Eine so leckere Orangentorte- aber: nein ich werde definitiv kein Backblogger….

Liebe Backblogger- wie schafft Ihr das? Mit den Torten?
Die sehen immer sensationell aus. So schön dekoriert, so schick eingehüllt, und überhaupt.
Ne im Ernst mal- mit Dekorieren hab ich es ja so gar nicht! Das KANN ich einfach nicht.

Aber diese Torte die wir gestern hatten, die war so kracherlecker! Und darum muss ich sie euch jetzt zeigen.
Auch wenn ich eigentlich eher für Gläschen und Flaschen geschaffen bin, muss ich hier jetzt doch mal die Tortenqueen spielen (kicher…).
Diese Orangentorte haben wir nämlich einem guten Freund zum Geburtstag geschenkt. Und ich war so stolz auf mich, dass sie so lecker war….
Ja- nicht hübsch aber lecker, so isses!

So, wenn jetzt nicht alles gestern verputzt worden wäre, dann würde ich mir jetzt ein Stück mit aufs Sofa nehmen, udn einige Backseiten anschauen, die das alle viiiiel besser könenn als ich.
Wo ich da so schaue?
– Bei Jeanny: Zucker Zimt und Liebe
– Oder bei Markus Backbube
– Auf jeden Fall bei Tobi: der Kuchenbäcker
– Die liebe Conny backt auch grandios: moment in a jelly jar
– hmmm, jetzt hätte ich Mara fast vergessen: life is full of goodies
und noch sooo viele ander gibt es, die mir gefallen!
Na die kennt Ihr bestimmt auch alle, aber ich freue mich, wenn Ihr mir mal eure liebsten Backblogs verratet!
Schießt mal los!

Orangentorte
Ergibt 1 Torte (Springform 26cm):
Was wir brauchen:
2 cup Zucker
1 cup Rapsöl
1 Prise gemahlene Vanille
4 Eier
1 cup frisch gepresster OSaft
3 cup Mehl
1 Tüte Backpulver

450g Frischkäse, natur
150g Butter
7 + 2 EL Orangenmarmelade
3 cup gesiebter Puderzucker

Und so geht`s:
Mehl, Vanille und Backpulver vermischen. In der Küchenmaschine Eier, Öl, Saft und Zucker gut schlagen. Dann die trockenen Zutaten dazugeben und alles zu einer homogenen Masse verrühren. In einer Springform im Backofen ca 60min bei 180°C backen. Stäbchentest machen- wenn dieser gelingt, den Kuchen herausnehmen und auf einem Rost vollständig auskühlen lassen.
Den Kuchen längs in zwei große runde „Scheiben“ schneiden und ggf. den Deckel auch abschneiden, damit er oben glatt ist. Nun auf die untere Schicht 6-7 EL Orangenmarmelade verteilen und die obere wieder drauf legen.
Nun Butter, Frischkäse, Marmelade und Zucker mit dem Schneebesen der Küchenmaschine schön luftig schlagen und die Torte damit von allen Seiten bestreichen.
Ggf. gerne dekorieren.

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aus dem glas auf den tisch: heute backen wir eine kürbistorte mit unserem chai apfelmus!

Tadaaaaaa: hier ist sie nun, der erste Post in meiner neuen Kategorie „aus dem Glas, auf den Tisch“, in der ich euch zeigen möchte, was Ihr mit den eingekochten Sachen so alles anstellen könnt.
Ganz oft ist es mir nämlich so ergangen, dass ich Dinge eingekocht habe, die wir aber nicht durchgehend „einfach so“ essen wollen. Sie werden dann in leckere Suppen, Gebäcke, Saucen oder Getränke verarbeitet, die dann eben noch mal so gut schmecken, weil man weiß, dass man sogar die Zutaten selber gemacht hat!
Für alle, die nicht immer alles nachkochen, was ich hier so ins Glas flüstere, versuche ich immer auch Alternativen anzugeben, was man verwenden kann, wenn man die Zutaten nicht hat.
Kürbistorte by Glasgeflüster 1  klein
Diese Torte hier ist etwas aufwändiger, muss ich gestehen. Aber die Arbeit lohnt sich. Ein herbstlicher Geschmack belohnt jeden, der diese Schichten aufeinander gestapelt hat.
Übrigens: im Rezept werdet Ihr finden, dass man den Kuchen in Kreise schneidet und diese aufeinanderschichtet. Klar- da bleiben Reste. Diese kann, wer das beherrscht, einfach in Cakepops weiter verwenden. Ich habe allerdings kleine „Pralinchen“ draus gezaubert, indem ich kleine Würfelchen geschnitten und diese genauso geschichtet habe. Probiert ein bißchen herum, wenn Ihr mögt!
Zum Apfelmus: natürlich könnt Ihr hier auch ein gewöhnliches aus dem Supermarkt Regal nehmen! Vielleicht verfeinert Ihr es einfach ein bißchen mit Zimt….
Kürbistorte by Glasgeflüster 2 klein
Na- was sagt Ihr zu der neuen Kategorie? Gefällt es Euch so, oder könnt Ihr Euch noch etwas mehr vorstellen?
Ich freue mich, wie immer, auf Euer Feedback!
Kürbistorte by Glasgeflüster 3 klein
Hier der Einkaufszettel und das Rezept für eine Torte mit ca 20cm Durchmesser und Reste:
Einkaufszettel Kürbistorte by Glasgeflüster

kirschtorte, oder: wie man mamas kriegt, die sonst keinen kuchen mögen ;-)

„Neeee, B. danke, ich brauch keinen Kuchen, danke Schatz. Du weißt doch, da ist mir ein Schinkenbrot lieber!“

Und WIE ich das weiß- ich erinnere mich noch genau an die Tage in meiner Kindheit, an denen mein Dad und ich uns ein Stückchen Kuchen vom Bäcker gegönnt haben. Nun ja, meine Mum hat sich dann ein leckeres Schwarzbrot mit Schinken gemacht. Eeeeecht!

Is aber auch okay. Obwohl ich hier so wahnsinnig viel backe, ich bin eigentlich auch eher der „herzhafte Typ“ und kann das daher heute wirklich nachvollziehen.

Aber meine liebe Mama, ich habe diese leckere Torte doch extra für Euch gebacken!

Und zack- die Torte steht auf dem Tisch. Und was passiert?
„Och, das sieht aber lecker aus! Ich glaube DA probier ich auch mal ein Stückchen!“
Hihihi…
Habt Ihr auch jemanden, den Ihr zur Torte verführen wollt?
Na dann ab mit diesem guten Stück in den Backofen!

Hier der Einkaufszettel für eine kleine (!!!) Springform:

bananentorte

Ich habe ein Kochbuch, in dem ich mir meine Rezepte eintrage, die ich ausprobiere.
Es wurde mir vor ca 15 Jahren von meinen Freunden blanco geschenkt und heute ist es schon halb voll.

Eines der ersten Rezepte darin ist ein Babanenuchen, den eine Freundin von mir auf jeder Party als Dessert mitbringen muss.
So oft schon habe ich gedacht, ich sollte ihn unbedingt einmal ausprobieren, denn er ist einfach saulecker.

Aber wie es halt so ist, man backt doch immer wieder etwas anderes.
Letztes Wochenende habe ich mich endlich getraut. Und möchte Euch das Ergebnis gerne für morgen ans Herz legen…
Ich habe eine Torte draus gemacht. Gleiche Zutaten, nur „hochgestapelt“ 🙂

Am ersten Mai macht sich doch eine Torte supergut, oder?
Ihr werdet nicht davon loskommen!

Ich habe eine kleine Springform verwendet und daher ist das ganze eher etwas höher aufgegangen. So konnte man den Boden gut noch einmal in der Mitte teilen und „füllen“. Solltet Ihr nur eine normale Springform haben, wird das ganze etwas flacher…

Am besten machen sich Banananen, die schon etwas reifer sind. Das gibt diesen herrlichen bananigen Geruch und Geschmack- leckerschmeckerschmakofatz!

Hier der Einkaufszettel:

Und so geht´s:
Puddingpulver mit der Milch (ja- es ist nur die Hälfte der Menge :-)) aufkochen. KÜhl stellen und komplett auskühlen lassen.
Die ganzen Eier, das Wasser, den Zucker und Vanillezucker in der Küchenmaschine schaumig rühren. Mehl, Speisestärke und Backpulver vermischen und unterheben.
In eine kleine Springforn füllen und 35 min bei vorgeheizten 200°C im Backofen backen- dann gut auskühlen lassen.
Butter, Puderzucker, Eigelbe, und Frischkäse gut verrühren. Dann den ausgekühlten Pudding löffelweise hinein geben und gut einrühren.
Den Kuchen in der Mitte halbieren. Nun einen KLacks Creme auf der unteren Hälfte verteilen. Die Bananen quer in STückchen schneiden. Dies ezur Hälfte darauf verteilen. Nochmal einen Klacks Creme darübergeben und die zweite Hälfte des Kuchens darauf setzen. Wieder Creme darauf, Bananen darauf. Als letztes den Rest Creme darüber und um den ganzen Kuchen verteilen.
Mindestens eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen.
Nun die Kvertüre mit der Milch erhitzen und di entstandene Soße über den Kuchen gießen.
Schnabulieren 🙂

birnen-schoko-torte

Ein Tag zum feiern.

Einfach so.

Kleiner Mann nicht verabredet.

Bruce Lee holt ihn ab.

Mama in Backstimmung.

UND das bestellte Skip Bo Spiel kommt zehn Minuten vor der Ankunft der beiden per Paketdienst an.

Was will man mehr?

Es sind doch die kleinen Dinge, die glücklich machen, oder?

Und so ein Tag, der inspiriert doch zum selber kreativ werden! Tüfteln, Rezepte kombinieren, wenn was fehlt im Kühlschrank, einfach mutig durch was anderes ersetzen….

Was kam dabei raus?

Tatarataaaaaaaa- ich präsentiere: meine allererste selbst ausgedachte Torte! Und sie war sooooo lecker!
Die saftigen Birnenstückchen, die herben Schokostückchen, die wahnsinnige cremige Schokocreme, hach, seufz, schleck….

Dieses Rezept gilt für eine KLEINE Springform! Also, wer eine normale Meute befüttern muss, nimmt eine normal große Springform und das doppelte Rezept!

Hier der Einkaufszettel für den Teig:

Hier der Einkaufszettel für das Frosting:

Und so geht´s:
Die Eier trennen. Das Eiweiß steifschlagen und beiseite stellen.
Die Butter mit dem braunen Zucker schaumig schlagen. Nun beide Eigelbe jeweils 2 Minuten einrühren.
Den Joghurt zugeben und auch diesen gut unterrühren. Das Mehl mit Backpulver, Kakao und Zimt verrühren und löffelweise in die Masse rühren. Nun den Eischnee vorsichtig unterheben.
Die Birne schälen, entkernen und in kleine Würfelchen schneiden. Diese gemeinsam mit den Schokostückchen unterrühren.
Alles in die gefettete und bemehlte Springform füllen und bei 175°C ca 50 min backen (wenn der Kuchen zu dunkel wird, ein Backpapier darüber legen)
Kuchen aus dem Ofen nehmen und auskühlen lassen.
Für die Ganache den Käse mit der BUtte und dem Kakao gleichmäßig verrühren. Nun Löffelweise den Puderzucker unterrühren. Bis eine glänzende, wohlschmeckende Masse entstanden ist.
Die Creme noch ein wneig kalt stellen.
Wenn der Kuchen vollständig ausgekühlt ist, mit einem großen, scharfen Messer waagerecht durchschneiden. Ca 3 EL der Creme in die Mitte geben und verstreichen. Teile wieder zusammen fügen.
Nun den Rest der Creme auf dem gesamten Kuchen verteilen.

Essen!!!!