eine kleine Bimmelbommelei

Hallo Ihr Lieben,

Ich liege flach- endlich hat mich auch diese olle verfrühte Herbstgrippe erwischt, die im Kollegen- und Freundeskreis schon für Furore sorgt.

Umso mehr freue ich mich, dass ich schon vor einiger Zeit ein bisschen was für euch virbereitet habe. So zum Beispiel das Rezept mit den Holunder-Heidelbeeren am Samstag oder auch den Gastbeitrag, den ich heute „fremdbloggen“ darf: ich freue mich wie Bolle.

Ich darf nämlich die liebe Jessica von Bimmelbommelei in Bremen besuchen!
Dort auf Ihrem Blog erzähle ich etwas darüber, wie wir es in der Familie so damit halten, dass der Junior auch in die Küche kann/soll/darf/muss 🙂

Kochbuch Kids 1 klein

Als kleines Dankeschön für vergangene Kochevents mit ihm, und als Anreiz für zukünftige, habe ich ihm etwas geschenkt.
Seid Ihr neugierig? Dann denn mal tau:
Hier gehts lang!

Ich trink mir jetzt noch nen Tee und wünsche euch viel Spass bei der grossartigen Jessica!

Advertisements

Heidelbeeren baden in Holunder und ich so langsam im Herbstgefühl…

Wie geht es euch, wenn Ihr zur Zeit aus dem Fenster schaut?
Habt Ihr den Herbstblues?
Ich muss sagen, dass es sich bei mir in Grenzen hält.
Bei mir kommen gerade Gedanken von Kürbissen und Holunder, von der Heizung und heißem Tee im Wohnwagen, von Badewanne und hot chocolate hoch.
Echt- ich finds nicht schlimm.

Und jeder Spaziergang bringt neue Freude: wie die Sonne so schräg durch die Äste und Blätter scheint, wie die dicken Holunderbeeren die Äste der Bäume schwer machen…
Aaaah- genau darauf wollte ich doch hinaus!
Wart Ihr schon Holunder pflücken?
Nein? Waaas?
Dann aber mal zackig raus, Ihr Lieben!
Die Gummistiefel angezogen, und diese Vitaminbomben von den Ästen gezupft!
Und wenn Ihr schon mal dabei seid Holundersaft zu machen, dann wagt Euch doch mal an diesen tollen Sirup! Oder diese Marmelade!
Aber heute habe ich auch mal wieder was feines für euch!

Diese letzten Blaubeeren baden quasi in den Vitaminen. Was kann es besseres geben?
Gönnt sie euch und genießt, drinnen zu sitzen, vielleicht bei Pfannkuchen mit Blaubeeren in Holunder und einem leckeren heissen Tee?
Guten Appetit!
Hier das Rezept, und danach gleich nochmal als PDF zum Herunterladen oder Ausdrucken!

Blaubeerkompott in Holundersirup

Ergibt ca. 4 Gläschen á 220ml:
Was wir brauchen:
20 große Trauben Holunderbeeren
500ml naturtrüber Apfelsaft
250g Zucker
500g Heidelbeeren

Und so geht`s:
Die Beeren fest in sterilisierte Einweckgläschen schichten.
Holunderbeeren von den Stilen grob abschneiden und waschen. Dann in dem Apfelsaft aufkochen und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Den Saft danach durch eine Filtertüte oder ein feines Sieb geben,
Saft mit dem Zucker aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt in die Gläser füllen und diese verschließen.
Bei 90°C im Einkochtopf ca. 30 min einkochen.
Wie immer die Klemmen erst abnehmen, wenn die Gläser total ausgekühlt sind.

jippieh- eine Gewinnerin!

Hallo Ihr Lieben,

heute habe ich den ganzen Tag in der Küche verbracht und muss dann gleich beruflich verreisen (nur für einen Tag- also keine lange Geschichte)…
Darum melde ich mich nur ganz kurz hier.
Ich freue mich, euch schon einmal sagen zu können, dass es eine Gewinnerin gibt:
Liebe Sylvia Bielfeldt– bald gehört dieses leckere Salz Dir!
Bitte sei doch so lieb und melde Dich entweder per Mail (glasgefluester@gmx.de) oder per instagram direct (@glasgefluester) bei mir und teile mir Deine Adresse mit!

Danke Euch allen für diese tollen Kommentare, Ideen und den Austausch!

Habt noch einen wundervollen Sonntagabend!

Quick pickle Radieschen und Ihr könnt etwas gewinnen!

Im Urlaub bin ich immer schon eifrig dabei, Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu suchen.
Das bringt mir wirklich einen Heidenspaß.
Dabei lautet meine Devise: was man essen kann, steht wenigstens nicht nutzlos herum.

Dabei durchforste ich Supermärkte, Hofläden und Strassenstände und freue mich wie ein kleines Kind, wenn die Freundin einen hausgeräucherten Schinken von der Alm, Papa ein regionales Bier oder Schwiegermama einen Salz aus dem örtlichen kleinen Hofladen erhält.
Manchmal schau ich mir das Fach im Wohnwagen, in dem diese Schätze bis zur Abfahrt gelagert werden, mehrmals während des Urlaubes an und erfreue mich an dem Anblick der gesammelten Köstlichkeiten.
Auf einer dieser Suchen nach Besonderem stieß ich in Bad Feilnbach auf den kleinen Laden „Alchemilla„, der zu dem Gasthaus Pfeiffenthaler gehört, in dem wir so gerne essen gehen.

Jedes Jahr durchstöbere ich diesen kleinen Laden, weil dort so viele tolle, selbstgemachte Köstlichkeiten angeboten werden.
Salze, Zucker, Essig, Marmeladen, hach- alles was das Glasgeflüster Herz begehrt 🙂
Und seit diesem ersten Besuch vor drei Jahren bringe ich mir (und eben auch einigen Freundinnen) jedes Jahr ein Rosensalz mit Rosmarin und Thymian mit, das immer genau ein Jahr bis zum nächsten Urlaub reicht.
Dieses Jahr hatte ich mir überlegt: warum soll ich nicht auch mal ein Geschenk für meine Leser mitbringen?

Als ich der lieben Dame von Alchemilla von meinem Vorhaben erzählte, so ein Gläschen zu verlosen, war sie ganz begeistert und gab mir gleich ein Gläschen kostenlos mit *- sie würde sich freuen, wenn ich das so machen würde.
Also hier ist es nun- das Gläschen Rosensalz- das möchte ich gerne einer/einem von euch schenken!
Was Ihr dafür tun müsst?
Eigentlich einfach nur hier unter dem Post kommentieren! Schreibt mir doch mal, wo Ihr im Urlaub am liebsten Eure MItbringsel besorgt. Ganz allgemein, oder wenn Ihr konkrete Tipps habt, gerne auch die! Das Gewinnspiel startet jetzt und endet nächsten Samstag nachts, sodass ich am Sonntag verkünden kann, wer gewonnen hat! (**)

Nun aber noch ein paar Worte zu diesem Rezept:
Ein Quick Pickle geht (wie der Name schon sagt) schnell. Er ist schnell aufgesetzt und man kann die Ergebnisse schon einige Stunden später kosten.
Dafür ist er allerdings auch nicht ganz so lange haltbar, wie ein eingekochtes Gläschen. Verbraucht die Radieschen am besten spätestens innerhalb von zwei bis drei Wochen und bewahrt das Glas in jedem Fall immer im Kühlschrank auf!
Diese Radieschen sind mit dem Rosensalz wirklich göttlich. Wer es nicht besitzt, bei mir gewinnt oder selber im onlineshop von Alchemilla bestellt, der kann ohne weiteres ein leckeres Kräutersalz nehmen. Dann schmeckt das Rezept natürlich ganz leicht anders, aber bestimmt auch grandios!

Rezept Radieschen quick pickle by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

*= dies hier ist keine Werbung, ich bin einfach nur so begeistert von diesem Lädchen, der Inhaberin und den Verkäuferinnen, dass ich das hier erzähle. Ich erhalte weder eine Bezahlung noch sonst einen Gegenwert für diesen Post- lediglich das Glas, was ich verlose, habe ich kostenlos für euch erhalten!

**= das Kleingedruckte dazu:
Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am Sammstag, den 12.08.2017 um 24.00 Uhr.
Der Gewinner erklärt sich ausdrücklich mit der Nennung seines (Nick-) Namens einverstanden.
Teilnahme ausschließlich per Kommentar hier unter diesem Beitrag.
Solltet ihr hier anonym, d.h. ohne verknüpftem Konto mit gültiger Email-Adresse kommentieren, schreibt bitte eure Email-Adresse mit in den Kommentar (gerne auch ausgeschrieben: name[ät]anbieter[punkt]de).
Ich melde mich per Mail beim Gewinner und erfrage die Versandadresse. Die Adresse des Gewinners wird von mir ausschließlich zur Zusendung des Gewinnes gespeichert.
Teilnahme ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Ich lose die Gewinner zufällig aus und der Gewinn wird dann kostenfrei zugesendet.
Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Kriacherl Marmelade und ein Fotoset auf dem Campingplatz

Da bin ich wieder. Als ob nie was gewesen wäre…
War aber: nämlich ein wundervoller, entspannter Urlaub in den Bergen!
Wie in den letzten drei Jahren waren wir auch dieses Jahr wieder in Bayern, genauer gesagt, im schönen Bad Feilnbach.
Wahrscheinlich wie bei vielen von euch auch, hat uns das Wetter dieses Jahr nur teilweise verwöhnt.

Teilweise hatten wir unerträgliche, schwüle Hitze, die uns zwang, still liegen zu bleiben und uns nur durch einen kleinen Weg in den nebengelegenen Bach abzukühlen.
Die andere Hälfte der Zeit regnete es. Entweder mit richtig viel Krach und Lightshow, oder (an den letzten drei Tagen) in Strömen ohne Einhalt.
Egal- wir hatten Urlaub.

Und um ehrlich zu sein, ist das Wetter wirklich egal dann, oder?
Die schwülen Tage haben wir genutzt um unser Schlafdefizit auszukurieren und das Gehirn mit ausreichend Lesestoff zu versorgen.
Ach und dann war da noch das Halmaspiel…

Und an den Regentagen mussten natürlich Shopping, Besichtigungen und so weiter dran glauben.
Aber in der Ecke dort unten ist einfach auch so viel Angebot, was man alles unternehmen kann- da fällt die Auswahl echt schwer.
Drei Wochen reichen da noch lange nicht. Und daher war sich unsere Familie wieder einig- nächstes Jahr gehts wieder zum Kaisercamping!
Nun aber zu guter Letzt müssen wir auch noch darüber reden, was wir an den Tagen mit dem einwandfreien Wetter getan haben: nämlich unter anderem einen kleinen Fahrradausflug. Eigentlich wollten wir uns die Trachtenschau auf dem Gaufest ansehen, aber die war wohl schon vorbei. Da sind wir einfach auf blauen Dunst weiter gefahren. Durch die Felder, immer an dem schönen Bergpanorama entlang.
Auf dem Weg lag ein kleiner Hofladen, den wir uns anschauen wollten.
Und da habe ich KRIACHERL gefunden! Yay- das ist ja wie ein Sechser im Lotto!

Diese kleinen pflaumenartigen Früchtchen sind echt lecker und schön säuerlich. Daraus kann man ganz toll Marmelade kochen.
Und ich stellte mich natürlich gleich in die Wohndosen-Küche!
Naja, man muss halt Abstriche machen: als Gläser hielten ehemalige Leberwurst-/Blutwurst- und Erdbeermarmeladengläser her und den Zucker habe ich auch nur abgeschätzt. Eine Waage wird dann wohl also demnächst auch noch in unseren Wohnwagen einziehen 😉
Und so ist es jetzt auch mit diesem Fotoshooting: ich habe also mitten auf dem Campingplatz fotografiert… Thihihi, immer mal was neues.

An alle von euch, die keine Kriacherl ergattern konnten, wie wir:
Ihr könnt alternativ auch gut gelbe Pflaumen, Mirabellen, Renecloden uoder sogar Aprikosen verwenden- das alles schmeckt wunderbar!

Kriacherl Marmelade
Ergibt ca. 3 Gläschen á 200ml:
Was wir brauchen:
700g Kriacherl (oder Mirabellen) mit Kern gewogen
250g Gelierzucker 2:1
1 Limette
1 Vanillestange

Und so geht`s:
Kriacherl waschen und entkernen(bei mir ging das am besten, indem ich diese ein wenig gequetscht habe, bis der Kern „herausflutscht“, alternativ funktioniert wahrscheinlich auch ein Kirschentkerner gut).
Die Vanilleschote halbieren und beide Hälften mit dem Messer entkernen. Das Mark zu den Kriacherln in einen hohen Topf geben. Dort hinein auch den ausgepressten Saft der Limette und den Gleierzucker geben. Nun umrühren und eine halbe Stunde stehen lassen.
Jetzt aufkochen.
Mindestens 4min unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen.
Dann in Schraubgläser füllen und sofort zuschrauben. Auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal als PDF zum Ausdrucken:

PaStell Dich auf den Sommer ein: mit einem Salbeiblütenessig

Unser Salbei ist explodiert. Aber wirklich wahnsinnig!
Die Pflanze hat es in den letzten drei Jahren auf die dreifache Höhe gebracht und überwuchert schon fast unseren Rosmarin.
Ehrlich gesagt, verwende ich Salbei immer nur in kleinen Dosen- tja, da wächst eben mehr als verbraucht wird…
Und als er nun auch noch blühte- da wurde mir bewusst: Ich muss was tun 🙂

Kurz und Gut. Da ja mein Schnittlauchblütenessig der meist verwendete im Haushalt Glasgeflüster ist- warum nicht mal eine andere Blütensorte verwenden?
Zack- schon war die Reisessig Flasche gezückt, die hübschen kleinen Blüten abgezupft und in ein Fläschchen gepackt.
Gut- das hier ist nun fast eher ein DIY als ein Rezept- denn zwei Zutaten- nun ja, ist eben nicht viel.
Dennoch solltet Ihr das mal ausprobieren.
Ebenso wie die Schnittlauchblüten geben die Salbeiblüten eine ganz tolle Farbe ab.
Sind sie anfangs eigentlich eher Lila, so wird der Essig im Endeffekt ganz hübsch rosa.

Waaaartet mal. da habe ich doch was von einer Linkparty gehört, oder?
Jaaaa- alles in Pastellfarben!
Unter anderem die liebe Marileen von Holz und Hefe hat ein tolles Event zu diesem Thema ins Leben gerufen.
Und weil dieses kleine Fläschchen so hübsch rosa aussieht, reiche ich es hiermit auch gleich mal ein- passt doch, oder?

Ehrlich gesagt, mag ich euch jetzt kein aufregendes Rezept dafür schreiben- darum breche ich heute mit alles Regeln und schreibe es euch gaaaanz einfach auf:

Salbeiblüteneesig:
Eine Handvoll Salbeiblüten in ein Fläschchen geben und in einer Flasche mit ca 100ml Reisessig begiessen. Diese verschlossen eine bis zwei Wochen stehen lassen- gelegentlich schütteln.
Danach abgiessen und in ein sauberes Fläschchen füllen.

Und jetzt, wo Ihr eure Salbeiblüten aufgesetzt habt, da könnt Ihr doch ein bisschen pasteliges auf den anderen Blogs stöbern gehen, oder?
Na dann schaut mal rein, bei:
-> Bimmelbommelei
-> Naschen mit der Erdbeerqueen
-> Tulpentag
-> Some Joys
-> little Bee
-> Happy Dings
-> Unter Freunden Blog
-> Vergiss mein nicht
-> Filizity
-> Fräulein Meer backt
-> Love Decorations

Salzzitronen: ein kleiner Bericht über ein Bloggerevent und Gedanken über nachhaltige Fischerei

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe lange nichts von mir hören lassen und muss mich auch sehr entschuldigen, dass ich eure Kommentare alle nur so super langsam beantworte. Es ist mir unangenehm, aber ich habe zur Zeit wirklich ein bißchen viel um die Ohren.
Dazu gehört ein (zur Zeit noch geheimes) Geheimprojekt, bei dem ich gar nicht erwarten kann, euch endlich davon zu erzählen…!
Aber ich war auch auf einigen Events, die mich mal wieder in die Bloggerarbeit reingeschubst haben- mensch da schließt sich der Kreis wieder: Ich habe meinen Blog so vernachlässigt.

Eines dieser Events hat mich wirklich geflasht.
Der liebe Bart van Olphen hatte nämlich zu einem Abend ganz im Zeichen der Nachhaltigen Fischerei geladen*.

Nicht nur, dass Bart mit Jamie Oliver (seufz- mein Kochgott…) zusammenarbeitet, nein er ist selber ein ganz grandioser und super sympathischer Zeitgenosse.
Und er hat uns wirklich einiges Interessantes erzählt.
Wusstet Ihr eigentlich, dass 80% unserer Ozeane auf der Welt bereits entweder bereits überfischt sind, oder kurz davor?
Oder dass wir, wenn wir weiterhin so Fisch essen, wie wir das heute tun, 2045 keinen mehr haben werden? KEINEN FISCH? Schluck.
In dieser Form war mir das nicht bewusst.
Bart versucht sich dafür einzusetzen, dass wir und auch unsere Kinder immer noch leckeren Fisch auf den Teller bekommen können. Dass die Fischbestände sich etwas erholen können. Das finde ich wirklich eine großartige Mission.

Was ich ja wirklich auch einen interessanten Ansatz fand- der mir so absolut entsprach:
Auch bei Fisch sollte man darauf achten, dass er nur „in der Saison“ gefangen wird. Man kann ihn ja konservieren. Das gilt für die gute alte Fischdose genauso, wie für Matjes und Tiefkühlprodukte.
Möchtet Ihr Genaueres wissen? Bart hat auch ein tolle Webpräsenz, durch die Ihr echt mal durchstöbern solltet, es lohnt sich!

Auf diesem tollen Abend gab es eine Vorspeise, die uns wegen einer kleinen minimini Zutat alle völlig in ihren Bann gezogen hat. Da gab es ein Carpaccio vom Räucherlachs (Sockeye), das mit einigen Zesten von Salzzitronen garniert wurde. Und die- die waren der Knaller.
Bianca von elbcuisine und ich- wir waren hin und weg und haben nachher noch die letzten Zitronenzesten vom Teller gekratzt. (Aber auch unsere liebste Tastesheriff Clara war bei den Zitronenliebhabern dabei- sie hatte die Idee, das gleich mal nachzumachen!)
War doch klar, dass man das tun muss!
Und ich muss zugeben, dass ich schon seit Jahren Salzzitronen machen will. Das einzige, was mich daran hinderte, war dass ich nicht wusste, was ich damit dann nachher anfangen soll…

Aber da diese Hürde nun aus dem Weg geschafft wurde, hab ich gleich am nächsten Tag losgelegt. Das Rezept ist denkbar einfach. Man muss nur ein wenig Zeit aufbringen, damnit die Zitronen ziehen können.
Man kann diese aber natürlich nicht nur zu Fisch servieren, sondern auch ganz hervorragend in marrokanische Gerichte einbauen- probiert es einfach mal aus.
UND: (ich weiss, das sollte kein Kriterium sein) die sehen auch noch so mega dekorativ aus!

Also, ich hoffe Ihr lasst euch ein wenig inspirieren.
Von Bart und seiner Fisch Philosophie. Und vielleicht auch ein winziges bisschen von meinen Salzzitronen.
Und hüpft unbedingt zu Bianca rüber- sie hat gerade parallel auch ein Rezept für leckere Salzzitronen, das etwas anders gemacht wird!

Salzzitronen

Ergibt ca. 1 Glas á 1000ml:

Was wir brauchen:

7-8 Bio Zitronen (je nach Größe)

1 Cup reines Meersalz

1/2 EL Zucker

 

Und so geht`s:

Zitronen richtig gut waschen- am besten sogar  mit einer Bürste oder einem Schwamm abrubbeln.

Eine der Zitronen aufschneiden und auspressen.

Bei den anderen die Enden abschneiden und sie rundherum einschneiden. In diese Schnitte jeweils Salz hineindrücken.

Nun in das Glas unten eine feine Schicht Salz hinein streuen und dann die erste Schicht Zitronen fest hineindrücken. Mit Salz und etwas Zucker bestreuen und die weiteren Zitronen ebenfalls abwechselnd mit dem Salz hineinstecken. Sollten zu große „Luftlöcher“ entstehen, kann man die Zitronen auch in Hälften oder Viertel schneiden, um so die Lücken zu füllen.

Nun den ausgepressten Saft der einen Zitrone darüber gießen.

Glas verschließen und an einem dunklen Ort 3-4 Wochen ziehen lassen. Dabei ab und zu etwas schütteln oder drehen, damit sich das Salz im entstehenden Saft auflöst. Um die Zitronen in der Flüssigkeit zu lassen, gerne etwas zum Beschweren in das Glas geben.

Zum Kochen dann Zitronen abspülen und die Schale (hauchfein abgeschnitten) oder das Fruchtfleisch verwenden.

Hier das Rezept nochmal als PDF für euch zum Ausdrucken oder speichern:

*=Ja ich wurde zu diesem Event eingeladen und dort bekocht. Für diesen Bericht hier werde ich aber nicht bezahlt oder ähnlich vergütet. Es hat mir einfach sehr gut gefallen.