Tomatenwoche im Glasgeflüster: Tomatengelee mit Kräuterinfusion

Schnief. Jetzt isse schon wieder fast vorbei unsere Tomatenwoche.
Meine Tomatenpflanzen gammeln vor sich hin, und leider hat es die letzten Tomaten dabei auch erwischt. Nochmal schnief.
Darum freue ich mich daran, wie viel Spass ich mit den „Überlebenden“ vor zwei Wochen hatte. Und damit, diese Woche hier für euch aufzubereiten.
Ich bin dankbar für alles, was geklappt und geschmeckt hat!

Für heute habe ich ein zweites Mal den Dampfentsafter angeschmissen. Dieses Mal ist auch alles gelungen und es kam ein ganz leckeres Gelee heraus.
Könnt Ihr euch noch an meine Tomatenmarmelade erinnern? Die kann ich auch auch wärmstens ans Herz legen. Aber dieses Mal ist es doch ein wenig anders.
Das hier ist ein ziemlich festes Gelee, welches ihr auf euere nächsten Käseplatte nicht nur als Ergänzung, sondern meiner Meinung nach auch als den Star der Platte präse4ntieren könnt.
Das Gelee glänzt und funkelt! Es schmeckt und riecht wundervoll nach meinen liebsten Kräutern: Rosmartin und Thymian.

Was ganz besonderes sage ich euch!
Bittebitte probiert es aus- Ihr werdet es nicht bereuen!

Hiiiiier das Rezept in gewohnten zwei Ausführungen:

Tomatengelee mit Kräuterinfusion
Ergibt ca. 5-6 Gläschen á 100ml:
Was wir brauchen:
1 kg Ochsenherz- oder Fleischtomaten
300g Gelierzucker 3:1
5 Zweige Thymian
2 große Zweige Rosmarin
2 Knoblauchzehen

Und so geht`s:
Die Tomaten waschen, grob vierteln und im Dampfentsafter entsaften.
Den Saft auffangen,. davon 750ml abmessen und mit den gewaschenen Kräutern und den Knoblauchzehen (ruhig ungeschält!) in einem Topf aufkochen. So lange köcheln lassen (ca. 10-15min), bis die Flüssigkeit deutlich nach Kräutern duftet und schmeckt. Flüssigkeit durch ein feines Sieb abseihen.
Bis hierhin sollte die Flüssigkeit etwas reduziert sein. Dennoch einmal abmessen- wir benötigen 600ml davon!
Diesen Saft nun mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf aufkochen. 3 Minuten sprudelnd kochen lassen und dann in sterilisierte Gläser füllen, diese zuschrauben und auf den Kopf gedreht auskühlen lassen.
Das Gelee schmeckt toll zur Käseplatte oder zu einem Stück gutem Steak.

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Kriacherl Marmelade und ein Fotoset auf dem Campingplatz

Da bin ich wieder. Als ob nie was gewesen wäre…
War aber: nämlich ein wundervoller, entspannter Urlaub in den Bergen!
Wie in den letzten drei Jahren waren wir auch dieses Jahr wieder in Bayern, genauer gesagt, im schönen Bad Feilnbach.
Wahrscheinlich wie bei vielen von euch auch, hat uns das Wetter dieses Jahr nur teilweise verwöhnt.

Teilweise hatten wir unerträgliche, schwüle Hitze, die uns zwang, still liegen zu bleiben und uns nur durch einen kleinen Weg in den nebengelegenen Bach abzukühlen.
Die andere Hälfte der Zeit regnete es. Entweder mit richtig viel Krach und Lightshow, oder (an den letzten drei Tagen) in Strömen ohne Einhalt.
Egal- wir hatten Urlaub.

Und um ehrlich zu sein, ist das Wetter wirklich egal dann, oder?
Die schwülen Tage haben wir genutzt um unser Schlafdefizit auszukurieren und das Gehirn mit ausreichend Lesestoff zu versorgen.
Ach und dann war da noch das Halmaspiel…

Und an den Regentagen mussten natürlich Shopping, Besichtigungen und so weiter dran glauben.
Aber in der Ecke dort unten ist einfach auch so viel Angebot, was man alles unternehmen kann- da fällt die Auswahl echt schwer.
Drei Wochen reichen da noch lange nicht. Und daher war sich unsere Familie wieder einig- nächstes Jahr gehts wieder zum Kaisercamping!
Nun aber zu guter Letzt müssen wir auch noch darüber reden, was wir an den Tagen mit dem einwandfreien Wetter getan haben: nämlich unter anderem einen kleinen Fahrradausflug. Eigentlich wollten wir uns die Trachtenschau auf dem Gaufest ansehen, aber die war wohl schon vorbei. Da sind wir einfach auf blauen Dunst weiter gefahren. Durch die Felder, immer an dem schönen Bergpanorama entlang.
Auf dem Weg lag ein kleiner Hofladen, den wir uns anschauen wollten.
Und da habe ich KRIACHERL gefunden! Yay- das ist ja wie ein Sechser im Lotto!

Diese kleinen pflaumenartigen Früchtchen sind echt lecker und schön säuerlich. Daraus kann man ganz toll Marmelade kochen.
Und ich stellte mich natürlich gleich in die Wohndosen-Küche!
Naja, man muss halt Abstriche machen: als Gläser hielten ehemalige Leberwurst-/Blutwurst- und Erdbeermarmeladengläser her und den Zucker habe ich auch nur abgeschätzt. Eine Waage wird dann wohl also demnächst auch noch in unseren Wohnwagen einziehen 😉
Und so ist es jetzt auch mit diesem Fotoshooting: ich habe also mitten auf dem Campingplatz fotografiert… Thihihi, immer mal was neues.

An alle von euch, die keine Kriacherl ergattern konnten, wie wir:
Ihr könnt alternativ auch gut gelbe Pflaumen, Mirabellen, Renecloden uoder sogar Aprikosen verwenden- das alles schmeckt wunderbar!

Kriacherl Marmelade
Ergibt ca. 3 Gläschen á 200ml:
Was wir brauchen:
700g Kriacherl (oder Mirabellen) mit Kern gewogen
250g Gelierzucker 2:1
1 Limette
1 Vanillestange

Und so geht`s:
Kriacherl waschen und entkernen(bei mir ging das am besten, indem ich diese ein wenig gequetscht habe, bis der Kern „herausflutscht“, alternativ funktioniert wahrscheinlich auch ein Kirschentkerner gut).
Die Vanilleschote halbieren und beide Hälften mit dem Messer entkernen. Das Mark zu den Kriacherln in einen hohen Topf geben. Dort hinein auch den ausgepressten Saft der Limette und den Gleierzucker geben. Nun umrühren und eine halbe Stunde stehen lassen.
Jetzt aufkochen.
Mindestens 4min unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen.
Dann in Schraubgläser füllen und sofort zuschrauben. Auf den Kopf gestellt auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal als PDF zum Ausdrucken:

Rhabarber-Stachelbeer-Gelee, oder wenn dich die Stachelbeer Ernte vom letzten Jahr immernoch jagt…

Ich bin ein Sammler und Jäger.
Angebote kaufe ich immer in rauen Mengen ein, gekocht wird bei mir immer gleich für zwei Tage und wenn ich ernte, dann wandert die Hälfte der Ernte in den Tiefkühler.
Manch einer mag sagen- das ist doch toll, so hast Du im Winter eben auch eigene Beeren und kannst sie geniessen!
Ja schon! Das gilt aber nur, wenn man das dann auch tut!
Leider ist es bei mir so, dass ich mich den ganzen Winter über darüber ärgere, dass das Gefrierfach so voll ist, aber die Früchte verarbeiten, das tu ich oft erst ganz kurz bevor die neue Ernte losgeht.
Shame on me.

Heute war es dann wieder so weit. Ich wollte EIGENTLICH Rhabarbergelee machen. Schlicht und einfach…
Als mir die zwei Tüten Stachelbeeren im Gefrierfach wieder einfielen und ich sie mitleidsvoll aus ihrem kalten Verliess befreit habe!
Heldenhaft.

Und nun, nun gibt es einen Star mehr auf unserem Frühstückstisch- so frisch und säuerlich, den werden alle lieben!
Und ich finde, er hat auch wirklich eine ganz bezaubernde Farbe!
Findet Ihr nicht?

Stachelbeer-Rhabarbergelee
Ergibt ca. 5 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
1 kg Rhabarber (am besten Erdbeer-/Himbeerrhabarber)
350g rote Stachelbeeren
350g helle Stachelbeeren
500g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Rhabarber und Beeren waschen, Rhabarber in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit den Beeren in den Dampfentsafter geben.
Während des Entsaftens den Saft in einem hitzebeständigen Gefäß auffangen und auskühlen lassen.
Nun 1200ml abmessen und diese mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf vermengen. Etwas stehen lassen.
Aufkochen und 4min sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in saubere Twistoff Gläser füllen und diese sofort verschließen.
Gläser auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal zum Herunterladen oder Ausdrucken:
Rezept  Rhabarber Stachelbeer gelee by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Ins Glas geflüstert: den Kampf der Birnenernte! Birnenmarmelade, sowas von vanillig!

Bei Freunden quoll der Birnenbaum über- das war vielleicht eine Pracht!
Die Zweige bogen sich nur vor lauter Früchten. Eine hübscher als die andere und keine Anzeichen von Wurmstich.
Jackpot!
Natürlich konnte ich da nicht nein sagen, als ich gefragt wurde, ob ich einen Teil dieser Pracht abnehmen wolle…

Ein Teil? Hahaha- ich hatte locker zehn Kilo in meinen Schüsseln und man sah dem Baum gar nicht an, dass etwas abgepflückt war.
Glücklich schleppte ich meine Beute nach hause und überlegte fieberhaft, was man damit anstellen könne.
Ich wollte natürlich entsaften, das habe ich auch zwei Tag emit meinem Dampfentsafter getan- aber es war immer noch so viel übrig!
Dann habe ich mich für herzaft, süß udn nen Kuchen entschieden.
Den Süßen Teil den werde ich euch heute hier mal kredenzen.

Diese Marmelade ist ganz herrlich birnig süß, aber durch die Vanille hat sie auch ordentlich „Struktur“- nicht so papig, wenn Ihr wisst was ich meine.
Normalerweise bin ich persönlich ja ein Freund von satig pürierten Marmeladen oder auch Gelees, aber in diesem Fall gefallen mir gerade die Birnenstücke darin sehr.
Der Kracher ist die KOmbination dieser Marmelade mit Camenbert!!! ❤

zurück zuhause! Ins Glas geflüstert: Ombré Marmelade aus den hübschesten Johannisbeeren

Kennt Ihr das, wenn man lange im Urlaub war, und dann das erste Mal die Wohnungstür aufschließt?
Dieser Geruch, der einem entgegenströmt:
Eine Mischung aus nicht-gelüftetem Muff, dem eigenen etwas abgestandenen Parfumgeruch, aber gaaaaanz viel ZUHAUSE?
Wenn man das riecht, ist das Ende des Urlaubs mit einem Mal gar nicht mehr so schlimm. Denn man ist daheim
So geht es mir jetzt gerade.
Hier.
Im Glasgeflüster.
Denn hier bin ich auch zuhause.

Und darum freue ich mich, endlich wieder bei euch zu sein- habe euch vermisst!
Obwohl unser Urlaub in den Bergen wirklich großartig war- was haben wir gewandert, gegessen, gefaulenzt, gesonnt, geschwommen und gelesen!
Trotzdem war es toll, wieder für Euch danach in der Küche zu stehen- und glaubt mir, ein paar echt schöne und leckere Dinge habe ich mir für euch ausgedacht- Ihr solltet gespannt sein 🙂

Fangen wir gleich mal mit etwas an, das irgendwie anders verlief als geplant: diese Marmelade hier.
Ich hatte mir das so schön vorgestellt: eine Marmelade, die von einem hellrosa in ein rot, in ein dunkles blau übergeht. Ombre eben.
Gut.
Ähm.
NEIN- das hier ist kein Fussballweltmeisterschaftsgedöns!
DAS
IST
NICHT
SCHWARZROTGOLD!
kicher… obwohl….

Es ist auch egal-leeeeecker ist sie!
Ihr solltet das unbedingt ausprobieren!
Und wenn Ihr ganz sicher gehen wollt, probiert die Farben doch mal in untrerschiedlichen Reihenfolgen aus, dann gibts keine Deutschlandflagge 🙂

Ich schicke Euch liebe Wiederkehrergrüße- schön, dass Ihr noch alle da seid, fühlt euch umarmt!

Heute backe ich ein Brot und koche gleich zwei Marmeladen in der Tchibo Hofküche: Land & Lecker {Werbung}

So ein schönes Frühstück am Sonntagmorgen ist doch eines der Highlights der Woche oder?
Die ganze Familie sitzt um den schön gedeckten Tisch, klönt und schlemmt. Man lässt die Woche Revue passieren, lacht, plant die nächsten Unternehmungen und lässt es sich einfach gemeinsam gut gehen. Niemand drängt die Familie, keine Termine, kein Druck. Schönste Familienzeit.
Dazu gehören bei Familie Glasgeflüster immer ein paar verschiedene Marmeladen, und (nicht immer, aber oft) gerne auch ein selbstgebackenes Brot.
Momentan gibt es dazu alles bei Tchibo , was man dazu benötigt. In der Tchibo „Hofküche“ – Land & Lecker.
Und wie immer soooo hübsch alles.

Als ich versprochen habe, zu diesem schönen Programm zu bloggen konnte ich mich kaum entscheiden, welche Artikel ich wohl dazu verwenden möchte. Alles in allem bietet die Tchibo Hofküche alles zum Selberkochen, -backen und -garen. Und dazu gibt es großartige Dekoideen und auch hübsche Möbelstücke (schade, dass wir gerade erst alles neu eingerichtet haben…)

Natürlich ist der erste Blick auf diese süssen Gläschen gefallen. Die Deckel sind echt mit so einem niedlichen Muster versehen, die machen jede Marmelade wirklich zu einem Hingucker. Dazu gibt es Deko, mit denen man die Gläschen im Handumdrehen zu einem wunderhübschen Geschenk machen kann.

Für euch habe ich gleich zwei exotische, samtige Aufstriche gezaubert: eine aus Kiwis und eine aus Papayas und Mangos. Die passen mit ihren bunten Farben wirklich super in die hübschen Minigläschen!
Und die Trichter machen es wirklich einfach, die Marmeladen abzufüllen- egal wie klein die Gläschen auch sind.
Nach dem Benutzen lassen sie sich supergut abwaschen und zusammenklappen- sperrige Trichter in den Schubladen gehören der Vergangenheit an!

Absolute Begeisterung kam bei mir auch auf, als ich diese coole Brotbackschale in den Händen hielt. Ein bißchen skeptisch war ich schon, ob das wirklich so funktionieren kann- Teig kneten, gehen lassen und backen in ein und dem selben Gefäß? Wie bitte?
Ne echt, ich bin echt erstaunt, aber es klappt hervorragend!

Um es auszuprobieren, habe ich mir ein leckeres Mohnbrot mit feiner Zitronenschale ausgedacht. Der Duft, der schon beim Backen die Wohnung erfüllt, ist großartig und wenn es dann endlich ausgekühlt ist (findet Ihr das Warten auf das Brot auch immer so schlimm?), dann ist es die perfekte Unterlage zu den leckeren Marmeladen.

Soll ich euch was gestehen? Es ging so gut- ich habe gleich im Anschluss die selben Zutaten noch einmal zusammengerührt und es gleich nochmal gebacken. So hatten unsere Freunde für den nächsten Tag auch noch so ein wunderbar duftendes Goldstück auf dem Tisch…

Ihr möchtet gerne noch mehr Rezepte haben? Dann klickt Euch doch mal zur Rezeptesammlung bei Tchibo– da kann man herrlich stöbern!

Und nun? Gönnt euch doch auch mal wieder ein feines Frühstück in Kreise Eurer Lieben. Mit selbstgebackenem Brot und leckeren Marmelädchen?
Ich wünsche Euch viel Spass dabei!


Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Tchibo entstanden. Mir wurden die gezeigten Produkte kostenlos zur Verfügung gestellt, aber meine Meinung sage ich trotzdem immer ehrlich!

ins Glas geflüstert: eine exotische Marmelade, wie am Strand unter Palmen…

Ich wünsche euch allen einen frohen Ostermontag! Hoffentlich habt Ihr gestern alle Eier gefunden und ein paar kleine Geschenke und Überraschungen bekommen?
Wir hatten einen wundervollen Tag und viel Spass gemeinsam gestern- ganz im Kreise der Familie.
Exotische Marmelade by Glasgeflüster 1 klein//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Heute sehe ich, dass die Sonne da draussen schon wieder so toll scheint. Naja, es ist schon noch etwas frisch hier bei uns in der Gegend, aber trotzdem lässt diese Frühlingsstimmung schon daran denken, wie wohl der Sommer werden wird. Werden wir viel Sonne haben? Hoffentlich nicht allzuviel Sonnenbrand und Schwitzen, aber schon Tage auf der Terrasse, Abende vor dem Grill und vielleicht ist uns auch ein bißchen Meeresrauschen beschert…
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Aber wenn das nichts wird, ist das auch nicht schlimm- wir bauen uns einfach ein wenig Sommer im Glas: diese Marmelade ist so südlich, da kann man schon mal die Augen zumachen und von exotischen Sommern träumen. Blaues Meer, Schnorchel, hohe Palmen, feiner Sand- Strand pur…
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Da ist es auch egal, ob wir hier noch einen Schal umbinden müssen, wenn wir einen Spaziergang machen. Setzt euch an den Frühstückstisch, schmiert euch ein Brötchen und seid am Strand- mit einem Messerstrich!
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Rezept exotische Marmelade by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js