Heute machen wir Gemüsebrühpulver selber und gönnen uns eine heiße Brühe!

Ihr kennt ja meine Lieblingswürzmischung, die ich regelmäßig mache und immer verwende.
Egal, was gewürzt werden soll: wo Otto Normalverbaucher einen Brühwürfel hernimmt, gebe ich das eingesalzene Suppengemüse hinzu.
Es steht immer mindestens ein Glas im Kühlschrank, um mein Würzbedürfnis zu befriedigen 🙂
Aber genau da liegt auch das Problem. Im Kühlschrank.

Es nimmt immer so viel Platz weg! Und wenn man immer nur kleine Mengen vorbereitet dann muss man es so oft nachproduzieren…
Tja- was für eine Zwickmühle!
Ganz ab und zu ertappe ich mich, wie ich im Supermarkt vor dem Regal mit den Brühwürfeln stehe und Engelchen und Teufelchen auf meinen Schultern sich darum streiten, ob ich nun welche mitnehmen soll.
Bisher hat das Bio Engelchen immer gewonnen udn ich habe mich dann doch wieder fürs Selbermachen entschieden, aber wer weiß wie lange noch?

Es war wirklich DRINGEND Zeit für eine Lösung dieses Problems!
Darum habe ich mich gestern mal dran gemacht und herumprobiert.
Und ich sage euch- heute morgen bin ich trotz der vielen Arbeit so zufrieden, dass ich gerade schon juchjzend durch die Küche gejumpt bin!
Wirklich- dieses Brühpulver schmeckt wie gekauftes!
Und es ist KEIN Glutamat, Hefepulver oder sonstiges Zeug drin! Nach unserem Geschmack hat es genau die richtige Kombi aus Kräutern, Salz und „Umami“!
Man kann sich damit ein Süppchen aufsetzen oder kann es zum Würzen nehmen. Das wichtigste daran ist jedoch: es muss nun nicht mehr gekühlt werden.
By the way schlägt mein Camperherz damit auch gleich höher!!!

Na was sagt Ihr? Erklären wir den Fertigbrühen gemeinsam den Kampf? Dies hier ist eine ernstzunehmende Waffe! 🙂

Alte Fotos, trotzdem leckere Rezepte und Erinnerungen

Wie? Wird sie jetzt sentimental? Och nöööö- da habe ich aber nun keine Lust drauf!
Nein, so schlimm wirds nicht- versprochen!
Bittebitte bleibt hier!

Es ist nur so: der Marc von „Bake to the roots“ hat zu einem Wettberwerb aufgerufen. Den finde ich einfach so grandios, das ich unbedingt gerne mitmachen möchte.
Erst mal kurz die Vorgeschichte:
Jeder von uns Foodbloggern hat doch diese Rezepte, die er immer wieder kocht. Man hat sie schon immer weitergegeben und teilweise etwas abgeändert.
Wenn man dann aber diese Fotos „von damals“ anschaut, oh gott, dann ist das so unendlich peinlich!
Da ist alles gelbstichig, der Fokus liegt auf denm falschen Bildausschnitten, oder man kann das Produkt selber so gar nicht richtig erkennen!

Gut, jetzt sagt Ihr „Aber Britta, das ist doch eben der Lauf der Zeit! Man entwickelt sich weiter, man wird besser und so kann man nachher gut den Unterschied sehen. Das ist doch GUT so!“
Ja eigentlich schon…
Und klar- in fünf Jahren werde ich auch die Bilder von heute häßlich finden, denn ich habe schon noch eine Menge Potential nach oben…
Und ich hoffe, das alles noch weiter zu verbessern.
Aaaaaaber.
Irgendwie juckt es doch jeden Foodblogger in den Fingern, diese Bilder und Beiträge zu löschen, oder etwa nicht?

Und da setzt jetzt Marcs Aktion an:
Warum soll man nicht einfach die Beiträge mal überarbeiten? Und neu shooten?
Das finde ich eine ganz ganz großartige Idee. Und ich werde mich baldmöglichst daran setzen und mitmachen.

An alle, die selber bloggen: wie handhabt Ihr das? Wie steht Ihr zu euren alten Fotos? Und: wollt Ihr was ändern?
Und an alle Leser, die selber nicht bloggen: ich wüsste zu gerne mal, wie Ihr das seht. Schaut Ihr euch so alte Posts überhautp noch an? Oder macht Ihr eher den Klick auf die neuen Sachen? Würdet Ihr die alten Posts gerne gelöscht oder neu interpretiert wieder sehen?

Ich bin echt gespannt auf Eure Meinungen!
Derweil suche ich schon mal aus- denke es wird eines der oben gezeigten Fotos werden, die ich mir vornehme 😉
Danke Dir Marc!

Ein Kartoffel-Pastinaken-Eintopf mit allen guten Wünschen

Ich wünsche euch allen ein frohes neues Jahr!
Seid Ihr alle gut reingerutscht?
Wir haben den Jahreswechsel dieses Jahr extrem familiär gestaltet und das tat so gut. 2016 war ein sehr vollgepacktes Jahr für meine Familie und mich. Wir hatten wirklich viel auf dem Schirm.
Darum war es umso schöner, dieses Silvester zusammen ausspannen und lachen zu können.
Wir haben den ganzen Tag zu den Konzerten auf 3Sat abgerockt, haben Knallbonbons geöffnet und uns über die unsinnigen Sprüche beömmelt.
Wir haben uns die Bäuche mit leckerstem Raclettekäse vollgehauen (ja- ein bißchen Gemüse war auch in den Pfännchen, aber der Käääääääse <3).
Und wir haben alle Tränen in den Augen gehabt, als dann um zwölf Uhr die Schiffe in Cuxhavens Hafen begannen das neue Jahr mit kräftigem Tuten zu begrüssen.
Rundum gelungen war der Abend- diese Erinnerung wird für immer bleiben!
Und Ihr? Was habt Ihr so gemacht? Berichtet doch mal!
Wart Ihr Skilaufen? Oder feiern? Habt Ihr Silvester verschlafen? Oder gearbeitet, und wenn ja, war es schön oder anstrengend?
Ich freue mich auf Eure Kommentare!

Tja, jetzt kommt dieses doofe Thema. Vorsätze. Hmpf.
Habt Ihr welche?
Ich bin immer nicht ganz sicher, ob man sich welche stecken sollte. Ziele, die man sowieso nicht erreicht?
Nein.
Aber man kann zumindest mal schauen, was sich ändern KÖNNTE.
Dies habe ich Ende letzten Jahres genau getan. Und bin auf einige Dinge gekommen.
Das mache ich aber mit mir ganz alleine aus- dann ist der Druck nicht so groß und ich kann auch leicht vom Plan abweichen 🙂
Was wir auf jeden Fall gerne machen möchten, ist wieder einen schönen langen Urlaub in Bayern. Der dritte dann dieses Jahr und langweilig wird es nicht.
Ein weiterer Traum wäre, meine eigene Blogdomain zu haben. Den ersen Schritt dahin habe ich gemacht, weitere folgen ganz bestimmt…
Aber vor allem möchte ich euch wieder ganz eng an meiner Seite wissen. Bitte bitte bleibt bei mir und kocht euch mit mir weiter durchs Jahr, ja? Ich würde mich so freuen!
Um Euch bei der Stange zu halten, hab eich euch auch schon mal was leckeres gekocht:
Einen deftigen, leckeren, glücklichmachenden Eintopf. Mmmh.

Denn heute ist es sooooo kalt und usselig da draussen. Gottseidank nicht mehr so glatt, aber immernoch bäh.
Da braucht man nen Eintopf! Dringend!
Und bevor wir unsere Löffel tief in die Suppenschalen stecken, machen wir einen kleinen Spaziergang.
Denn wir planen bald eine Grünkohltour mit Freunden.
Und die muss ja mal abgelaufenb werden vorab, oder?

Hab es schön heute und geniesst einen warmen Eintopf und einen gemütlichen Sonntag!

Kartoffeleintopf
mit Pastinaken

Ergibt ca. 6-7 Portionen:
Was wir brauchen:
500g Pastinaken
1kg festkochende Kartoffeln
1,75 l Wasser
2EL eingesalzenes Suppengemüse
(oder entsprechend Brühwürfel)
200g Schinkenmettwurst
200g TK Erbsen
2 EL Petersile
1 Zehe Knoblauch
1 Lorbeerblatt
Pfeffer

Und so geht`s:
Pastinaken und Kartoffeln schälen und in gleich große Stücke schneiden. Knobi in feine Blättchen schneiden. Nun mit Gemüsebrühe, Wasser, Mettwürsten und Lorbeer zusammen aufkochen und köcheln, bis das Gemüse knapp gar ist. Petersilie und Erbsen hinzugeben, pfeffern und ggf. etwas nachsalzen.
Die Würstchen in Scheibchen schneiden und wieder hineingeben, das Lorbeerblatt entfernen.
Heiß servieren.

weihnachtliche Pflaumen Marmelade

Heute ist der vierte Advent und huiiii- ging das schnell!
Ja- ich gebe zu, den dritten Advent habe ich „geschwänzt“- und ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel, denn ich habe es mir wellnessmäßig gut gehen lassen…
In dem ganzen Trubel, den die Weihnachtszeit so mit sich bringt, sind solche kleinen Ruheinseln wirklich wichtig.

Aber heute möchte ich euch noch eine letzte Geschenkidee mitgeben, die ihr noch in der letzten Woche köcheln könnt.
Sie nimmt nicht viel Arbeit in Anspruch, aber sie hat einen ganz großen Effekt auf der Weihnachtsfrühstücks Tafel!
Und wenn ihr schon alle Geschenke habt, dann macht sie doch für euch und eure Lieben!
Diese Marmelade darf dieses Jahr nirgends fehlen!
Ich habe sie schon das zweite Mal nachgekocht, weil meine „Kerle“ sie quasi inhalieren 🙂

Jetzt möchte ich euch eine wundervolle Weihnachtszeit wünschen.
Bitte lasst euch nicht stressen, genießt die Zeit mit euren Lieben.
Ihr habt es verdient, denn Ihr seid einfach großartig.
Ich möchte mich bei Euch bedanken, dafür dass Ihr immer für mich da wart, kommentiert habt, nachgekocht und getestet habt. Dafür dass Ihr Rechtschreibfehler toleriert und Rezeptfehler hinterfragt habt.
Dass Ihr der Grund für meine Arbeit hier seid!
Wir werden uns im neuen Jahr wieder lesen. Mit neuen Rezepten, neuem Schwung aber in der alten Form.
Ich drücke euch alle von ganzem Herzen und sage DANKE!

Eure Britta Glasgeflüster

Weihnachtliche Pflaumen Marmelade
Ergibt ca. 4 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
600g blaue Pflaumen
200g Granatapfelsaft (ja- Gramm :-))
90g Vollmilchschokolade
2 geh. TL Spekulatius Gewürz
1 Zitrone
300g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Pflaumen waschen, entkernen und grob würfeln. Zitrone auspressen. Schoki würfeln.
Nun alle Zutaten zusammen in einen hohen Topf geben und aufkochen. Achtung- viel rühren!
Wer möchte, kann die Marmelade etwas feiner pürieren.
Wenn es sprudelnd kocht, 4min kochen lassen und dann kochendheiß in Gläschen füllen. Sofort zuschrauben und auskühlen lassen.
Achtung, durch die Schokolade ist diese Marmelade nicht ganz so lange haltbar wie normale. Am besten innerhalb von vier Wochen verbrauchen.

Rote Bete Salz als Geschenk zu Weihnachten

Ich wünsche Euch einen herrlichen, ruhigen oder ereignisreichen, frostigen und Dezemberklaren zweiten Advent.
Seid Ihr im Weihnachtsstress?
Bei mir hält es sich in Grenzen. Leider aber auch nur, weil ich momentan echt voll durchgetaktet bin.
Jede Minute meines Tages ist verplant udn ich komme daher gar nicht richtig zum weihgnachtlichen Vorbereiten…
Schade.
Aber darum kann ich eben auch gar nicht in Stress geraten.
Gut- ich versuche es positiv zu sehen 😉

Trotzdem zeige ich euch heute eine leckere Sache, die Ihr gut verschenken könnt, weil es etwas ganz besonderes ist, und sich hervorragend vorbereiten lässt.
Ein rote Bete Salz.
Es hat diesen ganz typischen, erdigen Geschmack und Geruch und lässt sich super vielseitig einsetzen.
Probiert es auf Euer Frischkäse Brot, genauso wie zum Würzen in der nächsten Bolognese- und tausend weitere Ideen warten darauf, entdeckt zu werden.

Ich habe die rote Bete in einem Dörrautomaten getrocknetr, das fand ich natürlich relativ energiesparend, aber wer möchte, kann das ganze auch im leicht geöffneten Backofen bei ca 50-70°C machen. Es wird etwas länger dauern- Ihr müsst eben nur darauf achten, dass die Bete wirklich komplett trocken ist.
Ansonsten habt Ihr nachher eine breiige Mantsche udn kein trockenes Salz.

Die Farbe ist wirklich ein Kracher und ich finde es sooo hübsch im Gläschen, dass ich mich kaum daran sattsehen kann- was sagt Ihr?


rote Bete Salz
Ergibt ca. 1 Gläschen á 50ml Inhalt:
Was wir brauchen:
1 normalgroße rote Bete
3 TL grobes Meersalz

Und so geht`s:
Rote Bete in hauchfeine Scheiben hobeln und in einem Dörrautomaten knusprig trocknen (ca 1,5-2 Std).
Vollkommen auskühlen lassen.
Ca 8-10g abwiegen.
In einer Kaffee-/Gewürzmühle) portionsweise mit dem Salz vermahlen.
In einem Glas kühl und trocken lagern

Sauerampfer Cranberry Butter

Ich wünsche euch allen einen wundervollen ersten Advent!
Bei uns ist er gerade so traumhaft sonnig und die letzten Herbstblätter an den Bäumen malen ein so schönes buntes Bild, dass wir erst einmal einen spontanen kleinen Spaziergang am Mittellandkanal gemacht haben.
Es war so schön.
Wir haben geschnackt bis zum geht nicht mehr.
Herrlich, wenn man mal wieder so in der realen Welt unterwegs ist.

Und jetzt sitze ich hier mit roten Bäckchen und frischer Luft in meinen Lungen am Computer und schreibe einen Post für euch, der etwas auf den letzten Drücker kommt.
Denn der Blutampfer hat laut einigen Webseiten, die ich durchstöbert habe, noch genau bis Ende November Saison.
Also geht schnell los und versucht noch welchen zu ergattern.

Diese Cranberry-Blutampfer-Butter würde nämlich grandios zu jedem Weihnachtsdinner als Vorspeise zu Brot passen!
Mach die Butter und friert sie ein- dann ist sie am heiligen Abend ganz schnell aufgetaut und macht den tollsten Auftakt für Euer Dinner!

Der Blutampfer ist eine farbenfrohe Variante des Sauerampfers, den Ihr am Wegesrand kennt und der so eine frische leckere Note in jeden Salat bringt.
ZUsammen mit den leichte gesüßten Cranberries gibt es ein leckeres Gesamtblid. Dazu so ein leckeres Nußbaguette oder auch Pumpernickel. Mjamm!

Und was macht Ihr so am ersten Advent?

Cranberry Sauerampfer Butter
Ergibt ca. 4-5 Vorspeisen Portionen:
Was wir brauchen:
120g Butter
15g (ca. 20-25 Blättchen mit Stielen) Blut- oder Sauerampfer
30g gezuckerte und getrocknete Cranberries

Und so geht`s:
Sauerampfer waschen und gut abtrocknen. dann in feine Streifchen/Stückchen schneiden. Auch die Cranberries feinst würfeln.

Mit der weichen Butter vermischen und in ein Stück Frischhaltefolie in Wurstform rollen.
Im Kühlschrank einen Tag ziehen lassen.
Dann in Taler schneiden und zu frischem Brot servieren.

HIer nochmal zum Ausdrucken:

Rote Bete Salat mit Meerrettich

Die Eltern eines Freundes haben einen Garten, der die traumhaftesten Gemüse- und Obstsorten hervorbringt…
Und als meine Freundin mit ihm neulich Abend vor meiner Tür stand, da konnte ich mir ein riesen Grinsen nicht verkneifen!
Sie brachten mir rote Beten, die Kindsköpfen nicht ganz unähnlich waren.
RIIIIIIESENGROSS!!!
Und sofort machte ich mich daran, etwas daraus zu zaubern.

Hier zeige ich euch heute einen Salat, den man einfach mal so zum Abendbrot aus dem Keller zaubern kann.
Der Meerrettich gibt nur eine ganz kleine Schärfe- wer davon gerne mehr mag- gibt etwas mehr davon ins Gläschen.
Liebe Juli und lieber Daniel- Ihr dürft gerne wieder mit so einer Ernte rumkommen! 🙂

Rote Bete Salat mit Meerettich

Ergibt ca. 5 Gläschen á 250ml Inhalt:

Was wir brauchen:
1 kg gekochte rote Bete
35g Salz
16g Zucker
125ml Rotweinessig
75ml Wasser
65g frisch geriebener Meerrettich

Und so geht`s:
Rote Bete in feine Stifte oder grobe Raspeln schneiden. Mit dem geriebenen Meerrettich vermengen und in die Gläser schichten.
Alle anderen Zutaten aufkochen und kochendheiß in die Gläser füllen. Gläser mit Ringen, Deckeln und Klemmen verschließen und bei 90°C 30min einkochen.
Klemmen erst entfernen, wenn die Gläser völlig ausgekühlt sind.

Und hier nochmal zum Ausdrucken: