eine geschichte von der schwäbischen alb: alb-leisa auf norddeutsch zubereitet

Was man alles für tolle Menschen auf den Foodblogger Events so trifft!
Wen ich euch bisher noch nicht vorgestellt habe, ist Jule. Sie hat am FBC teilgenommen als Sponsor. Und ich freue mich so darüber, denn sie ist eine wirklich nette Person. Und sie hat mir auch noch aus der Patsche geholfen!
Alb-Leisa by Glasgefluester 1 klein
Ich hatte mir nämlich fest vorgenommen, „Albleisa“, also die auf der schwäbischen Alb gezüchteten Linsen, mitzubringen aus Reutlingen. Hab ich NATÖRLICH vergessen- oh mann.
Kurz bei instagram gepostet, schon bekomme ich das Angebot:“Soll ich Dir welche schicken?“. Öhm- natürlich hätte ich mich gefreut, wusste aber nicht, kann ich das annehmen?
Ich habe dann für mein Gewissen einfach ein paar Gläschen zum Tausch angeboten.
Julia hat das dankend angenommen und schon kamen wir „ins Geschäft“😉
Zack waren Adressen ausgetauscht und Julia schickte mir ein wundervolles Päckchen zu. Und das mit gleich drei Sorten Leisa.
Ich habe mir nen Ast gefreut, das kann ich euch sagen!
Alb-Leisa by Glasgefluester 2 klein
Eines habe ich für dieses wundervolle Gericht hier geleert.
Bittebitte liebe Schwaben, lyncht mich nicht für die fehlende Mehlschwitze! Ich mags lieber ohne, auch wenn das nicht „Orginaaaal“ ist.
Aber sie waren grandios. Diese kleinen, schmackhaften Dinger sind echt mein Essen.
Soulfood vom Feinsten.
Hausmannskost- damit kann man Frau Glasgeflüster immer glücklich machen!
Alb-Leisa by Glasgefluester 3 klein
Hier nun das rezept und der Einkaufszettel für so ca fünf gute Portionen:
Wer keine Albleisa bekommt, sollte sich merken, dass alle anderen Linsen bitte vorab eingeweicht werden müssen!
Einkaufszettel Albleisa by Glasgefluester

9 thoughts on “eine geschichte von der schwäbischen alb: alb-leisa auf norddeutsch zubereitet

  1. ok – du hast mich! mit haut und haar! mein schwäbisches herzle schlägt gerade einen takt schneller beim anblick deiner alblinsen! für mich geht nichts über linsen und spätzle ❤️ ich weiche sie übrigens auch nicht ein, sondern koche sie ohne salz oder essig al dente, und lasse sie dann in der sauren mehlsosse und eines teiles des linsenwasserers gar ziehen (ja, für mich ist die dunkle mehlschwitze ein muss, ich stehe auf dieses kompakte textur). so und jetzt hab ich schlimme gelüste nach deinen linsen! liebs grüße aus dem ländle von christine, der trickytine😉

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    • Hey liebe Christine,

      Oh du kommst auch aus dem Ländle? Hihi, mannomann ich lerne immer mehr Schwaben hier kennen… Und alle so lieb!
      Ich bin zwar kein Linsenkenner, aber ein riesiger Liebhaber, und ich denke, das mit der Mehlschwitze werde ich bestimmt auch noch ausprobieren🙂
      Hab einen wundervollen Sonnensonntag,
      Britta

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  2. Aaaaah! Der Kindheitsklassiker! Kein Besuch im Freibad Killesberg ohne🙂 meine Mutter ist ja nicht aus Schwaben, insofern war das Zuhause bei uns nie orthodox. Sie ist sie lieber ohne Mehlschwitze – die gabs immer nur auf meinen Sonderwunsch. Mag ich auch heute noch manchmal – ich geh aber inzwischen einmal schlampig mit dem Pürierstab durch (eine Runde – fertig), dann sind genug pürierte Linsen zur Bindung da. Wo ich deine so sehe… Ich glaub ich mach morgen auch mal wieder Linsen🙂 viele Grüsze!

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    • Hey das ist ja cool- imme rmehr die sagen, Mehlschwitze muss nicht sein! Ich hatte mich schon auf „schelte“ eingestellt😉
      Das mit dem Pürierstab ist natürlich auch eine gute Idee!
      Ich freue mich, dass Du etwas dazu gesagt hast- war doch so gespannt, was Du so meinst!
      Ganz liebe Grüße
      Britta

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  3. Hallo meine Liebe,
    Wenn ich auf Deinen Linsenteller Blicke geht mir das Herz auf, meine Leibspeise.
    Ich schließe mich der Claudi an, die Mehlschwitze muss nicht sein…
    Bei mir kommen ausschließlich Alb Leisa auf den Teller, es gibt keine Besseren🙂
    Ich mag am liebsten die dunkelgrüne Linse.
    Zu verdanken haben wir diese besondere Linse dem Bioland Hof Mammel in Lauterach, der Betrieb baute die erstmals 1985 an.
    Hach, ich komme ins schwelgen, grins…
    Herzliche Grüsse,
    Sabine

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    • Hey liebe Sabine,

      oh das ist gut zu wissen, denn die dunkelgrüne habe ich hier auch noch liegen- dann wird die wohl als nächstes Opfer meines Linsenwahnsinnes werden. So ein feines Lebensmittel!🙂
      Ich schicke Dir schwäbische Grüße aus Norddeutschland,
      Britta

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  4. Hallo🙂
    Also… ich als urschwäbin… muss dir sagen, ich mache auch keine Mehlschwitze dran, wir machen noch ein-zwei Kartoffeln fein gewürfelt, das bindet normalerweise genug. Außerdem muss dringend ein-zwei Lorbeerblätter rein. Dafür mach ich kein Tomatenmark rein. Und… ich weiche keine einzige Linse ein, keine Alblinse, keine rote Linse und keine Tellerlinse… muss man nicht, völlig unnötig.
    Ach… noch ein leckerer Tipp… Linsen lassen sich voll lecker keimen (falls dus noch nicht wusstest ^^) schmeckt lecker, nussig, im Salat oder auf Tomatensoße🙂
    Ganz liebe GrüßLE😉
    Claudi
    PS: Hast du gelesen? Ich spiele Theater… weist du wie das Stück heisst? Lensa, Spätzle ond Toskana …hihi…
    nochmal PS: Jetzt hab ich gar keine Lust mehr auf mein Essen das im Backofen doch auch schon so lecker gerochen hat ^^

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    • Hey liebe Giftmischerin,

      ach, Du weichst die nie ein? Das ist ja spannend! Bei anderen Sorten habe ich das immer getan- aber werde es jetzt auch mal so versuchen! Danke für den Tipp!
      Und das mit dem Theater ist natürlich echt lustig zu diesem Zeitpunkt! Was für ein Titel!🙂
      Ganz liebe Grüße
      Britta

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      • Hallo Britta,

        nö, ich weiche die nie ein, ich spül sie nur im Sieb ab. Aber… nichts saures ins Kochwasser, Essig erst dazu wenn die Linsen weich sind, sonst werden sie nicht weich. Brauchen so etwa 20min.
        Bitte, erzähl mal ob du nen Unterschied merkst (ich merk keinen)
        Ja, Urschwäbisches Theater halt (wo ich schon beim „schwätzen“ ins Schwitzen komm… das will was heissen ^^)
        Grüßle
        Claudi

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