eine Grillsauce zum Niederknien: ich nenne sie Feuerwerk!

Es gibt da diese wahnsinnig scharfe Grillsauce, deren Namen hier nicht genannt werden darf (kicher…).
Die isst mein Mann ja so gerne! Und immer wenn ich mal wieder einen Grillabend plane, ist das erste was ich höre, ob ich bitte dann auch seine Lieblingssauce kaufen werden!
Klar, das tu ich normalerweise auch!
Aber irgendwie…
Irgendwie…

Konnte ich es nicht lassen- die MUSS doch auch selber zu machen sein!
Gesagt getan.
Ich habe mich an diversen Ketchup Rezepten im Netz orientiert und einfach ein paar Zutaten hinzugefügt oder weggelassen.
Das wichtigste waren jedoch die Paprika und vor allem die Chilies, die ich hinzugefügt habe.
Letztere geben diesen Kick, den die Grillkerle so gerne mögen.
Ich zitiere:“Hmmm- lecker! Aber scharf isses nicht!“
.
.
.
.
„….ohooo- doch!“

Sie explodiert förmlich im Mund.
So mag er das- der liebe Herr Glasgeflüster!
Gut ich denke, das mal wieder eines dieser Lebensmittel, die wir wohl zukünftig eher nicht mehr einkaufen müssen…
Bin sehr gespannt, wie lange diese vier Flaschen wohl im Hause Glasgeflüster überleben 😉

Feuerwerk-Grillsauce
Ergibt ca. 4 Flaschen á 250ml:
Was wir brauchen:
1Ds. (400) gehackte Tomaten
1 Flasche (500g) Passata
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 gelbe und 1 rote Chili
2 rote Paprika
2 EL Ahornsirup
1TL braunen Zucker
2 EL Schnittlauchblüten (oder anderen)-Essig
3 TL Tomatenmark
4 Körner Piment
je 1/2 TL Paprika edelsüß und Senfpulver
1/4 TL Zimt
1 geh. TL Salz (ich habe mein rote Bete Salz genommen)

Und so geht`s:
Pimentkörner fein mörsern und mit den restlichen Gewürzen vermischen. Paprika unter dem Grill des Backofens (fast schwarz) rösten, dann sofort in Alufolie einpacken und auskühlen lassen. Daraufhin die Haut ab pulen und das Fruchtfleisch in Würfel schneiden. Zwiebeln und Knobi schälen und würfeln. Chillis waschen und fein schneiden (mit Kernen, wenn es scharf werden soll, ohne für ein mildes Aroma).
Nun alle Zutaten in einen hohen Topf geben und aufkochen. Einige Minuten köcheln lassen. Dann mit dem Zauberstab pürieren. Nun noch 10-15 min bis zur gewünschten Konsistenz köcheln (Achtung- dickt etwas nach!). Dann ich Flaschen füllen, diese zuschrauben und im Einkochtopf bei 100°C 30min einkochen.

Und hier das Rezept für euch nochmal zum herunterladen oder ausdrucken:

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in die flasche geflüstert: apfelketchup- yay oder nay?

Die Mama, da steht sie vor mir und sagt, ich müsse ihr UNBEDINGT ein paar dieser Äpfelchen abnehmen, die ihr ein Bauer direkt ab Hof verkauft hat. Und steht da mit diesen kleinen schrumpeligen Kerlchen. Und ich konnte nicht nein sagen…
Leider quillt unser Keller vor Apfelmus fast über und ich weiss gar nicht mehr, wann wir das noch alles essen sollen.
Apfelketchup by Glasgefluester 1 klein
Kurzerhand habe ich einfach mal ein wenig gesurft. Ich dachte, nach den Erfolgen meines Pfirsichketchup und der Barbequesauce letztes Jahr, könnte doch so ein Sößchen was sein, oder?
Gut- kurzerhand habe ich aus all den Apfelketchup Rezepten was zusammengebraut.
Ein bißchen aufwändig wars schon. Hat es sich gelohnt?
Die Kombi ist mächtig gewöhnungsbedürftig. Aber irgendwie auch lecker. Nur wozu?
Apfelketchup by Glasgefluester 2 klein
Gut, manchmal hat man sowas- man kann sich nicht entscheiden. Mag ich das, oder nicht?
Diese Frage stelle ich euch heute: wer traut sich, das Rezept nachzukochen, und mir dann zu sagen, ob es schmeckt? Gibts mutige unter euch? Dann vor in die erste Reihe! 🙂
Apfelketchup by Glasgefluester 3 klein
Hier das Rezept und der Einkaufszettel für ca sechs Flächchen a 250ml:
Einkaufszettel Apfelketchup by Glasgefluester

in die flasche geflüstert: ketchup- kann man den selbermachen? jaaaaaaaaaaa!

Das ist ja so eine Sache mit dem Beiträge schreiben….

Habt Ihr eigentlich schon die kleine Macke bei mir festgestellt?
….
Na?

Ich besitze seit ca 5 Jahren mein Laptop.
Es hat einen wunderschönen, großen Screen.
Alle meine Bilder passen auf die Festplatte.
Es steht hier immer so schön in unserer Essecke.
ABER, es hat ein großes Problem.

Ihm fehlt „von Geburt an“ das K.
Menno.

Nein-nein, versteht mich nicht falsch! Natürlich ist in meiner QWERTZ Tastatur auch ganz normal ein „k“ enthalten!
Nur funktioniert es nicht!
Bei jedem Text, den ich tippe, muss ich nachher nochmal drüber grucken, ob ich mit genügend Kraft auf das „K“ gedrückt habe. Für Euch lustig, gell? Ja lacht Ihr nur! ICH kann nicht mehr drüber lachen… Oder doch? 😉

Für diesen mega leckeren KKKetchup benötigt man eigentlich gleich mehrere K.
Weil er kanz lekker ist. Weil er kanz einfach keht. Weil er in jeden Kühlschrank kehört. Er ist einfach kool!
Könnt Ihr Euch vorstellen, dass nach diesen Sätzen meine Panik ganz groß ist, dass ich doch ein fehlendes K übersehen habe? 😉
Egal, Freunde: ab in die Küche und dieses KKKKetchup nachgebaut! Es ist mega lecker und lässt Euch vergessen, dass man ÜBERHAUPT welches kaufen kann! Ab jetzt gibts nur noch selbstgemachtes!

Hier der Einkaufszettel und das Rezept für zwei 250ml Fläschchen:

Ich habe dieses Rezept adaptiert von dem Blog „kyche„, nur die Mengen der Zutaten etwas verändert…

in die flasche geflüstert: rhabarbersirup (zweierlei)

Und nocheinmal das Obst (Gemüse?) der Saison:
Rhabarber!
Ich sage Euch, Ihr werdet hier noch einige Rezepte darüber finden.
Er ist so lecker. Und er macht so tolle rosa Färbung.
So zuckersüß.
So Prinzessin.
So´n Leckerchen 🙂

Und darum gibts ihn heute erstmal in die Flasche, und dann ins Glas:

Ein leckerer Sirup.
In zwei Variationen…

Für die Limonaden- (oder auch Sektchen-)Fraktion unter Euch, den normalen.

Und dann machen wir uns die Mühe und kochen weiter.
Damit bedienen wir die Eisliebhaber unter Euch. Hmmmmm, ein dunkelrosa Sirup, der sich glänzend, süß, fein über ein feines weißes Vanille Eis schmiegt?!

Na, hab ich Euch auch gekriegt?
Loooooooos! Zum Markt, und Rhabarber kaufen!
Nachmachen!
Sofort!

Hier der Einkaufszettel für ein kleines Fläschchen UND ein kleines Gläschen (Das übrigbleibende festere Mus UNBEDINGT aufbewahren! Hierfür kriegt Ihr morgen gleich auch noch eine Verwendung!):

Und so geht´s:
Den Rhabarber grob schälen und in kleine Stückchen schneiden. Mit dem Zucker und dem Wasser vermengen und in einen Topf geben.
Nun zuerst hoch aufkochen. Dann bei mittlerer Hitze ca. 10 min kochen, bis der Rhabarber total zerfällt.
Dieses Mus nun in ein Sieb geben und durchstreichen. Der aufgefangene „Saft“ ist bereits ein flüssiger, SEHR geschmackiger Sirup. In Flaschen abgefüllt kann er gut aufbewahrt werden.

Ich habe nun jedoch die „zweite Stufe“ gezündet: Den aufgefangenen Saft erneut in einen Topf geben und weiterkochen. Ca 40 min lang (GUT beobachten!). Bis er endgültig eingedickt ist. Dieses dickflüssigen Sirup in ein Glas mit Twist Off Deckel geben und sofort verschließen. Das Glas die ersten fünf Minuten auf dem Kopf stehend auskühlen lassen.