Tomatenwoche im Glasgeflüster: getrocknete Tomaten in Öl

Mir geht es wieder etwas besser- mann hat mich das aus den Schuhen gehoben…
Danke für eure Genesungswünsche auf diversen Social Media Kanälen 🙂
Aber heute bin ich wieder voller Elan und habe für euch etwas ganz besonderes vorbereitet!
Ab jetzt gibt es nämlich diese Woche für Euch gleich vier Tomatenrezepte.
Meine Tomatenpflanzen haben sich dieses Jahr enorm Zeit gelassen und dann kiloweise Tomaten auf einen Schlag produziert.
Da wusste ich kaum noch wohin damit.
Darum habe ich sowohl den Dampfentsafter als auch den Dörrautomaten aus dem Keller gehievt und mich daran gemacht, die Tomaten in Gläser und Flaschen (ja- Ihr dürft gespannt sein!) zu zaubern!

Heute fange ich mit einem Rezept an, das ich in ähnlicher Form schon einmal für euch gemacht habe- aber dieses Mal mache ich da smit unseren großen Tomaten udn zwar etwas Energiesparender nämlich mit dem Dörrautomaten.
Wenn Ihr das nachmachen möchtet, gebe ich euch einen Tipp:
macht gleich ein paar mehr Tomatenscheiben, denn am Dienstag gibt es noch ein Rezept mit getrockneten Tomaten für euch. Die Tomaten für Dienstag (da reicht eine „Lage“ aus dem Dörrautomaten müssen allerdings wirklich knusprig-trocken getrocknet werden. Lasst sie also einfach vielleicht eine halbe, bis ganze Stunde länger drin. Danach auskühlen lassen, in eine luftdichte Dose udn auf Dienstag und das folgende Rezeot warten (boah was bin ich fies! 🙂

Jetzt aber erst einmal zu heute:
Diese Tomatenscheiben schmecken, so aus dem Glas genascht wie purer Zucker. Sie haben einen ganz leicht karamelligen Nachgeschmack, weshalb ich sie gar nicht dazu verwenden würde, damit zu kochen, sondern einfach als einen leckeren Snack zwischendurch oder zur Brotzeit dazu.
Ich geh immer wieder an dieses Gläschen, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe udn eeeeeigentlich was gaaaanz anderes suche…

Ich hoffe, auch Ihr habt so viele Tomaten zuhause, dass Ihr einiges meiner Rezepte ausprobieren mögt und könnt.
Berichtet mir doch mal!

Hier das erste der vier Rezepte (danach auch gleich nochmal zum Herunterladen oder ausdrucken!):

getrocknete Tomaten in Öl
Ergibt ca. 1 Glas á 300ml:
Was wir brauchen:
4-5 große Ochsenherz- oder Fleischtomaten
1 TL Kräutersalz (mit Rosmarin, Thymian, Salbei, u.ä.)
200ml Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
2 Zehen Knoblauch

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, mit dem Handtuch abtrocknen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Dabei den Blütenansatz aussparen und entsorgen.
Die Scheiben auf die Roste eines Dörrautomaten legen und auf der oberen Seite mit der Hälfte des Kräutersalzes bestreuen. Nach ca. 3-4 Stunden die Scheiben wenden und von der anderen Seite auch mit dem Rest des Salzes würzen. Nun so lange trocknen, bis die Scheiben gar nicht mehr klebrig und feucht wirken. (das dauert je nach Beschaffenheit und Wassergehalt der Tomaten ca. 6-10 Stunden).
Tomatenscheiben nun auskühlen lassen.
In ein Glas schichten, und ab und zu jeweils ein paar Scheibchen der geschälten Knoblauchzehen und ein paar kleine Abschnitte der Rosmarinzweige dazwischen legen.
Nun mit Öl auffüllen, bis alles gut bedeckt ist und das Glas zuschrauben. Im Kühlschrank aufbewahren und vor dem ersten Probieren einige Tage ziehen lassen.

Advertisements

Ins Glas geflüstert: was aus so einer Idee werden kann! Antipasti in Tomatensauce

Habe ich euch schon von Irina und ihrem tollen Blog „Lecker macht Laune“ erzählt?

Als sie neulich ein tolles Bild bei Instagram postete, da wurde ich hellhörig. Sie sagte, sie habe Zucchini und Auberginen Antipasti in Tomatensauce eingelegt.
Hui, klingt das verführerisch!!!

Sowas musste ich auch machen! Zum Glück hatte ich gerade meine Ofentomatensauce fertig eingeweckt und die Gläschen standen noch auf der Arbeitsplatte. Ich MUSSTE das einfach probieren!
Ich habe Irina natürlich gleich angeschrieben und sie war sooo lieb- klar darfste posten sagte sie!

Das letzte Gläschen der Antipasti hatten wir jetzt mit im Urlaub. Und ich weiss jetzt schon- davon wird es mehr geben!
Das nächste Mal mache ich eben nicht nur drei kleine Minigläschen!

Achtet drauf, dass ihr bei diesen eingelegten Scheibchen nochmal ein bisschen herumrührt, damit sich keine Luftblächen bilden.
In diesen könnte es nämlich schneller schimmeln- das wollen wir doch auf keinen Fall 😉

Hoffentlich schmecken euch diese Schätzchen genau so gut wie uns!

Ins Glas geflüstert: nachgekocht von Frau Lecker macht Laune! Feine süßsaure Cocktailtomaten

Einer meiner Lieblingsblogs ist ja Irinas „Lecker macht Laune„.
Sie kocht auch unter anderem gerne ein und ich mag ihren Stil, die Gläschen zu fotografieren sehr.
Auch auf Instagram folge ich ihr gerne.

Als ich mal wieder durch ihre Rezepte stöberte, kam mir eines für eingemachte Tomaten über den Weg. Lustig, oder? Dass sie die Tomaten komplett einkocht?
Das MUSSTE ich ausprobieren! Und habe auch recht wenig verändert, ausser dass ich mich für kleine Datteltomaten entschieden habe.
Zuerst einmal habe ich zwei kleine Gläschen gemacht- aber ich vermute, nächstes Jahr gibt es eine größere Menge 🙂

Ach ja- a pro pos Irina:
Von Ihr habe ich euch eine Idee für etwas ganz besonderes bekommen.
Den Post gibt es nächste Woche.
Dafür braucht Ihr die Ofentomatensauce, die ich auch bereits auf meinem Blog habe.
Wenn Ihr das Rezept also nächste Woche nachmachen möchtet, rate ich euch, die Tomatensauce schon mal vorzukochen 🙂 Ihr dürft euch freuen- es ist hammerlecker!!!!

Ins Glas geflüstert: nix mehr Möbelhaus- wir machen unsere Hotdoggurken selber!

Sie sind ja gerade total hip: diese Hotdogpakete, die man für Parties kaufen kann.
Ehrlich gesagt, war ich auch immer versucht, mal eines zu erstehen.

Allerdings finde ich die irgendwie ziemlich unpraktisch:
– von den Saucen hat man nachher immer soooo viel übrig, dass man gar nicht weiß, was man mit all der Remoulade anfangen soll.
– genauso geht smir imme rmit demn Gurkenscheiben
– Die Zwiebeln stehen wochenlang im Kühlschrank, bis man endlich Zeit findet, ein Zwiebelbrot damit zu backen
– Die Mengen sind für eine große Party zu klein, und für eine kleine Gesellschaft viel zu massig.
Kurz und gut: ich hab das noch nie gekauft, und obwohl ich es mir immer wieder vornehme, denke ich, dass ich es auch nie tun werde…
Trotzdem mag ich voll gerne Hotdogs- Ihr auch?

Für den zweiten Punkt auf meiner Liste habe ich nun endlich eine Lösung:
Wir machen die Gürkchen einfach selber und können somit die Größe der Gläschen selbst bestimmt. Kracher oder?
Jetzt habe ich hier so kleine Minitulpen von Weck * benutzt, die genau die Menge für uns drei People beinhalten.

Und nun kann sie starten, unsere Miniparty- ich freue mich schon riesig darauf!

*= die Links in diesem Beitrag sind amazon afiliate links. Das bedeutet, dass ich eine kleine Provision erhalte, wenn Ihr über diesen LInk die besagten Teile kauft Für euch hat das preislich keine Auswirkungen!

Ins Glas geflüstert: wenn die Chilliernte überhand nimmt! Eingelegte Minichillies

Ich kann gar nicht so gut scharf essen- nennt mich Memme!
Mir steigen die Tränen in die Augen, wenn ich eine Habaneiro auch nur anschaue und Thai Curry gibt es bei uns nur in der harmlosen „deutschen“ Variante (selbst dabei speie ich Feuer!).
Darum:
Immer wieder haben wir Chili Pflanzen- die Schätzchen sind einfach zu hübsch.
Aber:
was soll ich mit den Schoten machen??????

Diese hübsche Minichilli Pflanze habe ich von meiner lieben Schwiegermutter geschenkt bekommen und sie war wirklich eine traumhafte Zierde auf unserem Balkon.
Wie immer stellte sich jedoch die Frage nach der Verwendung, als wir merkten, die kleinen fiesen Biester sind fertig zur Ernte!

Kurz und gut- ich abe sie einfach eingelegt. Und verschenkt 🙂 Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Echt? Ich kann euch nicht sagen, wie sie schmecken. Die sind so scharf, dass alle, die sie probiert haben, weinen mussten.
Bin mal gespannt, wie die Gläschen ankommen.

Keiner der Beschenkten hat sich bisher gemeldet.
Ich hoffe doch sehr, dass es ihnen allen noch gut geht 😛

Was meint Ihr? Wie hartgesotten seid Ihr? Sind sie zu scharf, oder seid Ihr auch so schwach? 🙂

Ins Glas geflüstert: ich konnte mich einfach nicht entscheiden, also gemischtes Steinobst in Sirup

Hallo zusammen,

ihr habt letzten Sonntag gar kein Rezept von mir bekommen, ist es euch schon aufgefallen? 😉
Dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung:
Ich habe das ganze Wochenende in der Küche gestanden! Jahaaaa!
Mich hat das Einkochfieber voll gepackt und ich konnte einfach nicht aufhören.
Dabei sind jetzt so viele tolle Sachen herausgekommen, dass ich euch diese Woche fluten werden!
BÄM!
Diese Woche wird es für euch jeden zweiten Tag ein Rezept geben!
Spitzt eure Bleistifte, holt die To Do Liste raus und ergänzt sie um das eine oder andere Rezept fürs Gläschen!
Ich freue mich schon so, mit euch einzukochen, das glaubt Ihr gar nicht!

Aber fangen wir doch mal ganz langsam an:
Ich bin nicht so ein riesen Fan von Obstkompott oder eben in Sirup eingelegten Sachen.
Ausser Pflaumen und Zwetschgen. Da könnt ioch mich reinlegen. Auf Milchreis oder einfach nur so ein Glas aufmachen: der Himmel auf Erden.

Darum habe ich dieses Mal einfach eine „bunte Tüte“ ins Glas geflüstert. Alles, was mir an STeinobst auf dem Markt so in die Finger kam: Reineclauden, Mirabellen und Zwetschgen. Alle vereint in einem Glas.
Ob mir die vier Gläschen über den Winter reichen werden? Hmmm- ich wage es zu bezweifeln 😉

ins glas geflüstert: schichtzucchini süßsauer

Da steht die Freundin mit einem Mal vor mir uns wedelt einen Baseballschläger…
Ne- wartet mal, das ist doch eine Zucchini!
„Kannst Du hiermit was anfangen?“
Oh ja- und ob ich kann!

Da fallen mir einige Dinge ein, aber mir fällt auf- im Vorratsregal fehlt es mal wieder an süßsaurem!
Kurz und gut wird in Scheiben geschnitten, die gelbe und auch noch eine kleinere grüne gleich mit…
Bei der großen nehme ich die Kerne in der Mitte raus- das wird sonst so ein bißchen schwabbelig wenn man es einkocht.
Die kleineren haben nicht ganz so viel von diesem schwammigen Material in der Mitte, da gehts.

Was für eine Farbenpracht im Gläschen!
Mir gefällt das äußerst gut.
Bunt- das macht gute Laune!

Wenn dann die Brühe im Topf vor sich hin köchelt, ist der Geruch vom Essig immer ein wenig beissend, aber in meinem Kopf triggert das Bilder von schön gedeckten Abendbrot Tischen.
Mit rustikalem Bauernbrot, einer guten Eichsfelder Stracke in dicken Scheiben und süßsaurem Gemüse dazu….
Darum stört es mich so gar nicht!

Darum freue ich mich ebenso, wenn der Einkochtopf vor sich hin summt und diese farbigen Schichten für lange Zeit ins Glas bannt…
Lang?
Hmmmmm- das werden wir noch sehen, wie lange sich die halten! 🙂

Bon Apetit!