Gedanken über Bloggerfreunde und ein ganz besonderes Rezept: Quitten Pickles

Heute bin ich mal wieder blogtechnisch unterwegs. Das tut mir wirklich gut- ich habe mich jetzt seit Monaten darauf gefreut.
Ihr habt ja schon gemerkt, dass es hier zeitweise ganz schön still war, auf meinem Blog.
Ich habe es versucht, euch regelmäßig zu „füttern“, aber irgendwie wollte und wollte meine Zeit nicht mehr werden.
Denn nebenbei gibt es ja noch ein kleines Projekt, was ich erst zuende führen muss…
Und versprochen- schon ganz bald kann ich euch endlich davon erzählen!

Aber zurück zum Anfang:
Heute ist ein echt schöner Tag, weil ich nbämlich endlich wieder zur Blogst kann.
Die Blogst ist eine jährlich stattfindende Bloggerkonferenz, auf der wir Blogger uns treffen, etwas lernen, uns austauschen udn wie man so schön sagt „netzwerken“.
Oft kommen dabei schöne Kooperationen heraus, manchmal aber auch echte Freundschaften.
Ja, wie „Internetzler“ haben auch im echten Leben digitale Freunde :-)!

Und weil ein Tag ist, der gefeiert werden muss, gibt es jetzt was ganz besonderes für Euch ins Glas.
Ich wette, dass Ihr sowas noch nie versucht habt. Aber Ihr MÜSST einfach!
Diese Quitten hier habe ich süßsauer eingelegt. Eigentlich wie Gurken oder Perlzwiebeln.
Aber noch viel leckerererer!
Die Gewürze machen aus diesen besonderen Früchten fast ein Gemüse (klinge ich verwirrt???).
Na- seid Ihr mutig? Oder traut Ihr euch nicht?

Bevor ich euch das Rezept verrate, würde ich euch aber genre noch fragen: soll ich Euch demnächst über die Blogst berichten? Interessieren euch solche Events? Oder soll ich lieber bei meinen Rezepten bleiben?
Bittebitte schreibt mir- ich freue mich auf eure Meinung!

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inspiriert durch Katti von Pottgewächs: Kürbispesto

Die liebe Katti,  der folge ich nun schon einige Zeit auf Instagram, auf ihrem Blog- zeitweise auch bei Snapchat (jaaaa, diese Phase ist bei mir leider doch recht schnell vorübergegangen…) und sie ist wirklich eine ganz klasse Person, davon bin ich überzeugt!

Und als sie neulich über ein ganz leckeres Kürbispesto schrieb, da ging mir durch den Kopf- waaaarum in drei -piiiiieps- Namen habe ich diese Idee denn noch nie selber gehabt?
Natürlich habe ich mich gleich dran gemacht!
Aber weil ich doch niemals alle Zutaten hier habe, und dann auch immer noch denke, dass ich was anders machen muss, weicht meine Version jetzt doch ein bißchen ab. Liebe Katti, ich hoffe, Du verzeihst mir!

Alles in allem ist es ein knallerleckeres Pesto, das ich inzwischen schon viermal gemacht habe (im letzten Monat!) Und auch schon diverse Male verschenkt.
Also, die Quintessenz aus dieser Lobeshymne:
1.) Besucht Katti auf ihrem Blog!
2.) macht Kööööörbispesto!

Tomatenwoche im Glasgeflüster: Tomatengelee mit Kräuterinfusion

Schnief. Jetzt isse schon wieder fast vorbei unsere Tomatenwoche.
Meine Tomatenpflanzen gammeln vor sich hin, und leider hat es die letzten Tomaten dabei auch erwischt. Nochmal schnief.
Darum freue ich mich daran, wie viel Spass ich mit den „Überlebenden“ vor zwei Wochen hatte. Und damit, diese Woche hier für euch aufzubereiten.
Ich bin dankbar für alles, was geklappt und geschmeckt hat!

Für heute habe ich ein zweites Mal den Dampfentsafter angeschmissen. Dieses Mal ist auch alles gelungen und es kam ein ganz leckeres Gelee heraus.
Könnt Ihr euch noch an meine Tomatenmarmelade erinnern? Die kann ich auch auch wärmstens ans Herz legen. Aber dieses Mal ist es doch ein wenig anders.
Das hier ist ein ziemlich festes Gelee, welches ihr auf euere nächsten Käseplatte nicht nur als Ergänzung, sondern meiner Meinung nach auch als den Star der Platte präse4ntieren könnt.
Das Gelee glänzt und funkelt! Es schmeckt und riecht wundervoll nach meinen liebsten Kräutern: Rosmartin und Thymian.

Was ganz besonderes sage ich euch!
Bittebitte probiert es aus- Ihr werdet es nicht bereuen!

Hiiiiier das Rezept in gewohnten zwei Ausführungen:

Tomatengelee mit Kräuterinfusion
Ergibt ca. 5-6 Gläschen á 100ml:
Was wir brauchen:
1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten
300g Gelierzucker 3:1
5 Zweige Thymian
2 große Zweige Rosmarin
2 Knoblauchzehen

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.
Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen und mit den gewaschenen Kräutern und den Knoblauchzehen (ruhig ungeschält!) in einem Topf aufkochen. So lange köcheln lassen (ca. 10-15min), bis die Flüssigkeit deutlich nach Kräutern duftet und schmeckt. Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen.
Bis hierhin sollte die Flüssigkeit etwas reduziert sein. Dennoch einmal abmessen- wir benötigen 600ml davon!
Diesen Saft nun mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Gläser füllen, diese zuschrauben und auf den Kopf gedreht auskühlen lassen.
Das Gelee schmeckt toll zur Käseplatte oder zu einem Stück gutem Steak.

Tomatenwoche im Glasgeflüster: ein Kitchenfail wird zum Küchenstar, scharfer Tomatensirup

Teil drei unserer Tomatenwoche führt mich in die Welt der mißlungenen Küchenexperimente.
Gut- ich bin oft echt experimentierfreudig. Da probiert man so einiges aus, und auch einiges landet im Ausguss oder Mülleimer (wenn man es nicht irgendwie weiterverwenden kann).
Hier wollte ich auch mal etwas herumprobieren und hatte auf ein scharfes Gelee gehofft.
Leider hat mir die „Masse“ jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl ich die richtige Menge an Gelierzucker verwendet hatte und Tomaten sogar einen recht hohen Pektingehalt haben sollen- es wollte und wollte einfach nicht.

Zuerst war ich ganz schrecklich frustriert.
Bis ich den Finger in mein mißlungenes Experiment steckte und ihn ableckte- BÄM!
Whoa war das lecker!
Und überhaupt: warum MUSSTE das denn unbedingt ein Gelee werden?
Plötzlich schossen mir Verwendungsmöglichkeiten durch den Kopf, sah ich Minifrühlingsrollen und Mozzarellasticks vor meinem geistigen Auge.
Darum habe ich beschlossen: dieser Kitchenfail ist gar nicht wirklich mißlungen!

Habt Ihr eine Ahnung, wie sehr ich mich beim Shooting dieser Leckerei zusammenreissen musste, sodass die Frühlingsröllchen überhaupt mit aufs Bild kamen? 😉
Also: absolute Nachmachempfehlung!
Wenn Ihr keinen Gelierzucker zur Hand habt, oder ihn nicht verwenden möchtet, dann nehmt einfach die selbe Menge normalen Zucker. Ihr müsst dann den Sirup einfach etwas länger köcheln lassen, bis die Menge eingekocht und somit eingedickt ist.

Hier euer Rezept: erst bloggertechnisch, dann bekommt Ihr das PNG zum Herunterladen und ausdrucken!

 

scharfer Tomatensirup

Ergibt ca. 3 Flaschen á 250ml:

Was wir brauchen:

1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten

300g Gelierzucker 2:1

2 EL Tabasco (oder andere Chili-) Sauce

Und so geht`s:

Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.

Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen.

Diesen Saft und die Chilisauce nun zusammen mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Flaschen füllen, diese zuschrauben auskühlen lassen.

Der Sirup schmeckt schön scharf und süß zu gebackenen Mini-Frühlingsrollen oder anderen Tapas, Snacks oder asiatischem Fingerfood.

Tomatenwoche im Glasgeflüster: Caprese Salz

….na- habe ich euch auf die Folter gespannt? Freut mich, dass ich euch heute auch wieder zur Tomatenwoche begrüßen darf.
Wir bleiben heute wieder bei den getrockneten Kollegen und machen eine leckere Würzmischung daraus.
Mit „Caprese Salz“ meine ich natürlich nicht, dass dies ein Salz ist, dass ihr auf die typische Tomaten-Basilikum-Leckerei mit Mozzarella streut. Sondern, die Mischung ist bereits DRIN im Salz!
Ha- ist das eine Erfindung?

Da Tomaten ja ganz große Umami-Träger sind, agiert dieses Salz in einer ganz ähnlichen Form wie unser Shiitake-Salz. Man kann es so vielseitig verwenden. Mein Favorit ist jedoch, es für Salate und deren Dressings zu verwenden.
Wenn Ihr es nachmacht (Ihr habt doch wohl meinen Vorschlag befolgt und gleich mehr Tomaten getrocknet, hm? Seid ehrlich?), verratet Ihr mir, wozu Ihr es am liebsten einsetzt? Da komen wir gewiss gemeinsam auf die tolsten Ideen!

Jetzt gebe ich euch aber erst einmal das Rezept, zuerst in Blogform, danach als PNG Dateim zum herunterladen und ausdrucken:

Caprese Salz
Ergibt ca. 1 Glas á 50ml:
Was wir brauchen:
1 große Ochsenherz- oder Fleischtomate
30 Blätter frischer Basilikum
1,5 EL grobes Meersalz
1 Prise feines Salz
0,5 TL Pfefferkörner

Und so geht`s:
Die Tomate waschen, mit dem Handtuch abtrocknen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Dabei den Blütenansatz aussparen und entsorgen.
Die Scheiben auf die Roste eines Dörrautomaten legen und auf der oberen Seite mit der Hälfte des feinen Salzes bestreuen. Nach ca. 3-4 Stunden die Scheiben wenden und von der anderen Seite mit dem Rest des feinen Salzes würzen. Nun so lange trocknen, bis die Scheiben „knupsrig“, also völlig durchgetrocknet sind.
Basilikum waschen, mit dem Handtuch trocknen und ebenfalls im Dörrautomaten (in ca. 30min) durchtrocknen.
Tomatenscheiben und Basilikum nun auskühlen lassen.
Beides in einen Foodprocessor (Multihacker o.ä.) geben. Meersalz und Pfeffer hinzugeben und alles so lange mahlen, bis ein feines Pulver entsteht. In einem Glas trocken und dunkel aufbewahren.

Tomatenwoche im Glasgeflüster: getrocknete Tomaten in Öl

Mir geht es wieder etwas besser- mann hat mich das aus den Schuhen gehoben…
Danke für eure Genesungswünsche auf diversen Social Media Kanälen 🙂
Aber heute bin ich wieder voller Elan und habe für euch etwas ganz besonderes vorbereitet!
Ab jetzt gibt es nämlich diese Woche für Euch gleich vier Tomatenrezepte.
Meine Tomatenpflanzen haben sich dieses Jahr enorm Zeit gelassen und dann kiloweise Tomaten auf einen Schlag produziert.
Da wusste ich kaum noch wohin damit.
Darum habe ich sowohl den Dampfentsafter als auch den Dörrautomaten aus dem Keller gehievt und mich daran gemacht, die Tomaten in Gläser und Flaschen (ja- Ihr dürft gespannt sein!) zu zaubern!

Heute fange ich mit einem Rezept an, das ich in ähnlicher Form schon einmal für euch gemacht habe- aber dieses Mal mache ich da smit unseren großen Tomaten udn zwar etwas Energiesparender nämlich mit dem Dörrautomaten.
Wenn Ihr das nachmachen möchtet, gebe ich euch einen Tipp:
macht gleich ein paar mehr Tomatenscheiben, denn am Dienstag gibt es noch ein Rezept mit getrockneten Tomaten für euch. Die Tomaten für Dienstag (da reicht eine „Lage“ aus dem Dörrautomaten müssen allerdings wirklich knusprig-trocken getrocknet werden. Lasst sie also einfach vielleicht eine halbe, bis ganze Stunde länger drin. Danach auskühlen lassen, in eine luftdichte Dose udn auf Dienstag und das folgende Rezeot warten (boah was bin ich fies! 🙂

Jetzt aber erst einmal zu heute:
Diese Tomatenscheiben schmecken, so aus dem Glas genascht wie purer Zucker. Sie haben einen ganz leicht karamelligen Nachgeschmack, weshalb ich sie gar nicht dazu verwenden würde, damit zu kochen, sondern einfach als einen leckeren Snack zwischendurch oder zur Brotzeit dazu.
Ich geh immer wieder an dieses Gläschen, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe udn eeeeeigentlich was gaaaanz anderes suche…

Ich hoffe, auch Ihr habt so viele Tomaten zuhause, dass Ihr einiges meiner Rezepte ausprobieren mögt und könnt.
Berichtet mir doch mal!

Hier das erste der vier Rezepte (danach auch gleich nochmal zum Herunterladen oder ausdrucken!):

getrocknete Tomaten in Öl
Ergibt ca. 1 Glas á 300ml:
Was wir brauchen:
4-5 große Ochsenherz- oder Fleischtomaten
1 TL Kräutersalz (mit Rosmarin, Thymian, Salbei, u.ä.)
200ml Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
2 Zehen Knoblauch

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, mit dem Handtuch abtrocknen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Dabei den Blütenansatz aussparen und entsorgen.
Die Scheiben auf die Roste eines Dörrautomaten legen und auf der oberen Seite mit der Hälfte des Kräutersalzes bestreuen. Nach ca. 3-4 Stunden die Scheiben wenden und von der anderen Seite auch mit dem Rest des Salzes würzen. Nun so lange trocknen, bis die Scheiben gar nicht mehr klebrig und feucht wirken. (das dauert je nach Beschaffenheit und Wassergehalt der Tomaten ca. 6-10 Stunden).
Tomatenscheiben nun auskühlen lassen.
In ein Glas schichten, und ab und zu jeweils ein paar Scheibchen der geschälten Knoblauchzehen und ein paar kleine Abschnitte der Rosmarinzweige dazwischen legen.
Nun mit Öl auffüllen, bis alles gut bedeckt ist und das Glas zuschrauben. Im Kühlschrank aufbewahren und vor dem ersten Probieren einige Tage ziehen lassen.

eine kleine Bimmelbommelei

Hallo Ihr Lieben,

Ich liege flach- endlich hat mich auch diese olle verfrühte Herbstgrippe erwischt, die im Kollegen- und Freundeskreis schon für Furore sorgt.

Umso mehr freue ich mich, dass ich schon vor einiger Zeit ein bisschen was für euch virbereitet habe. So zum Beispiel das Rezept mit den Holunder-Heidelbeeren am Samstag oder auch den Gastbeitrag, den ich heute „fremdbloggen“ darf: ich freue mich wie Bolle.

Ich darf nämlich die liebe Jessica von Bimmelbommelei in Bremen besuchen!
Dort auf Ihrem Blog erzähle ich etwas darüber, wie wir es in der Familie so damit halten, dass der Junior auch in die Küche kann/soll/darf/muss 🙂

Kochbuch Kids 1 klein

Als kleines Dankeschön für vergangene Kochevents mit ihm, und als Anreiz für zukünftige, habe ich ihm etwas geschenkt.
Seid Ihr neugierig? Dann denn mal tau:
Hier gehts lang!

Ich trink mir jetzt noch nen Tee und wünsche euch viel Spass bei der grossartigen Jessica!