Rhabarber Ingwer Likör und ein kleines Dankeschön an die Vereinsmeierei

Ich bin zutiefst dankbar.
Für all die engagierten Vereinsmitglieder, die es ermöglichen, dass Vereine existieren und so sind, wie sie eben sind: eine Gemeinschaft.

Unser Sohn ist gleich in zwei Vereinen, ich in einem anderen und mein Mann macht seinen Sport wieder wo anders.
Und überall sieht man diese Menschen, die sich um die Jugendarbeit kümmern, Grillfeste organisieren, die gehasste Geldgeschichte managen, oder Erwachsene für völlig neue Sportarten begeistern.
Das sind in meinen Augen wirklich TOLLE Menschen!
Und manchmal habe ich das Gefühl, dass man das gar nicht genug würdigt, zwischen all diesem „Ich-muss-gleich-noch-einkaufen-aber-fahre-dich-schnell-zwischendurch-zu-deinem-Sport“-Gehetze.
Gestern abend wurde es mir wieder bewusst.
Als wir das „Matjesessen“ im Segelverein meines Sohnes besuchten.
Da wurde an alles gedacht: „Wer keinen Matjes mag, der bekommt einen Burger vom Grill!“. Oder „gleich kommt der Mann mit dem Schifferklavier!“ Oder „Hast Du schon die Anmeldung für den Wochenendausflug ans Steinhuder Meer ausgefüllt?“
Und als dann der Vereinsvorsitzende diejenige in den Arm nahm, die sich so lieb und gut um unsere Kids kümmert, und sagte, er wüsste gar nicht, was er ohne sie machen würde, da hat es bei mir klick gemacht… Danke Julia- uns geht es genauso!
Das möchte ich jetzt mal stellvertretend für alle sagen, denen es genauso geht wie mir.

Und vieleicht- ja ganz vielleicht- macht Ihr ja auch fürs nächste Grillfest was leckeres?
Ich könnte euch diesen Likör hier empfehlen. Er ist sofort trinkbar, ohne langes Ziehenlassen- das finde ich echt praktisch.
Durch Rhabarber und Ingwer ist es auch nicht so pappig süß, und ist somit gestern Abend auch bei einigen der Herren ganz gut angekommen!

Ein Prost der Vereinsmeierei!

Rhabarber-Ingwer-
Likör
Ergibt knapp 2 Flaschen á 1000ml:
Was wir brauchen:
1 großes Stück Ingwer (insgesamt ca 150g geschält)
2 kg Rhabarber
1/2 Zitrone
200ml Wasser
100g Zucker
1l Vodka

Und so geht`s:
Rhabarber waschen, die Blätter abschneiden und die Stangen in ca 1cm große Stücke schneiden. Diese in den Dampfentsafter geben und entsaften.
Ingwer schälen und in feine Stücke schneiden. Davon 50g in das Gefäß geben, in das man den heißen Rhabarbersaft fließen lässt. Den Saft so ziehen und auskühlen lassen.
Den restlichen Ingwer mit dem Zitronensaft, dem Wasser und dem Zucker aufkochen und eine Minute sprudelnd kochen lassen.
Dann von der Platte nehmen und vollständig auskühlen lassen.
Saft und Sirup nun abseihen und mit dem Vodka verrühren. In Flaschen abfüllen und kühlen (schmeckt gekühlt nämlich am besten…!).

hier nochmal das Rezept als PDF zum Download:

Quittengin- ein Rezept mit Geduld

Da isser nun- lange angekündigt, und endlich abgegossen.
Und wenn Ihr genau hinseht, erkennt Ihr- das erste Foto ist noch zu einer Zeit gemacht, als es warm war. Sonnig. Spätsommerlich…
Inzwischen ist einige Zeit ins Land gegangen. Der Herbst hat Einzug gehalten und die Quitten haben ihr sensationelles Aroma an den Gin abgegeben.

Jeden Morgen und jeden Abend bin ich an dem Glas vorbeigegangen und habe mich auf den Tag gefreut, an dem ich dieses feine Getränk abfüllen kann.
Die ersten Blätter fielen und immer näher rückte die Zeit- jetzt ist sie endlich da.

Der Quittengin riecht und schmeckt so fein- und das nur, weil ich Geduld hatte.
Heute geht alles so schnell, nur nicht das Likör aufsetzen.
Lasst ihm Zeit- gönnt ihm Ruhe. Und freut euch an dem Anblick auf der Fensterbank. Es lohnt sich!

Quittengin
Ergibt ca. 1 Flasche á 1l Inhalt:
Was wir brauchen:
4 Quitten (ca. 750g-1kg)
20g Ingwer (ein „daumengroßes“ Stück)
15g Kandis (ca. 3 Kluntje)
1l Gin

Und so geht`s:
Quitten mit einem Tuch abrubbeln, um den Flaum zu entfernen. Dann in Scheiben schneiden. Ingwer schälen und fein reiben.
Nun alles in ein fest verschließbares Glas geben und eventuell mit einem Teller oder ähnlichem beschweren, damit es unter der Flüssigkeit bleibt.
ca 4 Wochen ziehen lassen. Dann abseihen und in einer Flasche dunkel aufbewahren.

Ins Glas geflüstert: Cranberry Vodka- jetzt ansetzen und Weihnachten verschenken!

Kennt Ihr das auch? Auf allen Blogs, in allen Zeitschriften, im Fernsehen, in der Werbung, einfach ÜBERALL wimmelt es jetzt von Weihnachten.
Versteht mich nicht falsch- ich LIEBE Weihnachten und die vorausgehende Adventszeit.
Aber irgendwie macht das so einen Druck!
Was, wenn ich keinen Kupferfarbenen Draht-Adventskranz besitze? (dann habe ich einen schönen, altmodischen mit Grünzeug!)
Was, wenn ich nicht auf den großen Weihnachtsmarkt gehe und ein hippes Getränk trinke? (Dann sitze ich zuhause auf der Couch und mach mir ein Gläschen Glühwein)
Was, wenn ich auf meinem Blog keinen Gewinnspiel Adventskalender biete? (Dann gibt es eben weiterhin jede Woche einen netten Glasgeflüster Post)
Was, wenn ich all diesen Trubel nicht mitmache? (Dann habe ich eine glückliche, entspannte Vorweihnachtszeit mit meiner Familie!!!).
So sei es denn…
Cranberry Vodka by GLasgeflüster 2 klein
Ich habe für euch also kein großes Tamtam. Und fühle mich gut dabei!
Und damit Ihr mindestens genauso entspannt in die Weihnachtszeit gehen könnt, wie Frau Glasgeflüster, habe ich euch heute ein Rezept gepostet, welches wenige Zutaten benötigt, schnell zu machen ist, und sich eigentlich fast selbst zubereitet. Ihr habt genug Zeit, ein paar schicke Fläschchen zu besorgen, und müsst es nachher eigentlich nur noch einfüllen, verschließen, verschenken. Gut so? Ein Entschleunigungsgeschenk sozusagen!
Cranberry Vodka by GLasgeflüster 1 klein
Cranberries finde ich so hübsch. Sie sehen so perfekt aus. Keine Dellen, keine Flecken, sondern rot, knackig und glänzend.
Alleine darum muss ich sie immer kaufen, wenn es sie endlich wieder in den Supermärkten oder auf dem Markt gibt.
Oft habe ich dann spontan noch keine Idee, was ich damit anstellen soll und friere sie daher erst einmal ein. Dieses Mal haben sie (lach) tatsächlich ca 24 Stunden im Gefrierfach verbracht, bis ich sie schon wieder rausgeholt habe und verarbeitet (Ja gut- das hätte ich mir auch sparen können, aber wer weiss das schon vorher? ).
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Ich finde sie fast NOCH hübscher, wenn sie gefroren sind- was sagt Ihr?
Diesen Vodka könnt Ihr verschenken, und ich wette, er hilft so manchem Magen über die Völlerei des Heiligabend hinweg…
Ich wünsche euch einen wundervollen 1. Advent- und viiiiiel Entspannung!

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Eine kleine Sonntagsflüsterei und ein Bericht über meinen Spiegelau Master of Glass and Taste (Werbung)

Während meines Urlaubs in Bayern habe ich nicht nur relaxed, und ganz viel Family Time verbracht, sondern, ich habe auch ein klitzekleines bisschen „gearbeitet“, wenn man das so bezeichnen kann. Ich habe mich fortgebildet.
Und zwar war ich auf ein ganz tolles Event eingeladen, bei dem wir eine riesen Menge über Craft Beere, ihre Verkostung und ihre Herstellung erfahren haben.

Ohne Titel

Spiegelau Ihr habt diesen Namen bestimmt schon einmal im Zusammenhang mit hochwertigen Weingläsern gehört- hat nämlich eine Serie von tollen Gläsern entwickelt, die speziell auf die Bedürfnisse von Craft Beer zugeschnitten sind. Und was die können, wurde uns präsentiert. Wir haben die Biere die uns serviert wurden (großartige Biere!!!), einmal jeweils aus einem normalen „Willi-Glas“ (eines der üblichen Wirtshausgläser) und aus dem dazu passenden Glas aus der Craft Beer Serie getrunken und himmelweite Unterschiede geschmeckt und gerochen. Das war wirklich ein riesen Unterschied!

Dabei haben wir gelernt, wie man die Biere unterscheiden und ihre Geschmäcker einteilen kann. Da gibt es die hopfigen Biere, die Ales (Ihr habt bestimmt alle schon mal den Begriff IPA gelesen- das ist ein klassisches India Pale Ale), dann die hefebetonten Biere, wie z.B. das belgische Wit Bier, welches leicht, naturtrüb und ganz frisch schmeckt, oder zuletzt die malzigen Biere, wie Stouts und Porters (schwer und süßlich, ganz lecker!).

Man hat uns verschiedene Aromen erklärt, die bei den verschiedenen Sorten auftreten können. Von Schokolade über Bananen, bis hin zu Stachelbeeren und Äpfeln kann man alles aus einem Bier herausschmecken. (Ja- wir haben sogar gelernt, was man auch manchmal herausschmecken kann: wenn das Bier nach „nassem Hund“ schmeckt, könnt Ihr Euch schon denken, dass DAS nicht wirklich beabsichtigt und gewünscht ist… :-P)

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Mir hat an diesem Nachmittag besonders eines gefallen: dass es keine reine Werbeveranstaltung war. Natürlich (und das ist ja auch verständlich), möchte Spiegelau seine Gläser bekannter machen- und dafür biete ich hier gerne eine Plattform. Dennoch waren die Damen und Herren von Spiegelau auch wirklich bereit, uns andere Tipps zu geben!
Was wenn man gerade kein Craft Beer Glas zur Verfügung hat? Dann nimmt man eben ein ganz dünnes, möglichst großes Weinglas (Burgunder ist ideal). Man achtet darauf, dass es keinen „Rollrand“ oben hat, denn dieser verhindert, dass das Bier bei den richtigen Geschmacksknospen auf der Zunge ankommt und man schmeckt nur die Hälfte der Aromen. Ein Bier sollte gut gekühlt, aber nicht eiskalt sein und diese Temperatur wird bei einem ganz dünnen Glas am besten gehalten! Auch wenn es einen anderen Eindruck macht, weil so ein dickes Glas so schön beschlägt und dadurch eiskalt wirkt- in der Tat ist es so, dass ein Großteil der Kälte in das Glas geht und dafür das Bier an Temperatur gewinnt- schade, oder?

Ach ja- eine nette Anekdote noch: ich habe das mit der „guten Grundlage“ noch gelernt- Ihr auch? Gutes, deftiges, fettiges Essen vor dem Alkoholgenuss soll einen nicht so leicht betrunken werden lassen. Alles totaler Quatsch! Wer fettig isst, kann die „Wirkung“ des Alkohols um bis zu 7 Stunden einfach VERZÖGERN! Oops!!!

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Alles in allem habe ich wirklich viel gelernt und das Event hat mich zu einem noch größeren Bierfan gemacht. Wir steigen immer mehr von den normalen Supermarkt Bieren um (bis wir wahrscheinlich irgendwann nur noch diese leckeren, besonderen Biere trinken werden). Da trinke ich leiber eines weniger und gönne mir ab und zu ein feines Fläschchen.

Wer interessiert ist, was es da für tolle Sorten gibt, der folgt mir gerne auf Instagram, dort kann man unter #glasgeflüstertestetbier alles lesen, was ich bisher so probiert habe und was ich dazu zu sagen habe (nein- diese Posts sind nicht gesponsert, die Biere suchen wir alle höchstselbst aus und kaufen sie für den vollen Preis!).
Mögt Ihr noch mehr Tipps?
Dann schaut doch mal bei Feed me up before you gogo und Hopfenliebe vorbei! Da bekommt man so einiges an Craft Beer geboten!

Und auf diesem Blog könnt Ihr ganz toll das ganze noch einmal in Wort und bild verfolgen: Männerabend.

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Hoffentlich hat euch mein kleines Bericht gefallen. Wenn Ihr aber lieber wieder einkochen wollt, dann schaut in der folgenden Woche mal vorbei- es gibt einen Klassiker als Marmelade! Darauf freue ich mich schon sehr, denn die ist echt lecker!

Habt einen großartigen Restsonntag (ist es bei euch auch so schwüüüüül?) und startet entspannt in die neue Woche,
Eure Britta Glasgeflüster

in die flasche geflüstert: jostabeer likör mit lavendelaroma

Huch- wo ist denn blos die Sonne hin?
Eben war sie doch noch da. Hat uns Spass, Freude, oft einen Sonnenbrand, lange Abende und viel Spass im Pool beschert…
Und nu?
Weg.
Einfach so.
Rezept/Recipe: https://glasgefluester.wordpress.com
Dann steht man da so, und weiss ganz plötzlich nichts mit sich anzufangen.
Die Terrasse ist pitschnass. Das Fahrrad trieft. Irgendwie ist alles doof.
Rezept/Recipe: https://glasgefluester.wordpress.com
Und dann- nachdem man sich ausgiebig dem Selbstmitleid hingegeben hat- fällt einem ein: dann lohnt es sich ja wieder in der Küche zu stehen! Man verpasst ja gar nichts da draussen!
Also ab in das liebste aller Zimmer in der Wohnung und schnell schnell gebastelt, gerührt, abgegossen!
Ja- dieses Likör habe ich vor einiger Zeit angesetzt, und er musste dringend mal in ein Fläschchen gegossen werden.
Das habe ich gestern getan.
Und freue mich jetzt wie Bolle darauf, ihn zu trinken.
Mit Freunden.
An einem gemütlichen Regenabend 😉
Rezept/Recipe: https://glasgefluester.wordpress.com
Hier das Rezept und der Einkaufszettel für ein 0.3l Fläschchen voll:
by the way habe ich mich mit diesem Foto beim Instagram Wettbewerb von Ikea beworben- drückt mir mal für #IKEASommerimglas die Daumen 🙂
Rezept/Recipe: https://glasgefluester.wordpress.com

in die flasche geflüsert: chilli-vodka – nichts für schwache nerven!

Okay Freunde. Das ist hier wahrscheinlich das pippieinfachste Rezept, dass ich je gepostet habe.
Aber es hat es in sich.
Chillivodka by Glasgeflüster 1 klein
Unterschätzt nicht diese hübschen Bilder, die ich euch hier von den ach so harmlosen kleinen roten Schoten zeige. Das ist alles nur Fassade!
Chillivodka by Glasgeflüster 2 klein
Was in dieser klaren Flüssigkeit später steckt, ist dei Hölle. Es brennt und feuert im Rachen.
Das reinigt alles!
Chillivodka by Glasgeflüster 3 klein
Hat jemand von euch so „Großmäuler“ im Bekanntenkreis? Die es wirklich nicht scharf genug haben können?
Gut, dann setzt diesen Schnaps auf- sie werden schon sehen, was sie davon haben!
Chillivodka by Glasgeflüster 4 klein
Freut euch über die Gesichter, wenn sie dieses hotte Getränk zu sich nehmen- es kann nichts besseres geben 🙂
Chillivodka by Glasgeflüster 5 klein
Hier das Rezept für eine Flasche Feuer:
Einkaufszettel Chilli Vodka by Glasgeflüster

in die flasche geflüstert: wenn das leben dir gepunktete strohhalme gibt, setz einen auf! ananas rum und ein cocktail..

Alles fing damit an, dass ich diese wunderschönen kleinen Papierstrohhalme geschenkt bekommen sollte.
Jedoch war meine Freundin ganz enttäuscht, als sie sah, dass ich davon schon ganz viele besass.
Aber nun mal ganz im Ernst: ich hatte noch keine weißen mit so hübschen mintgrünen Pünktchen!
Ananas Rum by Glasgeflüster 1 klein
Während sie noch ganz traurig war, lief mein Foodblogger Hirn schon auf Hochtouren.
„Ich möchte ihr zeigen, dass es Fotos gibt, auf die nur dieser Strohhalm passt!“
Also war schon mal klar- im Gegensatz zu all dem rot-weiß-geherzten, zu den schwarz-weiß-gestreiften und den blau-weiß-geringelten, brauchte ich hier eine Pastellige Kreation.
Ananas Rum by Glasgeflüster 2 klein
Das Rezept von Katie & Giancarlo Caldesi aus ihrem Buch „the gentle art of preserving“ hatte mich schon lange fasziniert. ZUmal auch gleich eine Art angegeben war, wie man aus dieser Leckerei einen feinen Cocktail mixen kann.
Ananas Rum by Glasgeflüster 3 klein
Und so war es beschlossen: es sollte Ananas Rum werden!
Lecker ist er geworden! Schon kräftig alkoholisch, aber wenn man auch noch feine Kokosmilch und ein bißchen Süße hinzugibt, erhält man einen richtig leckeren Cocktail!
Wenn man die Augen schließt, fühlt man sich wie im Urlaub unter Palmen.
Nur: dort gibt es nicht so wunderhübsche Strohhalme, das ist ja wohl klar, oder? 😉
Ananas Rum by Glasgeflüster 4 klein
Hier das Rezept und der Einkaufszettel für ein Glas á ca 0,7l:
Wer den Cocktail nachmachen möchte, gibt 1 EL Sirup (ich habe meinen Ingwersirup verwendet), 150ml Ananas Rum und 150ml Kokosmilch in ein Longdrink Glas und rührt gut um.
Einkaufszettel Ananas Rum by Glasgeflüster