kürbis süß-sauer

Ein Klassiker.

Aber ein Herbst ohne meinen Kürbis ist einfach undenkbar. Jaja, ich kenn das schon: „ich mag GARKEINEN Kürbis!“ Aber ich habe bisher schon so einige zu meiner Küchen Liebe bekehrt! Lasst Euch überraschen!

Dieses Prachtexemplar stammt aus der Kürbisscheune der Familie Rust in Altenhagen beim Steinhuder Meer. Dort ist es wunderschön und jeden Herbst macht unsere kleine Family ein bis zwei Ausflüge dort hin. Auch die Website der Scheune ist sehenswert.

Zurück zu meinem Schätzchen: das hier ist ein Blue Hubbard. Er hat eine knallharte Schale, der wir vor Jahre sogar einmal mit der Machete zu Leibe rücken mussten (keeeeeeein Problem für meinen Bruce Lee!)… Aber wenn man diese einmal „geknackt“ hat, offenbart sich, was einem Kürbisliebhaber das Herz höher schlagen lässt: ein wundervoller Kürbisgeruch.

Das Fruchtfleisch ist fest, aromatisch und gar nicht mehlig. Man kann es auch wunderbar als Rohkost zubereiten.

Aber in diesem Fall wird er ja zu Oma’s Küchenschatz verarbeitet 😉

Hier der Einkaufszettel:

Und so geht’s:
Den Kürbis von Schale, Kernen und dem weichen Fruchtfleisch um die Kerne herum befreien. Nun das Fruchtfleisch in gleichmäßig große Würfel schneiden. Meine sind so ca 2×2 cm groß. Diese werden in eine Schüssel gegeben und mit einer Flasche Essig übergossen. Man lässt diese Schüssel verschlossen eine Nacht stehen und schüttelt sie bei Gelegenheit ab und zu.
Am nächsten Tag wird die Flüssigkeit in einen Topf gegeben und mit Wasser und den Gewürzen aufgekocht. Nun werden die Kürbisstücke portionsweise in der Flüssigkeit blanchiert. Lasst sie nicht zu lange ziehen, denn beim Einkochen werden sie noch einmal ein bisschen weicher!
Jetzt dicht in Weckgläser fuellen, und diese mit der Flüssigkeit bis zum Rand auffüllen.
Mit Gummiringen, Deckeln und Klemmen verschließen und im Einkochtopf 30 min bei 100°C einkochen.
Die Klemmen erst abnehmen, wenn alles ausgekühlt ist!
Diese Kürbisschätzchen müssen vor dem Verzehr MINDESTENS drei Wochen ziehen! Und sie werden mit der Zeit sogar besser!

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Ein Kommentar zu “kürbis süß-sauer

  1. Pingback: Eine kleine sonntagsflüsterei | glasgefluester

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