Rhabarber-Stachelbeer-Gelee, oder wenn dich die Stachelbeer Ernte vom letzten Jahr immernoch jagt…

Ich bin ein Sammler und Jäger.
Angebote kaufe ich immer in rauen Mengen ein, gekocht wird bei mir immer gleich für zwei Tage und wenn ich ernte, dann wandert die Hälfte der Ernte in den Tiefkühler.
Manch einer mag sagen- das ist doch toll, so hast Du im Winter eben auch eigene Beeren und kannst sie geniessen!
Ja schon! Das gilt aber nur, wenn man das dann auch tut!
Leider ist es bei mir so, dass ich mich den ganzen Winter über darüber ärgere, dass das Gefrierfach so voll ist, aber die Früchte verarbeiten, das tu ich oft erst ganz kurz bevor die neue Ernte losgeht.
Shame on me.

Heute war es dann wieder so weit. Ich wollte EIGENTLICH Rhabarbergelee machen. Schlicht und einfach…
Als mir die zwei Tüten Stachelbeeren im Gefrierfach wieder einfielen und ich sie mitleidsvoll aus ihrem kalten Verliess befreit habe!
Heldenhaft.

Und nun, nun gibt es einen Star mehr auf unserem Frühstückstisch- so frisch und säuerlich, den werden alle lieben!
Und ich finde, er hat auch wirklich eine ganz bezaubernde Farbe!
Findet Ihr nicht?

Stachelbeer-Rhabarbergelee
Ergibt ca. 5 Gläser á 250ml:
Was wir brauchen:
1 kg Rhabarber (am besten Erdbeer-/Himbeerrhabarber)
350g rote Stachelbeeren
350g helle Stachelbeeren
500g Gelierzucker 3:1

Und so geht`s:
Rhabarber und Beeren waschen, Rhabarber in kleine Stücke schneiden und gemeinsam mit den Beeren in den Dampfentsafter geben.
Während des Entsaftens den Saft in einem hitzebeständigen Gefäß auffangen und auskühlen lassen.
Nun 1200ml abmessen und diese mit dem Gelierzucker in einem hohen Topf vermengen. Etwas stehen lassen.
Aufkochen und 4min sprudelnd kochen lassen. Dann sofort in saubere Twistoff Gläser füllen und diese sofort verschließen.
Gläser auskühlen lassen.

Und hier das Rezept nochmal zum Herunterladen oder Ausdrucken:
Rezept  Rhabarber Stachelbeer gelee by Glasgeflüster//embedr.flickr.com/assets/client-code.js

Ins Glas geflüstert: Ingwer, Chili und Birne. Birnenchutney- oder: der kürzeste Post ever!

Hihi, da waren immernoch Birnen.
Nach Saft. Haufenweise.
Nach Marmelade.
Nach Kuchen….
Boah Birnen Birnen Birnen!

Letzte Chance: ein Chutney. Weg mit den grünen kleinen Dingern!
Und dann war es so lecker!!!!
Manchmal sind die kleinen Dinge die schönsten, gell?

Heute habe ich nicht viel dazu zu sagen 🙂
Ausser: guten Appetit!

Ins Glas geflüstert: was aus so einer Idee werden kann! Antipasti in Tomatensauce

Habe ich euch schon von Irina und ihrem tollen Blog „Lecker macht Laune“ erzählt?

Als sie neulich ein tolles Bild bei Instagram postete, da wurde ich hellhörig. Sie sagte, sie habe Zucchini und Auberginen Antipasti in Tomatensauce eingelegt.
Hui, klingt das verführerisch!!!

Sowas musste ich auch machen! Zum Glück hatte ich gerade meine Ofentomatensauce fertig eingeweckt und die Gläschen standen noch auf der Arbeitsplatte. Ich MUSSTE das einfach probieren!
Ich habe Irina natürlich gleich angeschrieben und sie war sooo lieb- klar darfste posten sagte sie!

Das letzte Gläschen der Antipasti hatten wir jetzt mit im Urlaub. Und ich weiss jetzt schon- davon wird es mehr geben!
Das nächste Mal mache ich eben nicht nur drei kleine Minigläschen!

Achtet drauf, dass ihr bei diesen eingelegten Scheibchen nochmal ein bisschen herumrührt, damit sich keine Luftblächen bilden.
In diesen könnte es nämlich schneller schimmeln- das wollen wir doch auf keinen Fall 😉

Hoffentlich schmecken euch diese Schätzchen genau so gut wie uns!

Ins Glas geflüstert: nachgekocht von Frau Lecker macht Laune! Feine süßsaure Cocktailtomaten

Einer meiner Lieblingsblogs ist ja Irinas „Lecker macht Laune„.
Sie kocht auch unter anderem gerne ein und ich mag ihren Stil, die Gläschen zu fotografieren sehr.
Auch auf Instagram folge ich ihr gerne.

Als ich mal wieder durch ihre Rezepte stöberte, kam mir eines für eingemachte Tomaten über den Weg. Lustig, oder? Dass sie die Tomaten komplett einkocht?
Das MUSSTE ich ausprobieren! Und habe auch recht wenig verändert, ausser dass ich mich für kleine Datteltomaten entschieden habe.
Zuerst einmal habe ich zwei kleine Gläschen gemacht- aber ich vermute, nächstes Jahr gibt es eine größere Menge 🙂

Ach ja- a pro pos Irina:
Von Ihr habe ich euch eine Idee für etwas ganz besonderes bekommen.
Den Post gibt es nächste Woche.
Dafür braucht Ihr die Ofentomatensauce, die ich auch bereits auf meinem Blog habe.
Wenn Ihr das Rezept also nächste Woche nachmachen möchtet, rate ich euch, die Tomatensauce schon mal vorzukochen 🙂 Ihr dürft euch freuen- es ist hammerlecker!!!!

Ins Glas geflüstert: nix mehr Möbelhaus- wir machen unsere Hotdoggurken selber!

Sie sind ja gerade total hip: diese Hotdogpakete, die man für Parties kaufen kann.
Ehrlich gesagt, war ich auch immer versucht, mal eines zu erstehen.

Allerdings finde ich die irgendwie ziemlich unpraktisch:
– von den Saucen hat man nachher immer soooo viel übrig, dass man gar nicht weiß, was man mit all der Remoulade anfangen soll.
– genauso geht smir imme rmit demn Gurkenscheiben
– Die Zwiebeln stehen wochenlang im Kühlschrank, bis man endlich Zeit findet, ein Zwiebelbrot damit zu backen
– Die Mengen sind für eine große Party zu klein, und für eine kleine Gesellschaft viel zu massig.
Kurz und gut: ich hab das noch nie gekauft, und obwohl ich es mir immer wieder vornehme, denke ich, dass ich es auch nie tun werde…
Trotzdem mag ich voll gerne Hotdogs- Ihr auch?

Für den zweiten Punkt auf meiner Liste habe ich nun endlich eine Lösung:
Wir machen die Gürkchen einfach selber und können somit die Größe der Gläschen selbst bestimmt. Kracher oder?
Jetzt habe ich hier so kleine Minitulpen von Weck * benutzt, die genau die Menge für uns drei People beinhalten.

Und nun kann sie starten, unsere Miniparty- ich freue mich schon riesig darauf!

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Ins Glas geflüstert: wenn die Chilliernte überhand nimmt! Eingelegte Minichillies

Ich kann gar nicht so gut scharf essen- nennt mich Memme!
Mir steigen die Tränen in die Augen, wenn ich eine Habaneiro auch nur anschaue und Thai Curry gibt es bei uns nur in der harmlosen „deutschen“ Variante (selbst dabei speie ich Feuer!).
Darum:
Immer wieder haben wir Chili Pflanzen- die Schätzchen sind einfach zu hübsch.
Aber:
was soll ich mit den Schoten machen??????

Diese hübsche Minichilli Pflanze habe ich von meiner lieben Schwiegermutter geschenkt bekommen und sie war wirklich eine traumhafte Zierde auf unserem Balkon.
Wie immer stellte sich jedoch die Frage nach der Verwendung, als wir merkten, die kleinen fiesen Biester sind fertig zur Ernte!

Kurz und gut- ich abe sie einfach eingelegt. Und verschenkt 🙂 Zwei Fliegen mit einer Klappe.
Echt? Ich kann euch nicht sagen, wie sie schmecken. Die sind so scharf, dass alle, die sie probiert haben, weinen mussten.
Bin mal gespannt, wie die Gläschen ankommen.

Keiner der Beschenkten hat sich bisher gemeldet.
Ich hoffe doch sehr, dass es ihnen allen noch gut geht 😛

Was meint Ihr? Wie hartgesotten seid Ihr? Sind sie zu scharf, oder seid Ihr auch so schwach? 🙂

ins glas geflüstert: schichtzucchini süßsauer

Da steht die Freundin mit einem Mal vor mir uns wedelt einen Baseballschläger…
Ne- wartet mal, das ist doch eine Zucchini!
„Kannst Du hiermit was anfangen?“
Oh ja- und ob ich kann!

Da fallen mir einige Dinge ein, aber mir fällt auf- im Vorratsregal fehlt es mal wieder an süßsaurem!
Kurz und gut wird in Scheiben geschnitten, die gelbe und auch noch eine kleinere grüne gleich mit…
Bei der großen nehme ich die Kerne in der Mitte raus- das wird sonst so ein bißchen schwabbelig wenn man es einkocht.
Die kleineren haben nicht ganz so viel von diesem schwammigen Material in der Mitte, da gehts.

Was für eine Farbenpracht im Gläschen!
Mir gefällt das äußerst gut.
Bunt- das macht gute Laune!

Wenn dann die Brühe im Topf vor sich hin köchelt, ist der Geruch vom Essig immer ein wenig beissend, aber in meinem Kopf triggert das Bilder von schön gedeckten Abendbrot Tischen.
Mit rustikalem Bauernbrot, einer guten Eichsfelder Stracke in dicken Scheiben und süßsaurem Gemüse dazu….
Darum stört es mich so gar nicht!

Darum freue ich mich ebenso, wenn der Einkochtopf vor sich hin summt und diese farbigen Schichten für lange Zeit ins Glas bannt…
Lang?
Hmmmmm- das werden wir noch sehen, wie lange sich die halten! 🙂

Bon Apetit!