, war mir so gar nicht nach süßen Quark- oder Hefebrötchen.
(Lag das vielleicht daran, dass unser Sohn uns gerade eine Viertelstunde vorher einen traumhaften Nusskuchen gebacken und serviert hatte?)
Also stand es fest- die kleinen Viecher sollten von der herzhaften Sorte sein- das wäre doch mal was anderes!

Der Blick in den Kühlschrank fiel zuerst auf diese knallerleckere scharfe Chili Grillsauce, die wir vor ein paar Tagen noch zu den Steaks serviert hatten.
Aaaaaaah- ein Name war geboren!
„Scharfe Häschen“ gott wie süss ist das denn?
Hmmmm- um ganz ehrlich zu sein, habe ich jetzt ein wenig Angst, wer auf der Suche bei Google jetzt so auf meinem Blog ankommt.
Wahrscheinlich seid Ihr alle jetzt total enttäuscht, was Ihr vorfindet- aber ich muss so darüber lachen 😛

Gut, nun aber zu meinen angestammten Lesern:
Was haltet Ihr von diesen kleinen Pummelchen? Naja, es könnten auch Katzen sein- aber mit dem nächsten Wochenende vor Augen erkennt man doch glasklar, was das hier ist, oder?
Wär das nicht auch was für euren Ostertisch? Zu den Soleiern, oder deviled eggs dieser Welt fehlt doch noch was brotiges!
Aber natürlich könt ihr die Öhrchen und Augen auch einfach weglassen und dennoch ganz traumhafte Pizzabrötchen draus backen- wers eben nicht so kitschig mag 🙂

Ich wünsche euch eine schöne Vorbereitung aufs Osterfest und melde mich jetzt mal ab für unsere Osterwoche- da gibts mal nichts zu futtern oder zu gucken im Glasgeflüster.
Habt alle tolle Ostern und Osterferien! Sucht Eier und seht das eine oder andere Osterhäschen vorbeihoppeln…!
Bis bald!

Scharfe Häschen
Ergibt 8 Pizzabrötchen:
Was wir brauchen:
450g Weizenmehl
+ etwas zum Kneten
1 Pck Trockenhefe
45g Knoblau-/Kräuterbutter
1 TL Kräutersalz
1 TL Zucker
250ml lauwarmes Wasser

8 Scheiben Salami (idealerweise längs geschnitten)
8 kleine Würfel Emmentaler
8 Blätter Basilikum
2-3 Nadeln Rosmarin
2-3 EL scharfe Chilisauce (z.B. Grillsauce)

Und so geht`s:
Butter schmelzen.
Mehl, Hefe. Salz und Zucker mit dem Knethaken der Küchenmaschine mit flüssiger Butter und Wasser gut verkneten. Den Teig in einer gefetteten Schüssel 1-1,5 Std an einem warmen Ort gehen lassen.
Dann nochmal von Hand gut durchkneten und in acht gleich große Stücke teilen. Diese jeweils in ein kleines Ovale kneten. Jeweils ein Stück Käse mit einem Tropfen Sauce und einem Basilikumblatt in die Salami einwickeln. Dieses Päckchen auf einen Fladen legen und diesen darüber „falten“. Gut am Ende zudrücken.
mit der Verschlussstelle auf ein Backblech mit Backpapier legen und jeweils mit einer Schere zwei Ohren hineinschneiden. Je zwei kleine Rosmarinstückchen als Augen hinein pieksen.
Nochmal 20min gehen lassen. Dann 20-25 min bei 210°C backen.
Schmecken noch heiß am besten!

Rezept Scharfe Häschen by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js