Das duftet in der ganzen Wohnung wunderbar: Rosmarinknoten

Jagut- es ist schon noch recht frisch draussen, gell?
Aber trotzdem geniesse ich zur Zeit wirklich jeden Sonnenstrahl.
Wie viele von euch wissen, waren wir letzte Woche noch in Dänemark und ich muss echt sagen, wir hatten ein Heidenglück mit dem Wetter.
Es gab zwar von Sturmböen über Regen bis Hagel alles, aber lustigerweise immer, wenn wir uns gerade im Wohnwagen eingemummelt hatten, und es somit einfach dadurch drinnen nur noch gemütlicher wurde.
Das war doch die ideale Konstellation.
Denn wenn wir dann draussen waren, dann strahlte der Himmel im schönsten blau und schob so wahnsinnig fotogene weiße Wölkchen hin und her!

Nun gut, inzwischen sidn wir wieder zuhause und weinen unserem traumhaften Urlaub in Vejers Strand noch ein paar Tränchen nach (hätten auch gerne drei Wochen sein dürfen…).
Heute ist hier aber fast genau das selbe Wetter.
Nur der Sturm ist hier inmitten der Bundesrepublik eben nicht ganz so dolle 🙂
Darum- warum sollte man denn nicht angrillen?
Und so sind wir heute abend auf ein kleines Grillerchen zum ersten Mai eingeladen.

Da muss man doch was mitbringen- und ich habe mich heute für die Brotbeilage entschieden.
Und seit ich die gebacken habe, benötigen wir hier weder Duftkerzen, noch Raumspray. Rosmarin ist doch einfach der Kracher als Raumbeduftung, oder?
Es duftet hier so wunderbar- ich kann mich kaum zusammenreissen, wenn ich an dieser Schüssel mit den kleinen Knötchen vorbei muss….
Aber jetzt ist es nur noch eine Stunde, bis ich sie endlich essen kann, dann sind wir endlich bei der Grillerei 🙂

Euch wünsche ich noch einen tollen Abend des ersten Mai- hoffentlich konntet auch Ihr diesen Tag so geniessen, wie wir!

Rosmarinknoten
Ergibt 8 Brötchen:
Was wir brauchen:
2-3 große Zweige Rosmarin
(die Nadeln müssen ein Gewicht von 15g ergeben)
450g Mehl
1/2 TL Salz
1/2 EL Zucker
1 Tüte Trockenhefe
2EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe
20g frisch geriebenen Parmesan
250ml warmes Wasser
etwas Mehl und Öl zusätzlich

Und so geht`s:
Mehl, Zucker, Hefe, Salz verrühren. Nun aus den (gewaschenen) Rosmarinnadeln, dem Knoblauch, dem Öl und dem Wasser eine lauwarme „Brühe“ mixen, indem man mit dem Passierstab alles fein püriert.
Nun zu der trockenen Mischung geben und mithilfe des Knethakens der Küchenmaschine zu einem homogenen, glatten Teig verkneten. Kurz vor Ende den Parmesan mit hineinrühren.
Jetzt den Teig abgedeckt an einem warmen Ort eine Stunde gehen lassen.
Dann acht gleiche Teile abteilen, gut mit bemehlten Händen durchkneten und jeden in eine ca. 30cm lange „Wurst“ rollen, die man dann am Ende „verknotet“. Diese mit genügend Platz auf einem Backblech mit Backpapier nochmal 20min gehen lassen.
Dann mit etwas Öl bepinseln und bei 220°C 20 min backen.

Advertisements

ins glas geflüstert: rosmarinhonig und ein geständnis

Hallo Ihr Lieben,

heute muss ich euch was gestehen:
Ich bin ein Schussel.
Also nicht einer von diesen Schusseln, die was vergessen, dann nachdenken, und es fällt ihnen wieder ein, nein!
Ich bin ein Schussel vom Typ „Wo habe ich meine Brille gelassen“ (und hat sie den ganzen Tag auf dem Kopf…!).
Nun gut. In dieses Schema passt der heutige Post:
rosmarinhonig1
Ich hatte irgendwie über einen ganz lieben Kommentar hier im Glasgeflüster Blog einen Post auf einem anderen Blog gefunden. Darin war wiederum von jemand anderem und einem Rosmarin Honig die Rede.
(wenn Ihr denkt, das ist schon kompliziert, dann passt mal auf, was jetzt kommt…)
rosmarinhonig2
Ich habe daraufhin auf diesem anderen Blog kommentiert und von der anderen Kommentatorin dort das Rezept für den Rosmarin Honig erhalten.
Soweit so gut.
Das Problem entstand, als ich dieses Rezept nicht mehr wieder fand.
Ich habe nahezu alle meine Kommentare durchgesehen.
Nahezu alle meiner Follower, die selber einen Blog haben, „abgeklappert“.
Habe meine Pinterest Boards, Lesezeichen und eingegangenen Mails durchgewühlt.
Ich bin am Verzweifeln….
Ich finde weder das Rezept noch seine Schreiberin wieder.
rosmarinhonig3
Mich liess aber die Idee von diesem Rosmarin Honig nicht los.
Daher habe ich jetzt einfach mal diese Version hier selber ausgedacht.
Er ist lecker, zweifelsohne. Und fotogen…
Aber das Original ist es nicht… 😦
Ich kann ihn euch dennoch wärmstens ans Herz legen. Der Rosmarin Geschmack ist dezent, aber sehr lecker!
Und nun mein Aufruf:
Wer erkennt sich in meiner Beschreibung wieder?
Bitte helft mir Schussel und meldet euch nochmal! Danke!!!!!!!!!

Hier das Rezept udn der Einkaufszettel für meine ganz simple Interpretation:
Einkaufszettel4