Quick pickle Radieschen und Ihr könnt etwas gewinnen!

Im Urlaub bin ich immer schon eifrig dabei, Mitbringsel für die Daheimgebliebenen zu suchen.
Das bringt mir wirklich einen Heidenspaß.
Dabei lautet meine Devise: was man essen kann, steht wenigstens nicht nutzlos herum.

Dabei durchforste ich Supermärkte, Hofläden und Strassenstände und freue mich wie ein kleines Kind, wenn die Freundin einen hausgeräucherten Schinken von der Alm, Papa ein regionales Bier oder Schwiegermama einen Salz aus dem örtlichen kleinen Hofladen erhält.
Manchmal schau ich mir das Fach im Wohnwagen, in dem diese Schätze bis zur Abfahrt gelagert werden, mehrmals während des Urlaubes an und erfreue mich an dem Anblick der gesammelten Köstlichkeiten.
Auf einer dieser Suchen nach Besonderem stieß ich in Bad Feilnbach auf den kleinen Laden „Alchemilla„, der zu dem Gasthaus Pfeiffenthaler gehört, in dem wir so gerne essen gehen.

Jedes Jahr durchstöbere ich diesen kleinen Laden, weil dort so viele tolle, selbstgemachte Köstlichkeiten angeboten werden.
Salze, Zucker, Essig, Marmeladen, hach- alles was das Glasgeflüster Herz begehrt 🙂
Und seit diesem ersten Besuch vor drei Jahren bringe ich mir (und eben auch einigen Freundinnen) jedes Jahr ein Rosensalz mit Rosmarin und Thymian mit, das immer genau ein Jahr bis zum nächsten Urlaub reicht.
Dieses Jahr hatte ich mir überlegt: warum soll ich nicht auch mal ein Geschenk für meine Leser mitbringen?

Als ich der lieben Dame von Alchemilla von meinem Vorhaben erzählte, so ein Gläschen zu verlosen, war sie ganz begeistert und gab mir gleich ein Gläschen kostenlos mit *- sie würde sich freuen, wenn ich das so machen würde.
Also hier ist es nun- das Gläschen Rosensalz- das möchte ich gerne einer/einem von euch schenken!
Was Ihr dafür tun müsst?
Eigentlich einfach nur hier unter dem Post kommentieren! Schreibt mir doch mal, wo Ihr im Urlaub am liebsten Eure MItbringsel besorgt. Ganz allgemein, oder wenn Ihr konkrete Tipps habt, gerne auch die! Das Gewinnspiel startet jetzt und endet nächsten Samstag nachts, sodass ich am Sonntag verkünden kann, wer gewonnen hat! (**)

Nun aber noch ein paar Worte zu diesem Rezept:
Ein Quick Pickle geht (wie der Name schon sagt) schnell. Er ist schnell aufgesetzt und man kann die Ergebnisse schon einige Stunden später kosten.
Dafür ist er allerdings auch nicht ganz so lange haltbar, wie ein eingekochtes Gläschen. Verbraucht die Radieschen am besten spätestens innerhalb von zwei bis drei Wochen und bewahrt das Glas in jedem Fall immer im Kühlschrank auf!
Diese Radieschen sind mit dem Rosensalz wirklich göttlich. Wer es nicht besitzt, bei mir gewinnt oder selber im onlineshop von Alchemilla bestellt, der kann ohne weiteres ein leckeres Kräutersalz nehmen. Dann schmeckt das Rezept natürlich ganz leicht anders, aber bestimmt auch grandios!

Rezept Radieschen quick pickle by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

*= dies hier ist keine Werbung, ich bin einfach nur so begeistert von diesem Lädchen, der Inhaberin und den Verkäuferinnen, dass ich das hier erzähle. Ich erhalte weder eine Bezahlung noch sonst einen Gegenwert für diesen Post- lediglich das Glas, was ich verlose, habe ich kostenlos für euch erhalten!

**= das Kleingedruckte dazu:
Das Gewinnspiel startet jetzt und endet am Sammstag, den 12.08.2017 um 24.00 Uhr.
Der Gewinner erklärt sich ausdrücklich mit der Nennung seines (Nick-) Namens einverstanden.
Teilnahme ausschließlich per Kommentar hier unter diesem Beitrag.
Solltet ihr hier anonym, d.h. ohne verknüpftem Konto mit gültiger Email-Adresse kommentieren, schreibt bitte eure Email-Adresse mit in den Kommentar (gerne auch ausgeschrieben: name[ät]anbieter[punkt]de).
Ich melde mich per Mail beim Gewinner und erfrage die Versandadresse. Die Adresse des Gewinners wird von mir ausschließlich zur Zusendung des Gewinnes gespeichert.
Teilnahme ab 18 Jahren mit Wohnsitz in Deutschland. Ich lose die Gewinner zufällig aus und der Gewinn wird dann kostenfrei zugesendet.
Der Gewinn kann nicht in bar ausgezahlt werden und der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Salzzitronen: ein kleiner Bericht über ein Bloggerevent und Gedanken über nachhaltige Fischerei

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe lange nichts von mir hören lassen und muss mich auch sehr entschuldigen, dass ich eure Kommentare alle nur so super langsam beantworte. Es ist mir unangenehm, aber ich habe zur Zeit wirklich ein bißchen viel um die Ohren.
Dazu gehört ein (zur Zeit noch geheimes) Geheimprojekt, bei dem ich gar nicht erwarten kann, euch endlich davon zu erzählen…!
Aber ich war auch auf einigen Events, die mich mal wieder in die Bloggerarbeit reingeschubst haben- mensch da schließt sich der Kreis wieder: Ich habe meinen Blog so vernachlässigt.

Eines dieser Events hat mich wirklich geflasht.
Der liebe Bart van Olphen hatte nämlich zu einem Abend ganz im Zeichen der Nachhaltigen Fischerei geladen*.

Nicht nur, dass Bart mit Jamie Oliver (seufz- mein Kochgott…) zusammenarbeitet, nein er ist selber ein ganz grandioser und super sympathischer Zeitgenosse.
Und er hat uns wirklich einiges Interessantes erzählt.
Wusstet Ihr eigentlich, dass 80% unserer Ozeane auf der Welt bereits entweder bereits überfischt sind, oder kurz davor?
Oder dass wir, wenn wir weiterhin so Fisch essen, wie wir das heute tun, 2045 keinen mehr haben werden? KEINEN FISCH? Schluck.
In dieser Form war mir das nicht bewusst.
Bart versucht sich dafür einzusetzen, dass wir und auch unsere Kinder immer noch leckeren Fisch auf den Teller bekommen können. Dass die Fischbestände sich etwas erholen können. Das finde ich wirklich eine großartige Mission.

Was ich ja wirklich auch einen interessanten Ansatz fand- der mir so absolut entsprach:
Auch bei Fisch sollte man darauf achten, dass er nur „in der Saison“ gefangen wird. Man kann ihn ja konservieren. Das gilt für die gute alte Fischdose genauso, wie für Matjes und Tiefkühlprodukte.
Möchtet Ihr Genaueres wissen? Bart hat auch ein tolle Webpräsenz, durch die Ihr echt mal durchstöbern solltet, es lohnt sich!

Auf diesem tollen Abend gab es eine Vorspeise, die uns wegen einer kleinen minimini Zutat alle völlig in ihren Bann gezogen hat. Da gab es ein Carpaccio vom Räucherlachs (Sockeye), das mit einigen Zesten von Salzzitronen garniert wurde. Und die- die waren der Knaller.
Bianca von elbcuisine und ich- wir waren hin und weg und haben nachher noch die letzten Zitronenzesten vom Teller gekratzt. (Aber auch unsere liebste Tastesheriff Clara war bei den Zitronenliebhabern dabei- sie hatte die Idee, das gleich mal nachzumachen!)
War doch klar, dass man das tun muss!
Und ich muss zugeben, dass ich schon seit Jahren Salzzitronen machen will. Das einzige, was mich daran hinderte, war dass ich nicht wusste, was ich damit dann nachher anfangen soll…

Aber da diese Hürde nun aus dem Weg geschafft wurde, hab ich gleich am nächsten Tag losgelegt. Das Rezept ist denkbar einfach. Man muss nur ein wenig Zeit aufbringen, damnit die Zitronen ziehen können.
Man kann diese aber natürlich nicht nur zu Fisch servieren, sondern auch ganz hervorragend in marrokanische Gerichte einbauen- probiert es einfach mal aus.
UND: (ich weiss, das sollte kein Kriterium sein) die sehen auch noch so mega dekorativ aus!

Also, ich hoffe Ihr lasst euch ein wenig inspirieren.
Von Bart und seiner Fisch Philosophie. Und vielleicht auch ein winziges bisschen von meinen Salzzitronen.
Und hüpft unbedingt zu Bianca rüber- sie hat gerade parallel auch ein Rezept für leckere Salzzitronen, das etwas anders gemacht wird!

Salzzitronen

Ergibt ca. 1 Glas á 1000ml:

Was wir brauchen:

7-8 Bio Zitronen (je nach Größe)

1 Cup reines Meersalz

1/2 EL Zucker

 

Und so geht`s:

Zitronen richtig gut waschen- am besten sogar  mit einer Bürste oder einem Schwamm abrubbeln.

Eine der Zitronen aufschneiden und auspressen.

Bei den anderen die Enden abschneiden und sie rundherum einschneiden. In diese Schnitte jeweils Salz hineindrücken.

Nun in das Glas unten eine feine Schicht Salz hinein streuen und dann die erste Schicht Zitronen fest hineindrücken. Mit Salz und etwas Zucker bestreuen und die weiteren Zitronen ebenfalls abwechselnd mit dem Salz hineinstecken. Sollten zu große „Luftlöcher“ entstehen, kann man die Zitronen auch in Hälften oder Viertel schneiden, um so die Lücken zu füllen.

Nun den ausgepressten Saft der einen Zitrone darüber gießen.

Glas verschließen und an einem dunklen Ort 3-4 Wochen ziehen lassen. Dabei ab und zu etwas schütteln oder drehen, damit sich das Salz im entstehenden Saft auflöst. Um die Zitronen in der Flüssigkeit zu lassen, gerne etwas zum Beschweren in das Glas geben.

Zum Kochen dann Zitronen abspülen und die Schale (hauchfein abgeschnitten) oder das Fruchtfleisch verwenden.

Hier das Rezept nochmal als PDF für euch zum Ausdrucken oder speichern:

*=Ja ich wurde zu diesem Event eingeladen und dort bekocht. Für diesen Bericht hier werde ich aber nicht bezahlt oder ähnlich vergütet. Es hat mir einfach sehr gut gefallen.

eine Grillsauce zum Niederknien: ich nenne sie Feuerwerk!

Es gibt da diese wahnsinnig scharfe Grillsauce, deren Namen hier nicht genannt werden darf (kicher…).
Die isst mein Mann ja so gerne! Und immer wenn ich mal wieder einen Grillabend plane, ist das erste was ich höre, ob ich bitte dann auch seine Lieblingssauce kaufen werden!
Klar, das tu ich normalerweise auch!
Aber irgendwie…
Irgendwie…

Konnte ich es nicht lassen- die MUSS doch auch selber zu machen sein!
Gesagt getan.
Ich habe mich an diversen Ketchup Rezepten im Netz orientiert und einfach ein paar Zutaten hinzugefügt oder weggelassen.
Das wichtigste waren jedoch die Paprika und vor allem die Chilies, die ich hinzugefügt habe.
Letztere geben diesen Kick, den die Grillkerle so gerne mögen.
Ich zitiere:“Hmmm- lecker! Aber scharf isses nicht!“
.
.
.
.
„….ohooo- doch!“

Sie explodiert förmlich im Mund.
So mag er das- der liebe Herr Glasgeflüster!
Gut ich denke, das mal wieder eines dieser Lebensmittel, die wir wohl zukünftig eher nicht mehr einkaufen müssen…
Bin sehr gespannt, wie lange diese vier Flaschen wohl im Hause Glasgeflüster überleben 😉

Feuerwerk-Grillsauce
Ergibt ca. 4 Flaschen á 250ml:
Was wir brauchen:
1Ds. (400) gehackte Tomaten
1 Flasche (500g) Passata
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 gelbe und 1 rote Chili
2 rote Paprika
2 EL Ahornsirup
1TL braunen Zucker
2 EL Schnittlauchblüten (oder anderen)-Essig
3 TL Tomatenmark
4 Körner Piment
je 1/2 TL Paprika edelsüß und Senfpulver
1/4 TL Zimt
1 geh. TL Salz (ich habe mein rote Bete Salz genommen)

Und so geht`s:
Pimentkörner fein mörsern und mit den restlichen Gewürzen vermischen. Paprika unter dem Grill des Backofens (fast schwarz) rösten, dann sofort in Alufolie einpacken und auskühlen lassen. Daraufhin die Haut ab pulen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knobi schälen und würfeln. Chillis waschen und fein schneiden (mit Kernen, wenn es scharf werden soll, ohne für ein mildes Aroma).
Nun alle Zutaten in einen hohen Topf geben und aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Zauberstab pürieren. Nun noch 10-15 min bis zur gewünschten Konsistenz köcheln (Achtung- dickt etwas nach!). Dann ich Flaschen füllen, diese zuschrauben und im Einkochtopf bei 100°C 30min einkochen.

Und hier das Rezept für euch nochmal zum herunterladen oder ausdrucken:

Am Sonntagmorgen gibt ein festliches Frühstück mit Pistazienaufstrich

Sonntag- der Kaffee blubbert in der Maschine und der Duft schleicht sich durch die Wohnung.
Aufwachen von Kaffeeduft- das ist doch echt das Paradies!
Einer steht auf, macht einen Kaffee und bringt dem anderen einen ans Bett.
Ähm warte- DAS ist doch das Paradies!

Aber dann, nach der ersten Tasse aufzustehen, ausgiebig zu duschen, und danach dann das Frühstück vor zu bereiten, das ist auch echt nicht schlecht.
Der Tisch ist gedeckt mit schönem Geschirr. Wurst und Käse werden schön auf Holzbrettchen drapiert.
Der Schatz ist unterwegs um duftende Brötchen und Criossants vom Dorfbäcker zu holen.
Man summt leise ein Liedchen vor sich hin…

Also, neben Wurst und Käse gehören bei uns natürlich auch immer einige Leckereien aus dem Gläschen auf den Tisch. Klaro, die selbstgemachten Marmeladen stehen hoch im Kurs.
Aber ich liebe auch NUtella. Und alle anderen ähnlichen Nussaufstriche.
Warum denn dann nicht mal einen selbermachen?
Gesagt getan, und schon stand heute so was feines hier auf dem Tisch.

Die weiße Schokolade verleiht eine leckere Süße und spielt ganz toll mit der Herbe der Pistazien zusammen.
Das macht sich auf einem Criossant genauso gut, wie auf dunklem Schwarzbrot oder einem feinen Körnerbrötchen.
Dieser Aufstrich muss aber aufgrund der Butter im Kühlschrank gelagert werden. Denkt dran und esst ihn einfach schnell auf 🙂

Pistazien Aufstrich
Ergibt 1 Glas á ca. 200 ml Inhalt:

Was wir brauchen:
1/2 Tüte Pistazien, ungesalzen
1 Tafel weiße Schokolade
10g Butter

Und so geht`s:
Pistazien schälen und die dunkle Haut soweit es geht abknibbeln.
Schokolade in kleine Stücke brechen.
Nun 50g von der Schokolade mit 50g Pistazien zusammen in einem Mixer o.ä. ganz fein mahlen, bis keine groben Stückchen mehr vorhanden sind.
Nun weitere 40g Schokolade mit der Butter in der Mikrowelle 1/2 bis 1 Minute erwärmen, sodass beides schmilzt und es dann gut umrühren.
Nun in den Mixer geben und weiter mixen, bis alles eine homogene Masse ergibt. In ein Gläschen füllen und im Kühlschrank erkalten lassen.
Die Masse sollte im Kühlschrank gelagert und nicht länger als 1-2 Wochen aufbewahrt werden.

Sushi Ingwer re-created für bake to the roots


Mannomann habe ich mir das einfach vorgestellt!
Mal eben das erste Rezept nachgekocht, das war klar. Cranberry Relish hatte ich mir vorgenommen- schicke Bilder sollten es werden und auf das Relish habe ich mich auch schon gefreut!
Pah- nix da! Seit zwei Wochen such ich mir nun nen Wolf nach Cranberries.
Das war wohl ein Satz mit X- das war wohl nix!
Also bin ich auf die Suche gegangen nach einem Rezept, das ich ähnlich gerne immer und immer wieder koche.
Ach ja der Sushi Ingwer, den lieben wir doch alle so sehr!

Nun ja- dann war da noch das Licht…
Menno, warum isses denn im Moment so düster?
Keine Sonne- die ganze Zeit graue trübe Wolken. Ja ich weiß, in direkter Sonne ist das Fotografieren auch nicht ideal- aber LICHT braucht man doch!
Uuuuuhähähääää.

Also ich finde, die Fotos zeigen schon einen deutlichen Unterschied zu den Fotos von vor fünf Jahren. Ja. Aber perfekt? Neeee perfekt sind die nun gar nicht 😦
Da ich aber ein „das Glas ist halb voll“ Typ bin, finde ich auch daran wieder was gutes- hey!
Ich denke mir einfach- wenn der Marc nun in drei Jahren wieder so eine Aktion macht, dann habe ich was, was ich dann schon zum dritten Mal fotografieren kann- denn Potential nach oben habe ich!

Ich denke aber, dass diese Idee einfach großartig war von Marc– wahrscheinlich sind ganz ganz viele alter Rezepte wieder rausgekramt worden. Denn es ist wirklich sooooo schade, wenn diese wirklich in der Schublade vertrocknen.
So wie unser Sushi Ingwer, den wir eben alle so lieben!
Danke Marc– ich war trotz widriger Umstände voll begeistert von Deiner Idee!
Und jetzt setz ich mich mit einem Glas Ingwer auf die Couch. Der ist ja so gesund- ich denke er wird mich davor bewahren, mich bei meinen beiden Kerlen anzustecken- ODER?

Hier nochmal der direkte Link zu Marcs Blogevent:

—–> KLICK! <—–

Sushi Ingwer
Ergibt ca. 3-4 Gläser á 150ml Fassungsvermögen:
Was wir brauchen:
500g frischen Ingwer
0,5 l Reisessig
500g Zucker
5 TL Salz

Und so geht`s:
Den Ingwer schälen und in hauchdünne Scheibchen schneiden. Fest in Weckgläser schichten.
Die anderen Zutaten zusammen aufkochen und bis zum Rand in die Gläser füllen.
Weckgläser mit Deckeln, Ringen und Klemmen verschließen und im Einkochtopf 30 min bei 100°C einkochen.
Die Klemmen erst abnehmen, wenn das Einmachgut komplett ausgekühlt ist.

Heute machen wir Gemüsebrühpulver selber und gönnen uns eine heiße Brühe!

Ihr kennt ja meine Lieblingswürzmischung, die ich regelmäßig mache und immer verwende.
Egal, was gewürzt werden soll: wo Otto Normalverbaucher einen Brühwürfel hernimmt, gebe ich das eingesalzene Suppengemüse hinzu.
Es steht immer mindestens ein Glas im Kühlschrank, um mein Würzbedürfnis zu befriedigen 🙂
Aber genau da liegt auch das Problem. Im Kühlschrank.

Es nimmt immer so viel Platz weg! Und wenn man immer nur kleine Mengen vorbereitet dann muss man es so oft nachproduzieren…
Tja- was für eine Zwickmühle!
Ganz ab und zu ertappe ich mich, wie ich im Supermarkt vor dem Regal mit den Brühwürfeln stehe und Engelchen und Teufelchen auf meinen Schultern sich darum streiten, ob ich nun welche mitnehmen soll.
Bisher hat das Bio Engelchen immer gewonnen udn ich habe mich dann doch wieder fürs Selbermachen entschieden, aber wer weiß wie lange noch?

Es war wirklich DRINGEND Zeit für eine Lösung dieses Problems!
Darum habe ich mich gestern mal dran gemacht und herumprobiert.
Und ich sage euch- heute morgen bin ich trotz der vielen Arbeit so zufrieden, dass ich gerade schon juchjzend durch die Küche gejumpt bin!
Wirklich- dieses Brühpulver schmeckt wie gekauftes!
Und es ist KEIN Glutamat, Hefepulver oder sonstiges Zeug drin! Nach unserem Geschmack hat es genau die richtige Kombi aus Kräutern, Salz und „Umami“!
Man kann sich damit ein Süppchen aufsetzen oder kann es zum Würzen nehmen. Das wichtigste daran ist jedoch: es muss nun nicht mehr gekühlt werden.
By the way schlägt mein Camperherz damit auch gleich höher!!!

Na was sagt Ihr? Erklären wir den Fertigbrühen gemeinsam den Kampf? Dies hier ist eine ernstzunehmende Waffe! 🙂

Rote Bete Salz als Geschenk zu Weihnachten

Ich wünsche Euch einen herrlichen, ruhigen oder ereignisreichen, frostigen und Dezemberklaren zweiten Advent.
Seid Ihr im Weihnachtsstress?
Bei mir hält es sich in Grenzen. Leider aber auch nur, weil ich momentan echt voll durchgetaktet bin.
Jede Minute meines Tages ist verplant udn ich komme daher gar nicht richtig zum weihgnachtlichen Vorbereiten…
Schade.
Aber darum kann ich eben auch gar nicht in Stress geraten.
Gut- ich versuche es positiv zu sehen 😉

Trotzdem zeige ich euch heute eine leckere Sache, die Ihr gut verschenken könnt, weil es etwas ganz besonderes ist, und sich hervorragend vorbereiten lässt.
Ein rote Bete Salz.
Es hat diesen ganz typischen, erdigen Geschmack und Geruch und lässt sich super vielseitig einsetzen.
Probiert es auf Euer Frischkäse Brot, genauso wie zum Würzen in der nächsten Bolognese- und tausend weitere Ideen warten darauf, entdeckt zu werden.

Ich habe die rote Bete in einem Dörrautomaten getrocknetr, das fand ich natürlich relativ energiesparend, aber wer möchte, kann das ganze auch im leicht geöffneten Backofen bei ca 50-70°C machen. Es wird etwas länger dauern- Ihr müsst eben nur darauf achten, dass die Bete wirklich komplett trocken ist.
Ansonsten habt Ihr nachher eine breiige Mantsche udn kein trockenes Salz.

Die Farbe ist wirklich ein Kracher und ich finde es sooo hübsch im Gläschen, dass ich mich kaum daran sattsehen kann- was sagt Ihr?


rote Bete Salz
Ergibt ca. 1 Gläschen á 50ml Inhalt:
Was wir brauchen:
1 normalgroße rote Bete
3 TL grobes Meersalz

Und so geht`s:
Rote Bete in hauchfeine Scheiben hobeln und in einem Dörrautomaten knusprig trocknen (ca 1,5-2 Std).
Vollkommen auskühlen lassen.
Ca 8-10g abwiegen.
In einer Kaffee-/Gewürzmühle) portionsweise mit dem Salz vermahlen.
In einem Glas kühl und trocken lagern