Tomatenwoche im Glasgeflüster: ein Kitchenfail wird zum Küchenstar, scharfer Tomatensirup

Teil drei unserer Tomatenwoche führt mich in die Welt der mißlungenen Küchenexperimente.
Gut- ich bin oft echt experimentierfreudig. Da probiert man so einiges aus, und auch einiges landet im Ausguss oder Mülleimer (wenn man es nicht irgendwie weiterverwenden kann).
Hier wollte ich auch mal etwas herumprobieren und hatte auf ein scharfes Gelee gehofft.
Leider hat mir die „Masse“ jedoch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Obwohl ich die richtige Menge an Gelierzucker verwendet hatte und Tomaten sogar einen recht hohen Pektingehalt haben sollen- es wollte und wollte einfach nicht.

Zuerst war ich ganz schrecklich frustriert.
Bis ich den Finger in mein mißlungenes Experiment steckte und ihn ableckte- BÄM!
Whoa war das lecker!
Und überhaupt: warum MUSSTE das denn unbedingt ein Gelee werden?
Plötzlich schossen mir Verwendungsmöglichkeiten durch den Kopf, sah ich Minifrühlingsrollen und Mozzarellasticks vor meinem geistigen Auge.
Darum habe ich beschlossen: dieser Kitchenfail ist gar nicht wirklich mißlungen!

Habt Ihr eine Ahnung, wie sehr ich mich beim Shooting dieser Leckerei zusammenreissen musste, sodass die Frühlingsröllchen überhaupt mit aufs Bild kamen? 😉
Also: absolute Nachmachempfehlung!
Wenn Ihr keinen Gelierzucker zur Hand habt, oder ihn nicht verwenden möchtet, dann nehmt einfach die selbe Menge normalen Zucker. Ihr müsst dann den Sirup einfach etwas länger köcheln lassen, bis die Menge eingekocht und somit eingedickt ist.

Hier euer Rezept: erst bloggertechnisch, dann bekommt Ihr das PNG zum Herunterladen und ausdrucken!

 

scharfer Tomatensirup

Ergibt ca. 3 Flaschen á 250ml:

Was wir brauchen:

1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten

300g Gelierzucker 2:1

2 EL Tabasco (oder andere Chili-) Sauce

Und so geht`s:

Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.

Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen.

Diesen Saft und die Chilisauce nun zusammen mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Flaschen füllen, diese zuschrauben auskühlen lassen.

Der Sirup schmeckt schön scharf und süß zu gebackenen Mini-Frühlingsrollen oder anderen Tapas, Snacks oder asiatischem Fingerfood.

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Tomatenwoche im Glasgeflüster: getrocknete Tomaten in Öl

Mir geht es wieder etwas besser- mann hat mich das aus den Schuhen gehoben…
Danke für eure Genesungswünsche auf diversen Social Media Kanälen 🙂
Aber heute bin ich wieder voller Elan und habe für euch etwas ganz besonderes vorbereitet!
Ab jetzt gibt es nämlich diese Woche für Euch gleich vier Tomatenrezepte.
Meine Tomatenpflanzen haben sich dieses Jahr enorm Zeit gelassen und dann kiloweise Tomaten auf einen Schlag produziert.
Da wusste ich kaum noch wohin damit.
Darum habe ich sowohl den Dampfentsafter als auch den Dörrautomaten aus dem Keller gehievt und mich daran gemacht, die Tomaten in Gläser und Flaschen (ja- Ihr dürft gespannt sein!) zu zaubern!

Heute fange ich mit einem Rezept an, das ich in ähnlicher Form schon einmal für euch gemacht habe- aber dieses Mal mache ich da smit unseren großen Tomaten udn zwar etwas Energiesparender nämlich mit dem Dörrautomaten.
Wenn Ihr das nachmachen möchtet, gebe ich euch einen Tipp:
macht gleich ein paar mehr Tomatenscheiben, denn am Dienstag gibt es noch ein Rezept mit getrockneten Tomaten für euch. Die Tomaten für Dienstag (da reicht eine „Lage“ aus dem Dörrautomaten müssen allerdings wirklich knusprig-trocken getrocknet werden. Lasst sie also einfach vielleicht eine halbe, bis ganze Stunde länger drin. Danach auskühlen lassen, in eine luftdichte Dose udn auf Dienstag und das folgende Rezeot warten (boah was bin ich fies! 🙂

Jetzt aber erst einmal zu heute:
Diese Tomatenscheiben schmecken, so aus dem Glas genascht wie purer Zucker. Sie haben einen ganz leicht karamelligen Nachgeschmack, weshalb ich sie gar nicht dazu verwenden würde, damit zu kochen, sondern einfach als einen leckeren Snack zwischendurch oder zur Brotzeit dazu.
Ich geh immer wieder an dieses Gläschen, wenn ich vor dem Kühlschrank stehe udn eeeeeigentlich was gaaaanz anderes suche…

Ich hoffe, auch Ihr habt so viele Tomaten zuhause, dass Ihr einiges meiner Rezepte ausprobieren mögt und könnt.
Berichtet mir doch mal!

Hier das erste der vier Rezepte (danach auch gleich nochmal zum Herunterladen oder ausdrucken!):

getrocknete Tomaten in Öl
Ergibt ca. 1 Glas á 300ml:
Was wir brauchen:
4-5 große Ochsenherz- oder Fleischtomaten
1 TL Kräutersalz (mit Rosmarin, Thymian, Salbei, u.ä.)
200ml Olivenöl
2 Zweige Rosmarin
2 Zehen Knoblauch

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, mit dem Handtuch abtrocknen und in ca. 0,5cm dicke Scheiben schneiden. Dabei den Blütenansatz aussparen und entsorgen.
Die Scheiben auf die Roste eines Dörrautomaten legen und auf der oberen Seite mit der Hälfte des Kräutersalzes bestreuen. Nach ca. 3-4 Stunden die Scheiben wenden und von der anderen Seite auch mit dem Rest des Salzes würzen. Nun so lange trocknen, bis die Scheiben gar nicht mehr klebrig und feucht wirken. (das dauert je nach Beschaffenheit und Wassergehalt der Tomaten ca. 6-10 Stunden).
Tomatenscheiben nun auskühlen lassen.
In ein Glas schichten, und ab und zu jeweils ein paar Scheibchen der geschälten Knoblauchzehen und ein paar kleine Abschnitte der Rosmarinzweige dazwischen legen.
Nun mit Öl auffüllen, bis alles gut bedeckt ist und das Glas zuschrauben. Im Kühlschrank aufbewahren und vor dem ersten Probieren einige Tage ziehen lassen.

Heidelbeeren baden in Holunder und ich so langsam im Herbstgefühl…

Wie geht es euch, wenn Ihr zur Zeit aus dem Fenster schaut?
Habt Ihr den Herbstblues?
Ich muss sagen, dass es sich bei mir in Grenzen hält.
Bei mir kommen gerade Gedanken von Kürbissen und Holunder, von der Heizung und heißem Tee im Wohnwagen, von Badewanne und hot chocolate hoch.
Echt- ich finds nicht schlimm.

Und jeder Spaziergang bringt neue Freude: wie die Sonne so schräg durch die Äste und Blätter scheint, wie die dicken Holunderbeeren die Äste der Bäume schwer machen…
Aaaah- genau darauf wollte ich doch hinaus!
Wart Ihr schon Holunder pflücken?
Nein? Waaas?
Dann aber mal zackig raus, Ihr Lieben!
Die Gummistiefel angezogen, und diese Vitaminbomben von den Ästen gezupft!
Und wenn Ihr schon mal dabei seid Holundersaft zu machen, dann wagt Euch doch mal an diesen tollen Sirup! Oder diese Marmelade!
Aber heute habe ich auch mal wieder was feines für euch!

Diese letzten Blaubeeren baden quasi in den Vitaminen. Was kann es besseres geben?
Gönnt sie euch und genießt, drinnen zu sitzen, vielleicht bei Pfannkuchen mit Blaubeeren in Holunder und einem leckeren heissen Tee?
Guten Appetit!
Hier das Rezept, und danach gleich nochmal als PDF zum Herunterladen oder Ausdrucken!

Blaubeerkompott in Holundersirup

Ergibt ca. 4 Gläschen á 220ml:
Was wir brauchen:
20 große Trauben Holunderbeeren
500ml naturtrüber Apfelsaft
250g Zucker
500g Heidelbeeren

Und so geht`s:
Die Beeren fest in sterilisierte Einweckgläschen schichten.
Holunderbeeren von den Stilen grob abschneiden und waschen. Dann in dem Apfelsaft aufkochen und ca. 5-10 Minuten köcheln lassen. Den Saft danach durch eine Filtertüte oder ein feines Sieb geben,
Saft mit dem Zucker aufkochen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Jetzt in die Gläser füllen und diese verschließen.
Bei 90°C im Einkochtopf ca. 30 min einkochen.
Wie immer die Klemmen erst abnehmen, wenn die Gläser total ausgekühlt sind.

Kriacherl Marmelade und ein Fotoset auf dem Campingplatz

Da bin ich wieder. Als ob nie was gewesen wäre…
War aber: nämlich ein wundervoller, entspannter Urlaub in den Bergen!
Wie in den letzten drei Jahren waren wir auch dieses Jahr wieder in Bayern, genauer gesagt, im schönen Bad Feilnbach.
Wahrscheinlich wie bei vielen von euch auch, hat uns das Wetter dieses Jahr nur teilweise verwöhnt.

Teilweise hatten wir unerträgliche, schwüle Hitze, die uns zwang, still liegen zu bleiben und uns nur durch einen kleinen Weg in den nebengelegenen Bach abzukühlen.
Die andere Hälfte der Zeit regnete es. Entweder mit richtig viel Krach und Lightshow, oder (an den letzten drei Tagen) in Strömen ohne Einhalt.
Egal- wir hatten Urlaub.

Und um ehrlich zu sein, ist das Wetter wirklich egal dann, oder?
Die schwülen Tage haben wir genutzt um unser Schlafdefizit auszukurieren und das Gehirn mit ausreichend Lesestoff zu versorgen.
Ach und dann war da noch das Halmaspiel…

Und an den Regentagen mussten natürlich Shopping, Besichtigungen und so weiter dran glauben.
Aber in der Ecke dort unten ist einfach auch so viel Angebot, was man alles unternehmen kann- da fällt die Auswahl echt schwer.
Drei Wochen reichen da noch lange nicht. Und daher war sich unsere Familie wieder einig- nächstes Jahr gehts wieder zum Kaisercamping!
Nun aber zu guter Letzt müssen wir auch noch darüber reden, was wir an den Tagen mit dem einwandfreien Wetter getan haben: nämlich unter anderem einen kleinen Fahrradausflug. Eigentlich wollten wir uns die Trachtenschau auf dem Gaufest ansehen, aber die war wohl schon vorbei. Da sind wir einfach auf blauen Dunst weiter gefahren. Durch die Felder, immer an dem schönen Bergpanorama entlang.
Auf dem Weg lag ein kleiner Hofladen, den wir uns anschauen wollten.
Und da habe ich KRIACHERL gefunden! Yay- das ist ja wie ein Sechser im Lotto!

Diese kleinen pflaumenartigen Früchtchen sind echt lecker und schön säuerlich. Daraus kann man ganz toll Marmelade kochen.
Und ich stellte mich natürlich gleich in die Wohndosen-Küche!
Naja, man muss halt Abstriche machen: als Gläser hielten ehemalige Leberwurst-/Blutwurst- und Erdbeermarmeladengläser her und den Zucker habe ich auch nur abgeschätzt. Eine Waage wird dann wohl also demnächst auch noch in unseren Wohnwagen einziehen 😉
Und so ist es jetzt auch mit diesem Fotoshooting: ich habe also mitten auf dem Campingplatz fotografiert… Thihihi, immer mal was neues.

An alle von euch, die keine Kriacherl ergattern konnten, wie wir:
Ihr könnt alternativ auch gut gelbe Pflaumen, Mirabellen, Renecloden uoder sogar Aprikosen verwenden- das alles schmeckt wunderbar!

Kriacherl Marmelade
Ergibt ca. 3 Gläschen á 200ml:
Was wir brauchen:
700g Kriacherl (oder Mirabellen) mit Kern gewogen
250g Gelierzucker 2:1
1 Limette
1 Vanillestange

Und so geht`s:
Kriacherl waschen und entkernen(bei mir ging das am besten, indem ich diese ein wenig gequetscht habe, bis der Kern „herausflutscht“, alternativ funktioniert wahrscheinlich auch ein Kirschentkerner gut).
Die Vanilleschote halbieren und beide Hälften mit dem Messer entkernen. Das Mark zu den Kriacherln in einen hohen Topf geben. Dort hinein auch den ausgepressten Saft der Limette und den Gleierzucker geben. Nun umrühren und eine halbe Stunde stehen lassen.
Jetzt aufkochen.
Mindestens 4min unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen.
Dann in Schraubgläser füllen und sofort zuschrauben. Auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal als PDF zum Ausdrucken:

Salzzitronen: ein kleiner Bericht über ein Bloggerevent und Gedanken über nachhaltige Fischerei

Hallo Ihr Lieben,

Ich habe lange nichts von mir hören lassen und muss mich auch sehr entschuldigen, dass ich eure Kommentare alle nur so super langsam beantworte. Es ist mir unangenehm, aber ich habe zur Zeit wirklich ein bißchen viel um die Ohren.
Dazu gehört ein (zur Zeit noch geheimes) Geheimprojekt, bei dem ich gar nicht erwarten kann, euch endlich davon zu erzählen…!
Aber ich war auch auf einigen Events, die mich mal wieder in die Bloggerarbeit reingeschubst haben- mensch da schließt sich der Kreis wieder: Ich habe meinen Blog so vernachlässigt.

Eines dieser Events hat mich wirklich geflasht.
Der liebe Bart van Olphen hatte nämlich zu einem Abend ganz im Zeichen der Nachhaltigen Fischerei geladen*.

Nicht nur, dass Bart mit Jamie Oliver (seufz- mein Kochgott…) zusammenarbeitet, nein er ist selber ein ganz grandioser und super sympathischer Zeitgenosse.
Und er hat uns wirklich einiges Interessantes erzählt.
Wusstet Ihr eigentlich, dass 80% unserer Ozeane auf der Welt bereits entweder bereits überfischt sind, oder kurz davor?
Oder dass wir, wenn wir weiterhin so Fisch essen, wie wir das heute tun, 2045 keinen mehr haben werden? KEINEN FISCH? Schluck.
In dieser Form war mir das nicht bewusst.
Bart versucht sich dafür einzusetzen, dass wir und auch unsere Kinder immer noch leckeren Fisch auf den Teller bekommen können. Dass die Fischbestände sich etwas erholen können. Das finde ich wirklich eine großartige Mission.

Was ich ja wirklich auch einen interessanten Ansatz fand- der mir so absolut entsprach:
Auch bei Fisch sollte man darauf achten, dass er nur „in der Saison“ gefangen wird. Man kann ihn ja konservieren. Das gilt für die gute alte Fischdose genauso, wie für Matjes und Tiefkühlprodukte.
Möchtet Ihr Genaueres wissen? Bart hat auch ein tolle Webpräsenz, durch die Ihr echt mal durchstöbern solltet, es lohnt sich!

Auf diesem tollen Abend gab es eine Vorspeise, die uns wegen einer kleinen minimini Zutat alle völlig in ihren Bann gezogen hat. Da gab es ein Carpaccio vom Räucherlachs (Sockeye), das mit einigen Zesten von Salzzitronen garniert wurde. Und die- die waren der Knaller.
Bianca von elbcuisine und ich- wir waren hin und weg und haben nachher noch die letzten Zitronenzesten vom Teller gekratzt. (Aber auch unsere liebste Tastesheriff Clara war bei den Zitronenliebhabern dabei- sie hatte die Idee, das gleich mal nachzumachen!)
War doch klar, dass man das tun muss!
Und ich muss zugeben, dass ich schon seit Jahren Salzzitronen machen will. Das einzige, was mich daran hinderte, war dass ich nicht wusste, was ich damit dann nachher anfangen soll…

Aber da diese Hürde nun aus dem Weg geschafft wurde, hab ich gleich am nächsten Tag losgelegt. Das Rezept ist denkbar einfach. Man muss nur ein wenig Zeit aufbringen, damnit die Zitronen ziehen können.
Man kann diese aber natürlich nicht nur zu Fisch servieren, sondern auch ganz hervorragend in marrokanische Gerichte einbauen- probiert es einfach mal aus.
UND: (ich weiss, das sollte kein Kriterium sein) die sehen auch noch so mega dekorativ aus!

Also, ich hoffe Ihr lasst euch ein wenig inspirieren.
Von Bart und seiner Fisch Philosophie. Und vielleicht auch ein winziges bisschen von meinen Salzzitronen.
Und hüpft unbedingt zu Bianca rüber- sie hat gerade parallel auch ein Rezept für leckere Salzzitronen, das etwas anders gemacht wird!

Salzzitronen

Ergibt ca. 1 Glas á 1000ml:

Was wir brauchen:

7-8 Bio Zitronen (je nach Größe)

1 Cup reines Meersalz

1/2 EL Zucker

 

Und so geht`s:

Zitronen richtig gut waschen- am besten sogar  mit einer Bürste oder einem Schwamm abrubbeln.

Eine der Zitronen aufschneiden und auspressen.

Bei den anderen die Enden abschneiden und sie rundherum einschneiden. In diese Schnitte jeweils Salz hineindrücken.

Nun in das Glas unten eine feine Schicht Salz hinein streuen und dann die erste Schicht Zitronen fest hineindrücken. Mit Salz und etwas Zucker bestreuen und die weiteren Zitronen ebenfalls abwechselnd mit dem Salz hineinstecken. Sollten zu große „Luftlöcher“ entstehen, kann man die Zitronen auch in Hälften oder Viertel schneiden, um so die Lücken zu füllen.

Nun den ausgepressten Saft der einen Zitrone darüber gießen.

Glas verschließen und an einem dunklen Ort 3-4 Wochen ziehen lassen. Dabei ab und zu etwas schütteln oder drehen, damit sich das Salz im entstehenden Saft auflöst. Um die Zitronen in der Flüssigkeit zu lassen, gerne etwas zum Beschweren in das Glas geben.

Zum Kochen dann Zitronen abspülen und die Schale (hauchfein abgeschnitten) oder das Fruchtfleisch verwenden.

Hier das Rezept nochmal als PDF für euch zum Ausdrucken oder speichern:

*=Ja ich wurde zu diesem Event eingeladen und dort bekocht. Für diesen Bericht hier werde ich aber nicht bezahlt oder ähnlich vergütet. Es hat mir einfach sehr gut gefallen.

eine Grillsauce zum Niederknien: ich nenne sie Feuerwerk!

Es gibt da diese wahnsinnig scharfe Grillsauce, deren Namen hier nicht genannt werden darf (kicher…).
Die isst mein Mann ja so gerne! Und immer wenn ich mal wieder einen Grillabend plane, ist das erste was ich höre, ob ich bitte dann auch seine Lieblingssauce kaufen werden!
Klar, das tu ich normalerweise auch!
Aber irgendwie…
Irgendwie…

Konnte ich es nicht lassen- die MUSS doch auch selber zu machen sein!
Gesagt getan.
Ich habe mich an diversen Ketchup Rezepten im Netz orientiert und einfach ein paar Zutaten hinzugefügt oder weggelassen.
Das wichtigste waren jedoch die Paprika und vor allem die Chilies, die ich hinzugefügt habe.
Letztere geben diesen Kick, den die Grillkerle so gerne mögen.
Ich zitiere:“Hmmm- lecker! Aber scharf isses nicht!“
.
.
.
.
„….ohooo- doch!“

Sie explodiert förmlich im Mund.
So mag er das- der liebe Herr Glasgeflüster!
Gut ich denke, das mal wieder eines dieser Lebensmittel, die wir wohl zukünftig eher nicht mehr einkaufen müssen…
Bin sehr gespannt, wie lange diese vier Flaschen wohl im Hause Glasgeflüster überleben 😉

Feuerwerk-Grillsauce
Ergibt ca. 4 Flaschen á 250ml:
Was wir brauchen:
1Ds. (400) gehackte Tomaten
1 Flasche (500g) Passata
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 gelbe und 1 rote Chili
2 rote Paprika
2 EL Ahornsirup
1TL braunen Zucker
2 EL Schnittlauchblüten (oder anderen)-Essig
3 TL Tomatenmark
4 Körner Piment
je 1/2 TL Paprika edelsüß und Senfpulver
1/4 TL Zimt
1 geh. TL Salz (ich habe mein rote Bete Salz genommen)

Und so geht`s:
Pimentkörner fein mörsern und mit den restlichen Gewürzen vermischen. Paprika unter dem Grill des Backofens (fast schwarz) rösten, dann sofort in Alufolie einpacken und auskühlen lassen. Daraufhin die Haut ab pulen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knobi schälen und würfeln. Chillis waschen und fein schneiden (mit Kernen, wenn es scharf werden soll, ohne für ein mildes Aroma).
Nun alle Zutaten in einen hohen Topf geben und aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Zauberstab pürieren. Nun noch 10-15 min bis zur gewünschten Konsistenz köcheln (Achtung- dickt etwas nach!). Dann ich Flaschen füllen, diese zuschrauben und im Einkochtopf bei 100°C 30min einkochen.

Und hier das Rezept für euch nochmal zum herunterladen oder ausdrucken:

weihnachtliche Pflaumen Marmelade

Heute ist der vierte Advent und huiiii- ging das schnell!
Ja- ich gebe zu, den dritten Advent habe ich „geschwänzt“- und ich hoffe, Ihr nehmt es mir nicht übel, denn ich habe es mir wellnessmäßig gut gehen lassen…
In dem ganzen Trubel, den die Weihnachtszeit so mit sich bringt, sind solche kleinen Ruheinseln wirklich wichtig.

Aber heute möchte ich euch noch eine letzte Geschenkidee mitgeben, die ihr noch in der letzten Woche köcheln könnt.
Sie nimmt nicht viel Arbeit in Anspruch, aber sie hat einen ganz großen Effekt auf der Weihnachtsfrühstücks Tafel!
Und wenn ihr schon alle Geschenke habt, dann macht sie doch für euch und eure Lieben!
Diese Marmelade darf dieses Jahr nirgends fehlen!
Ich habe sie schon das zweite Mal nachgekocht, weil meine „Kerle“ sie quasi inhalieren 🙂

Jetzt möchte ich euch eine wundervolle Weihnachtszeit wünschen.
Bitte lasst euch nicht stressen, genießt die Zeit mit euren Lieben.
Ihr habt es verdient, denn Ihr seid einfach großartig.
Ich möchte mich bei Euch bedanken, dafür dass Ihr immer für mich da wart, kommentiert habt, nachgekocht und getestet habt. Dafür dass Ihr Rechtschreibfehler toleriert und Rezeptfehler hinterfragt habt.
Dass Ihr der Grund für meine Arbeit hier seid!
Wir werden uns im neuen Jahr wieder lesen. Mit neuen Rezepten, neuem Schwung aber in der alten Form.
Ich drücke euch alle von ganzem Herzen und sage DANKE!

Eure Britta Glasgeflüster

Weihnachtliche Pflaumen Marmelade
Ergibt ca. 4 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
600g blaue Pflaumen
200g Granatapfelsaft (ja- Gramm :-))
90g Vollmilchschokolade
2 geh. TL Spekulatius Gewürz
1 Zitrone
300g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Pflaumen waschen, entkernen und grob würfeln. Zitrone auspressen. Schoki würfeln.
Nun alle Zutaten zusammen in einen hohen Topf geben und aufkochen. Achtung- viel rühren!
Wer möchte, kann die Marmelade etwas feiner pürieren.
Wenn es sprudelnd kocht, 4min kochen lassen und dann kochendheiß in Gläschen füllen. Sofort zuschrauben und auskühlen lassen.
Achtung, durch die Schokolade ist diese Marmelade nicht ganz so lange haltbar wie normale. Am besten innerhalb von vier Wochen verbrauchen.