eine kleine weihnachtsflüsterei

24 Tage lang

James Krüss
1926-1997

Wenn die ersten Fröste knistern
In dem Wald bei Bayrisch-Moos,
geht ein Wispern und ein Flüstern
in den Tannenbäumen los-
ein Gekicher und Gesumm ringsherum.

Eine Tanne lernt Gedichte,
eine Lerche hört Ihr zu.
Eine dicke, alte Fichte
sagt verdrießlich: Gebt doch Ruh`!
Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit!

Vierundzwanzig lange Tage
wird gekräuselt und gestutzt
und das Wäldchen ohne Frage
wunderschön herausgeputzt.
Wer noch fragt: Wieso? Warum? –
der ist dumm!

Was das Flüstern hier bedeutet,
weiß man selbst im Spatzennest:
Jeder Tannenbaum bereitet
sich nun vor aufs Weihnachtsfest.
Denn ein Weihnachtsbaum zu sein,
das ist fein!

Ich wünsche Euch allen eine besinnliche, glückliche Weihnachtszeit.
Lasst Euch beschenken mit viel Glück, Gesundheit, glänzenden Kinderaugen, dem einen oder anderen Freudentränchen.

Sentimental wie ich bin, möchte ich mich bei Euch bedanken, dass Ihr mir so eisern beisteht und immer wieder meine Fotos, Rezepte und gedanklichen Ergüsse anseht.
Jeder einzelne Kommentar von Euch freut mich tierisch und hoffe, dass sich nächsten Jahr auch einmal die trauen, die sich bisher so im Hintergrund gehalten haben.

Ich drücke Euch blogtechnisch und freue mich auf ein „Wiederlesen“ nach Weihnachten!

Eure Glasflüsterin

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