weihnachtliche Pflaumen Marmelade

Heute ist der vierte Advent und huiiii- ging das schnell!
Ja- ich gebe zu, den dritten Advent habe ich „geschwänzt“- und ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel, denn ich habe es mir wellnessmäßig gut gehen lassen…
In dem ganzen Trubel, den die Weihnachtszeit so mit sich bringt, sind solche kleinen Ruheinseln wirklich wichtig.

Aber heute möchte ich euch noch eine letzte Geschenkidee mitgeben, die ihr noch in der letzten Woche köcheln könnt.
Sie nimmt nicht viel Arbeit in Anspruch, aber sie hat einen ganz großen Effekt auf der Weihnachtsfrühstücks Tafel!
Und wenn ihr schon alle Geschenke habt, dann macht sie doch für euch und eure Lieben!
Diese Marmelade darf dieses Jahr nirgends fehlen!
Ich habe sie schon das zweite Mal nachgekocht, weil meine „Kerle“ sie quasi inhalieren 🙂

Jetzt möchte ich euch eine wundervolle Weihnachtszeit wünschen.
Bitte lasst euch nicht stressen, genießt die Zeit mit euren Lieben.
Ihr habt es verdient, denn Ihr seid einfach großartig.
Ich möchte mich bei Euch bedanken, dafür dass Ihr immer für mich da wart, kommentiert habt, nachgekocht und getestet habt. Dafür dass Ihr Rechtschreibfehler toleriert und Rezeptfehler hinterfragt habt.
Dass Ihr der Grund für meine Arbeit hier seid!
Wir werden uns im neuen Jahr wieder lesen. Mit neuen Rezepten, neuem Schwung aber in der alten Form.
Ich drücke euch alle von ganzem Herzen und sage DANKE!

Eure Britta Glasgeflüster

Weihnachtliche Pflaumen Marmelade
Ergibt ca. 4 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
600g blaue Pflaumen
200g Granatapfelsaft (ja- Gramm :-))
90g Vollmilchschokolade
2 geh. TL Spekulatius Gewürz
1 Zitrone
300g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Pflaumen waschen, entkernen und grob würfeln. Zitrone auspressen. Schoki würfeln.
Nun alle Zutaten zusammen in einen hohen Topf geben und aufkochen. Achtung- viel rühren!
Wer möchte, kann die Marmelade etwas feiner pürieren.
Wenn es sprudelnd kocht, 4min kochen lassen und dann kochendheiß in Gläschen füllen. Sofort zuschrauben und auskühlen lassen.
Achtung, durch die Schokolade ist diese Marmelade nicht ganz so lange haltbar wie normale. Am besten innerhalb von vier Wochen verbrauchen.

Rote Bete Salat mit Meerrettich

Die Eltern eines Freundes haben einen Garten, der die traumhaftesten Gemüse- und Obstsorten hervorbringt…
Und als meine Freundin mit ihm neulich Abend vor meiner Tür stand, da konnte ich mir ein riesen Grinsen nicht verkneifen!
Sie brachten mir rote Beten, die Kindsköpfen nicht ganz unähnlich waren.
RIIIIIIESENGROSS!!!
Und sofort machte ich mich daran, etwas daraus zu zaubern.

Hier zeige ich euch heute einen Salat, den man einfach mal so zum Abendbrot aus dem Keller zaubern kann.
Der Meerrettich gibt nur eine ganz kleine Schärfe- wer davon gerne mehr mag- gibt etwas mehr davon ins Gläschen.
Liebe Juli und lieber Daniel- Ihr dürft gerne wieder mit so einer Ernte rumkommen! 🙂

Rote Bete Salat mit Meerettich

Ergibt ca. 5 Gläschen á 250ml Inhalt:

Was wir brauchen:
1 kg gekochte rote Bete
35g Salz
16g Zucker
125ml Rotweinessig
75ml Wasser
65g frisch geriebener Meerrettich

Und so geht`s:
Rote Bete in feine Stifte oder grobe Raspeln schneiden. Mit dem geriebenen Meerrettich vermengen und in die Gläser schichten.
Alle anderen Zutaten aufkochen und kochendheiß in die Gläser füllen. Gläser mit Ringen, Deckeln und Klemmen verschließen und bei 90°C 30min einkochen.
Klemmen erst entfernen, wenn die Gläser völlig ausgekühlt sind.

Und hier nochmal zum Ausdrucken:

Möhrensuppe für den Vorrat und herbstliche Gedanken

Ich habe mir einen Jogginganzug gekauft. So einen einteiligen.
Wisst Ihr, wie toll das ist?
Man kommt von einem echt stressigen Arbeitstag nach Hause, schmeisst die Tasche in die Ecke, zieht die doofen KLamotten aus und kuschelt sich in dieses sensationelle Teil.
Feierabend.

UNd DANN????
Dann geht man in den Keller, holt sich ein Glas Möhrensuppe heraus, erhitzt den Inhalt kurz, gibt Kokosmilch dazu, kuschelt sich aufs Sofa, und macht den Fernseher an.
Jawoll!
KLingt das für euch genauso verführerisch wie für mich?
Na denn mal los:
Schnell einen solchen Overall kaufen, und auf dem Rückweg die Zutaten für diese grandiose Möhrensuppe besorgen.
Während die Waschmaschine mit dem neuen Schätzchen bereits läuft, bereitet Ihr die Gläser Suppe zu und kocht sie ein.
Und wenn der Anzug morgen trocken auf der Leine hängt, könnt Ihr es genau wie ich machen 🙂

Doch noch ein kleiner Hinweis:
Bitte beachtet, dass die Kokosmilch nicht mit eingekocht werden sollte!
Sie beeinflußt die Haltbarkeit der Suppe stark. Und Ihr wollt doch möglichst lange was von eurem Eingemachten haben, richtig?

Rezept Karottensuppe

Ergibt ca. 2 Gläser á 1,5l:

Was wir brauchen:
1250g Möhren
500g vorwiegend festk. Kartoffeln
4l Wasser
20g frischer Ingwer
2 Zwiebeln
3geh. EL Suppengemüse, eingesalzen
(oder entsprechend Brühpulver)
2geh. TL rotes Thai-Currypulver
Pfeffer
1geh. TL Salz

zum Verfeinern:
400ml Kokosmilch
einige Cashewkerne

Und so geht`s:
Möhren, Kartoffeln, Zwiebeln und Ingwer schälen und fein würfeln. Mit Wasser und allen Gewürzen in einem hohen Topf aufkochen und solange kochen lassen, bis das Gemüse gar ist.
Nun mit dem Pürierstab fein passieren und abschmecken.
Zum Einkochen in Gläser füllen (0,5cm unter dem Rand frei lassen), mit Ringen, Deckeln und Klemmen verschließen und 40min bei 100°C einkochen.
Zum Verfeinern mit der Kokosmilch erhitzen und einige Cashews hineinlegen.

Ins Glas geflüstert: Ingwer, Chili und Birne. Birnenchutney- oder: der kürzeste Post ever!

Hihi, da waren immernoch Birnen.
Nach Saft. Haufenweise.
Nach Marmelade.
Nach Kuchen….
Boah Birnen Birnen Birnen!

Letzte Chance: ein Chutney. Weg mit den grünen kleinen Dingern!
Und dann war es so lecker!!!!
Manchmal sind die kleinen Dinge die schönsten, gell?

Heute habe ich nicht viel dazu zu sagen 🙂
Ausser: guten Appetit!

Ins Glas geflüstert: was aus so einer Idee werden kann! Antipasti in Tomatensauce

Habe ich euch schon von Irina und ihrem tollen Blog „Lecker macht Laune“ erzählt?

Als sie neulich ein tolles Bild bei Instagram postete, da wurde ich hellhörig. Sie sagte, sie habe Zucchini und Auberginen Antipasti in Tomatensauce eingelegt.
Hui, klingt das verführerisch!!!

Sowas musste ich auch machen! Zum Glück hatte ich gerade meine Ofentomatensauce fertig eingeweckt und die Gläschen standen noch auf der Arbeitsplatte. Ich MUSSTE das einfach probieren!
Ich habe Irina natürlich gleich angeschrieben und sie war sooo lieb- klar darfste posten sagte sie!

Das letzte Gläschen der Antipasti hatten wir jetzt mit im Urlaub. Und ich weiss jetzt schon- davon wird es mehr geben!
Das nächste Mal mache ich eben nicht nur drei kleine Minigläschen!

Achtet drauf, dass ihr bei diesen eingelegten Scheibchen nochmal ein bisschen herumrührt, damit sich keine Luftblächen bilden.
In diesen könnte es nämlich schneller schimmeln- das wollen wir doch auf keinen Fall 😉

Hoffentlich schmecken euch diese Schätzchen genau so gut wie uns!

Ins Glas geflüstert: nachgekocht von Frau Lecker macht Laune! Feine süßsaure Cocktailtomaten

Einer meiner Lieblingsblogs ist ja Irinas „Lecker macht Laune„.
Sie kocht auch unter anderem gerne ein und ich mag ihren Stil, die Gläschen zu fotografieren sehr.
Auch auf Instagram folge ich ihr gerne.

Als ich mal wieder durch ihre Rezepte stöberte, kam mir eines für eingemachte Tomaten über den Weg. Lustig, oder? Dass sie die Tomaten komplett einkocht?
Das MUSSTE ich ausprobieren! Und habe auch recht wenig verändert, ausser dass ich mich für kleine Datteltomaten entschieden habe.
Zuerst einmal habe ich zwei kleine Gläschen gemacht- aber ich vermute, nächstes Jahr gibt es eine größere Menge 🙂

Ach ja- a pro pos Irina:
Von Ihr habe ich euch eine Idee für etwas ganz besonderes bekommen.
Den Post gibt es nächste Woche.
Dafür braucht Ihr die Ofentomatensauce, die ich auch bereits auf meinem Blog habe.
Wenn Ihr das Rezept also nächste Woche nachmachen möchtet, rate ich euch, die Tomatensauce schon mal vorzukochen 🙂 Ihr dürft euch freuen- es ist hammerlecker!!!!

Ins Glas geflüstert: nix mehr Möbelhaus- wir machen unsere Hotdoggurken selber!

Sie sind ja gerade total hip: diese Hotdogpakete, die man für Parties kaufen kann.
Ehrlich gesagt, war ich auch immer versucht, mal eines zu erstehen.

Allerdings finde ich die irgendwie ziemlich unpraktisch:
– von den Saucen hat man nachher immer soooo viel übrig, dass man gar nicht weiß, was man mit all der Remoulade anfangen soll.
– genauso geht smir imme rmit demn Gurkenscheiben
– Die Zwiebeln stehen wochenlang im Kühlschrank, bis man endlich Zeit findet, ein Zwiebelbrot damit zu backen
– Die Mengen sind für eine große Party zu klein, und für eine kleine Gesellschaft viel zu massig.
Kurz und gut: ich hab das noch nie gekauft, und obwohl ich es mir immer wieder vornehme, denke ich, dass ich es auch nie tun werde…
Trotzdem mag ich voll gerne Hotdogs- Ihr auch?

Für den zweiten Punkt auf meiner Liste habe ich nun endlich eine Lösung:
Wir machen die Gürkchen einfach selber und können somit die Größe der Gläschen selbst bestimmt. Kracher oder?
Jetzt habe ich hier so kleine Minitulpen von Weck * benutzt, die genau die Menge für uns drei People beinhalten.

Und nun kann sie starten, unsere Miniparty- ich freue mich schon riesig darauf!

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